Bedeutsamkeit Auslösetest

Alles zum Thema Bindungen, Z-Wert, Platten, Stopper, etc.
Siehe auch Z-Wert Tabelle
hyphan
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Bedeutsamkeit Auslösetest

Beitrag von hyphan » 29.01.2019 14:48

Nachdem ich zum Thema in der Suche nicht viel und v.a. kaum aktuelles fand - zB diesen 11-12 Jahre alten Thread:
viewtopic.php?t=8372
versuche ich mal mein Glück mit einem neuen Thread.

Für wie wichtig würdet ihr es halten, dass das beim Bindungseinstellen auch immer gemacht wird?
Ich war kürzlich in einem Ski-Verleih in einem grossen Skigebiet (Kaiser) und bat um Einstellung mit Auslösetest. Sorry, solche Geräte hätten sie nicht. Und wenn die Ski / Bindung eh ganz neu wären, könne man sich da schon auf das verlassen, was man einstellt. Da Länge und z-Wert schon eingestellt waren, konnte er praktisch nichts für mich tun. Und so bin ich eben so gefahren.

Aus dieser Stichprobe der Grösse 1 kann man es natürlich nicht ableiten, aber ich habe den Eindruck gewonnen, dass das wohl die wenigsten Ski-Verleihe u.ä. an Talstationen machen - jedenfalls direkt im Vorbeibringen bevors auf die Piste geht? Wer hat da Erfahrungen / einen Überblick?

Aber auch bei kleinen Sportgeschäften kann man ja zweifeln, ob alle solche "Maschinen" in ihren Werkstätten haben, so die durchschnittliche kleine Intersport-Filiale zB? Hat mich ja bisher nie wirklich interessiert, was da genau im Hinterzimmer passiert, wenn man seinen Schuh mitgibt und 10min wartet. Ist es beim Handel (noch) üblich das zu machen?

Versand-Händler sehen es offenbar auch sehr unterschiedlich. Die einen schicken einem (nat. nach Bestellung) einen ausführlichen Disclaimer, dass man erst nach Einstellung in einem Fachbetrieb samt Auslösetest fahren darf (wohl auch aus Haftungsgründen) - und verweisen darauf dass das einem ja "jeder Skiverleih im Skigebiet problemlos macht". Naja, siehe oben.
Andere sind da ganz entspannt und meinen an der Hotline sie fahren seit 10 Jahren ohne und es war noch nie was.

Wohler wäre mir ja schon mit, doch der Auwand dann womöglich weit fahren zu müssen (ggf. 2x zum Hinbringen und Abholen weil sowas nicht "ambulant" gemacht wird..) ist halt so eine Sache..

Bin dann natürlich prompt auf der letzten Abfahrt zum ersten mal seit langem gestürzt - allerdings fast im Stehen im Schneehaufen hängengeblieben und eben umgefallen. Die Bindung ging nicht auf (nichts schlimmes passiert, nur der Fuss tut etwas weh je nach Stellung, wird schon wieder besser). Würde sie das in solchen Fällen eh nie tun (kaum Geschwindigkeit), oder wäre das schon ein Fall bei dem es im Zweifel einen Unterschied machen könnte?

Nach dem Versuch meine Ski im Laden zu kaufen komme ich im übrigen auch zum Schluss, dass das mit dem Alpin-Skifahren tatsächlich etwas auf dem absteigenden Ast ist, kann das sein? Südliches Oberbayern, also nicht direkt die ganz strukturschwache Gegend:
1. Laden verkauft gar keine Alpin-Ski mehr.
2. Laden nur noch eine Marke (Fischer).
3. Laden ist zuständig für jung-und-hip (Freeski, Snowboard) und Touren.
4. Laden (Ort in anderer Richtung) verkauft keine Atomic, noch nie (ich hatte mir leider diesmal ein bestimmtes Modell vorab ausgesucht, und wenn man schon mal nach langen Recherchen zu einem Entschluss gelangt..).
5. Laden verkauft auch keine Atomic (mal total zerstritten über Mindestabnahmemengen..).
6. Laden (wieder in anderer Richtung) kann den Ski auch nicht mehr beschaffen.
Tja: online geht das mit 5 Klicks, günstig und ein paar Tage später da. Aber dann darf man eben sehen wo man den Service machen lassen kann.

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gebi1
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Re: Bedeutsamkeit Auslösetest

Beitrag von gebi1 » 29.01.2019 15:07

Auslösetest halte ich für völlig unnötig und reine Geschäftemacherei. Die modernen Systembindungen lassen sich im Handumdrehen selber einstellen. Wüsste nicht, was man da Testen sollte. Jeder einigermassen versierte Skifahrer kennt ja die Z-Werte mit denen er fährt. Die sind je nach Verwendungszweck, resp. Art des Skis unterschiedlich. Im freien Gelände, z.B. ist der Z-Wert bei mir deutlich höher, weil ich da ganz sicher keine Fehlauslösung will. Das selbe, bei hochsportlichen Pistenski. Dort wo nicht bereits eine Bindung drauf ist, habe ich auch schon selbst montiert. Meine Bindungen lösten immer aus, wenn sie mussten. Da habe ich gar keine Bedenken.

Wenn du keinen Händler findest, der dir einen Ski verkaufen will/kann, bestell ihn halt online. Beim Service ist mir wichtig, dass die Leute ihr Handwerk auch wirklich verstehen. Kenne übrigens keinen Händler, der nur den Service für Ski macht, die er auch verkauft hat. Für die meisten Skihändler ist der Service, neben dem Verleih von Material, das einträglichste Geschäft.

Gruss
Martin

hyphan
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Re: Bedeutsamkeit Auslösetest

Beitrag von hyphan » 01.02.2019 14:41

Danke @gebi1 - aber ich hatte natürlich gehofft noch ein paar mehr Stimmen dazu zu hören.
Aber vielleicht stolpern die nächsten Wochen ja noch ein paar Leute hier vorbei.

Allein schon "mein Händler macht das immer" (oder nie) wäre interessant, oder "bei Ski-Verleih X in Y machen sie es" (nicht..)

Grundsätzlich gäbs auf die Frage "was man da Testen sollte.." sicherlich schon Antworten. zB dass die Bindung bei genau den Kräften "nachgibt", bei denen sie das laut Einstellung eben auch tun soll. Klar möchte man davon ausgehen dass das generell v.a. bei neuen auch der Fall ist (Stichwort Qualitätskontrolle). Aber dass Abweichungen vorkommen können, darauf scheinen mir hier einige Topics schon hinzudeuten. Aber vielleicht gehts da ja überall um altes Equipment?
Also ein Meinungsbild wäre interessant, was sich aber nat. erst aus zahlreichen verschiedenen Meinungen zusammensetzt.

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Pancho.Ski
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Re: Bedeutsamkeit Auslösetest

Beitrag von Pancho.Ski » 01.02.2019 14:53

Ich habe dazu eine andere Meinung.

Es ist nicht weniger als der Vergleich zwischen "Soll" und "Ist" und deswegen nicht verzcihtbar.
Es gibt eine ganze Reihe Faktoren, die das korrekte Auslösen verhindern können. Zu großer Anpressdruck der Skischuhe, abgenutzte zerfaserte Sole - das wären nur zwei, die selbst bei völlig neuer und idealtypischer Bindung zum Tragen kämen. Die Liste ließe sich beliebig fortsetzen...

Ich möchte da nicht drauf verzichten, wirklich teuer ist es ja auch nicht.

Tysk
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Re: Bedeutsamkeit Auslösetest

Beitrag von Tysk » 01.02.2019 16:29

hyphan hat geschrieben:
29.01.2019 14:48

Aus dieser Stichprobe der Grösse 1 kann man es natürlich nicht ableiten, aber ich habe den Eindruck gewonnen, dass das wohl die wenigsten Ski-Verleihe u.ä. an Talstationen machen - jedenfalls direkt im Vorbeibringen bevors auf die Piste geht? Wer hat da Erfahrungen / einen Überblick?
Zumindest beim Ski ausleihen wird es eigentlich nicht gemacht. Denn Auslösewert auf einer Maschine zu testen kosten halt auch Zeit->Geld->Personal... Und zu Stoßzeiten in großen Geschäften wäre es wohl kaum realisierbar.
Wintersetiger bringt jetzt glaub eine Komplet-Verleih-Lösung raus da wird der Skischuh gescannt und ein DummySchuh wird dann so angepasst um mit diesem DummySchuh die Bindung einstellen zu können.(Im Grunde wird aber nur die Sohlenlänge auf den DummySchuh "übertragen" z.B. reibungseigenschaften werden aber glaub nicht berücksichtigt.)
hyphan hat geschrieben:
29.01.2019 14:48
Versand-Händler sehen es offenbar auch sehr unterschiedlich. Die einen schicken einem (nat. nach Bestellung) einen ausführlichen Disclaimer, dass man erst nach Einstellung in einem Fachbetrieb samt Auslösetest fahren darf (wohl auch aus Haftungsgründen) - und verweisen darauf dass das einem ja "jeder Skiverleih im Skigebiet problemlos macht". Naja, siehe oben.
Andere sind da ganz entspannt und meinen an der Hotline sie fahren seit 10 Jahren ohne und es war noch nie was.
Hab auch schon einige Ski online bestellt.
Die Bindung wird ja nur auf die angegebene Solenlänge voreingestellt.
Es gab schon Ski da kam ich in die Bindung rein aber auch schon welche wo nicht. Aber keine Bindung war "richtig" fahrbereit.(steht ja auch überrall extra immer dabei, nur mit der Solenlängen Angabe ist es auch nicht möglich die Bindung passend einzustellen)
Also selbst wenn man in die Bindung kommt der Anpressdruck(also die Feinjustierung der Solenlänge) muss immer noch gemacht werden.Ebenso der Z-Wert muss noch eingestellt werden.

hyphan hat geschrieben:
29.01.2019 14:48
Nach dem Versuch meine Ski im Laden zu kaufen komme ich im übrigen auch zum Schluss, dass das mit dem Alpin-Skifahren tatsächlich etwas auf dem absteigenden Ast ist, kann das sein? Südliches Oberbayern, also nicht direkt die ganz strukturschwache Gegend:
1. Laden verkauft gar keine Alpin-Ski mehr.
2. Laden nur noch eine Marke (Fischer).
3. Laden ist zuständig für jung-und-hip (Freeski, Snowboard) und Touren.
4. Laden (Ort in anderer Richtung) verkauft keine Atomic, noch nie (ich hatte mir leider diesmal ein bestimmtes Modell vorab ausgesucht, und wenn man schon mal nach langen Recherchen zu einem Entschluss gelangt..).
5. Laden verkauft auch keine Atomic (mal total zerstritten über Mindestabnahmemengen..).
6. Laden (wieder in anderer Richtung) kann den Ski auch nicht mehr beschaffen.
Tja: online geht das mit 5 Klicks, günstig und ein paar Tage später da. Aber dann darf man eben sehen wo man den Service machen lassen kann.
Heutzutage leihen viele Leute Ski und beim kaufen ist der Preisunterschied Laden<->Internet oft relativ groß.
Kauf mittlerweile auch oft online. Für manche Läden lohnt es sich denk ich nicht mehr ein großes Sortiment an Ski anzubieten.



Generell hat die Z-Wert Tabelle zur Einstellung wie sie die Shops benutzen(müssen!?) ein paar Schwächen.
Im Grunde braucht es halt eine Norm durch die sich die Shop absichern können, also wenn sich der Kunde am Knie verletzt und sich beschwert wieso hat die Bindung nicht ausgelöst, ist der Shop fein raus.



Ich selbst hätte nach Z-Wert Tabelle nen Wert von 7 und fahre zwischen 9-9,5.
Ich muss zugeben ich habe neuere Ski bei denen ich noch nie eine Bindungsprüfung gemacht habe.
Wobei es wäre mal Interessant zu wissen wie die Qualitätskontrollen bei Bindungsherstellern aussehen?Wie groß sind die Toleranzen?

Bei mir waren die unterschiede zur Z-Wert anzeige auf der Bindung bis zu +-1. Was ich bei meinen Ski aber als akzeptabel empfinde, also wenn die 9,5 einer 10,5 entsprächen wäre es auch okay. Generell ist es bei fortgeschrittenen Fahrern die bei der klassischen Z-Werte Tabelle ja meiner Meinung nach nicht erfasst werden b.z.w. oben rausfallen. Immer eine Abwägung zwischen
ungewolltes Auslösen der Bindung vermeiden und bei einem Sturz trotzdem noch auslösen und die Verletzungsgefahr gering halten.


Wobei für mich Bindungsüberprüfung was anderes ist wie Bindungseinstellung. Ich kann ja auch die Funktionalität der Bindung prüfen lassen ohne zwingend von einem fremden dann den Z-Wert anpassen zu lassen.

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Re: Bedeutsamkeit Auslösetest

Beitrag von extremecarver » 01.02.2019 19:24

Der wichtigste Test ist Teppichbodentest ob du in alle Richtungen rauskommst - Z-Wert ist mir volkommen egal. Beim GS Rennski oder Freerideski wird dann halt noch höher gedreht - weil der Wert wo ich statisch rauskomme nicht reicht (bei Ski unter 175 schon für mich).

Da muss man halt wissen - rauskommen geht dann im Falle nur mit Schwung/aufschlagen... So ende ich dann halt mit 10 am Freerider Vorderbacken, hinten 9 und GS Rennski 10 v/h statt 6 statt Tabelle bzw 8 am Slalomski. Wohlgemerkt am Freerider fahre ich viel weichere Schuhe - der Wert ist halt so hoch weil aufgehen darf überhaupt nicht sein. Will ja nicht wo abstürzen. Auf der Piste ist für mich alle 2-3 Jahre eine Fehlauslösung okay. Mit 6 käme ich keine 100m weit am GS Rennski (und eine Fehlauslösung dort - weil ich absichtlich wegen VKB OP 11 Monate zuvor nur auf 8 gedreht hatte - endete dann in luxierter Schulter - Ski war in der Piste beim carven steckengeblieben, 30-40m bin ich einbeinig noch weitergekommen aber wegen Neuschnee war nur Schuss Option und hab halt gehofft es bis ins Flachstück zu schaffen, aber dann hats mich vorzeitig zerbröselt)
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Re: Bedeutsamkeit Auslösetest

Beitrag von NeusserGletscher » 01.02.2019 20:06

Selbst bei neuen Bindungen ist eine Abweichung von Skalen- zu Istwert von einer Stufe durchaus möglich. Und ganz liederlich gefertigte Bindungen lassen sich wegen unzureichender Wiederholgenauigkeit überhaupt nicht einstellen.
Was man selbst erledigt können andere nicht verkehrt machen.

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Re: Bedeutsamkeit Auslösetest

Beitrag von hyphan » 27.02.2019 18:16

Also ich habs um des Seelenfriedens willen mittlerweile machen lassen.

Von eigenverantwortlichen "Teppichtests" bin ich weit entfernt (wie geht das: im Schuh drinstehend, oder mit der Hand versuchen den Schuh rauszudrücken? - da fehlt mir die Kraft dazu..).
Und "liederlich gefertigt" ist die Bindung auf brandneuen und nicht billigen Atomic ja hoffentlich nicht.
Der Z-Wert laut Skala scheint jedenfalls mit dem errechneten und vermerkten übereinzustimmen. Und deutlich höherdrehen weil ich sonst ständig rausfalle werde ich den auch nicht - bin ja kein Rennfahrer.. und nach meiner Erinnerung in den letzten 10 Jahren vielleicht 1x rausgefallen - bei 2 Stürzen oder so.. wichtiger ist mir da dass der Fuss heil bleibt wenns doch mal..

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Re: Bedeutsamkeit Auslösetest

Beitrag von Marci » 28.02.2019 05:22

Ich hatte meinen neuen Atomic S9 letzte Woche extra zum Testen auf so einem Gerät.
Die zu erreichenden Nm die für eine Auslösung bei meinen Parametern gefordert sind, wurden beim eingestellten Z-Wert NICHT erreicht, sondern um 13Nm überschritten. Ergo eine Feder in der Bindung, die ordentlich straff ist.
Kann man sich nun selbst ausrechnen, was passiert, wenn man sich auf den abgelesenen Z-Wert einer Bindung verlässt.

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Re: Bedeutsamkeit Auslösetest

Beitrag von ingo#31 » 28.02.2019 11:55

Ach ja, was denn? Dir ist schon klar, dass 13 Nm lediglich 1,3 kg sind, oder? Ein Hauch von NICHTS .........
Grundsätzlich ist die Gefahr durch eine "zu früh"Fehlauslösung erheblich höher, als wenn der Z Wert um ein zwei Stufen höher ist.
Die einzige Gefahr bei sehr hohen Z Werten ist, wenn ein Sturz bei sehr niedriger Geschwindigkeit passiert, dass das Drehmoment welches auf die Bindung wirkt, zu niedrig ist und die Beindung geschlossen bleibt.
Nun gibt es zwei Möglichkeiten: kleinen Z Wert und Gefahr laufen das Brett bei einem Schlag oder Querrippen zu verlieren, oder Z Wert hoch drehen und Gas geben und nach Möglichkeit nicht "im Stand umfallen".

Ich selber sollte laut Tabelle etwa 6-6,5 fahren. Mit so einem Z Wert käme ich keinen einzigen Skitag ohne Fehlauslösung über die Runden. Ich nutze je nach Bindung Z Werte von 8,5-9,5.
Mich hats in der Vergangenheit selbst mit 8,5 hingehauen, wegen Skiverlust. Rechtskurve relativ flott unterwegs und bin auf vereiste Ratrak Spuren gekommen, die quer zu meiner Fahrrichtung waren. Es ratterte kurz, der linke Ski flog weg und kurze Zeit später lag ich dann auch am Boden. Ende der Geschichte; rechter Ellenbogen, rechte Schulter, rechte Hüfte ganz ordentlich angehauen und es hat zwei Wochen gedauert, bis ich weider schmerzfrei war.

Letztendlich muss jeder für sich selbst entscheiden, auf was und wen er sich verlässt.

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