Euer Training für die nächste Saison
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- Beiträge: 29
- Registriert: 23.03.2006 23:15
Euer Training für die nächste Saison
So meine lieben Skifahrer und -rinnen!
Mich würde interessieren wie ihr euch für den nächsten Winter in Form bringt? Ich persönlich sitze z.Z. täglich ca. 1h am Ergometer und als Ausgleich gehe ich 1-2x pro Woche Schwimmen. Ich möchte dann in 1-2 Monaten das Trainingsprogramm erweitern und daher mein Interesse: was macht ihr?
Mich würde interessieren wie ihr euch für den nächsten Winter in Form bringt? Ich persönlich sitze z.Z. täglich ca. 1h am Ergometer und als Ausgleich gehe ich 1-2x pro Woche Schwimmen. Ich möchte dann in 1-2 Monaten das Trainingsprogramm erweitern und daher mein Interesse: was macht ihr?
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WC RC4 RC, SL, RX Fire
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- Hosky
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- Registriert: 19.12.2005 22:20
- Vorname: Ja, hab ich ;-)
- Ski: Diverse...
- Wohnort: Rhein-Neckar-Gebiet
Der Winter ist doch noch gar nicht vorbei, und Du willst Dich schon auf den nächsten vorbereiten?
Mache eigentlich nichts Spezielles, meine üblichen Sommeraktivitäten MTB, Bergsteigen, Klettern, Inlinen und ab und zu mal ein wenig joggen, bevorzugt Berglauf. Einfach draussen sein und nie ganz aus der Form kommen ist meine Devise

Mache eigentlich nichts Spezielles, meine üblichen Sommeraktivitäten MTB, Bergsteigen, Klettern, Inlinen und ab und zu mal ein wenig joggen, bevorzugt Berglauf. Einfach draussen sein und nie ganz aus der Form kommen ist meine Devise

eine gute und relevante, aber offensichtlich etwas frühzeitig gestellte frage
psychologisch gelten erst der 1. evtl. 8. ggf. erst die pfingstferien als abschluss der laufenden saison, und erst danach können die meisten an die nächste denken.
ich bereite mich auf die imho beste art und weise, die am effektivsten nur jetzt im frühjahr eingesetzt werden kann: durch skifahren.
leider stellen zu viele fahrer, darunter auch jugendliche rennläufer, zu früh ihre ski in die ecke und holen hektisch nach, was sie im winter (in der schule) vernachlässigt hatten. ist zwar logisch und begreiflich, aber sie verlieren dadurch eine wertvolle zeit ohne rennstress, wenn sie skifahren noch lebendig in beinen und im kopf haben und wenn sie am besten an der technik (verbesserung, beseitigen von fehlern) arbeiten können.
der sommer, wie bekannt, eignet sich in den letzten jahren nicht mehr zum systematischen seriösen schneetraining (vielleicht nur Zermatt ganz oben, natürlich die südliche halbkugel) und im herbst, wenn endlich schnee kommt (immer später), bleiben nur etwa 2 monate und da sind alle genervt und "jagen stangen".
mai und juni sind also geniale skimonate und eine sehr wertvolle periode in der vorbereitung auf die nächste saison. kombiniert mit etwas kraft- und ausdauertraining gelangt man dann zum sommer, der dann die hauptlast des krafttrainings tragen muss, von dem der fahrer in der nächsten saison hauptsächlich lebt.
ganz persönlich, bei mir entscheiden am meisten die gelenke, die immer weniger "verstehen", warum sich der alte immer noch was beweisen will
ich hoffe, dass anfang juli der arzt arthroskopisch meinen knie zur weiteren kooperation motiviert. danach wird sich auch meine vorbereitung richten. gottseidank kann der oberkörper, bauch, rücken u.ä. unabhängig davon trainiert werden, was ich sowieso durchgehend tue.
mittlerweile arbeite ich auch jeden zweiten tag mit dem boxsack (hoffentlich sagt man es so), was herrlich intensiv ist und beim kicken eigentlich den ganzen körper beansprucht.
um die knie möglichst zu schonen mache ich - wenn es die gelenke zulassen = gar nicht immer) spezielle kniebeugen an der wand mit dem skateboard unter dem rücken. die serien können verschiedenartig variiert werden - zeit, position, pausen, gewicht in händen, auf einem bein,...).
die herausgeber unseres SNOW magazins (wo die meisten von meinen artikeln erscheinen, www.snow.cz ) sind auch importeur vom Skiers Edge geworden (www.skiersedge.cz ), so dass ich auch damit arbeiten könnte.
ich habe noch eine spezialübung von meinem freund, die ich aber als eine art geheimwaffe für mich behalte
viel schwimmen im mai - september (rest des jahres nicht mehr, früher bis 3*/woche), leider kein fahrrad (angst um mein kunstgelenk beim sturz, unfall usw., früher sehr viel) und kein ergometer (negative reaktion im knie - vielleicht wegen einer billigen schlechten maschine - und langweiligkeit beim treten im raum ohne echte vorwärtsbewegung - kennt wohl jeder)
viel dehnen. je älter, desto wichtiger.
ufff. long post. das gute thema hat es aber verdient.
psychologisch gelten erst der 1. evtl. 8. ggf. erst die pfingstferien als abschluss der laufenden saison, und erst danach können die meisten an die nächste denken.
ich bereite mich auf die imho beste art und weise, die am effektivsten nur jetzt im frühjahr eingesetzt werden kann: durch skifahren.
leider stellen zu viele fahrer, darunter auch jugendliche rennläufer, zu früh ihre ski in die ecke und holen hektisch nach, was sie im winter (in der schule) vernachlässigt hatten. ist zwar logisch und begreiflich, aber sie verlieren dadurch eine wertvolle zeit ohne rennstress, wenn sie skifahren noch lebendig in beinen und im kopf haben und wenn sie am besten an der technik (verbesserung, beseitigen von fehlern) arbeiten können.
der sommer, wie bekannt, eignet sich in den letzten jahren nicht mehr zum systematischen seriösen schneetraining (vielleicht nur Zermatt ganz oben, natürlich die südliche halbkugel) und im herbst, wenn endlich schnee kommt (immer später), bleiben nur etwa 2 monate und da sind alle genervt und "jagen stangen".
mai und juni sind also geniale skimonate und eine sehr wertvolle periode in der vorbereitung auf die nächste saison. kombiniert mit etwas kraft- und ausdauertraining gelangt man dann zum sommer, der dann die hauptlast des krafttrainings tragen muss, von dem der fahrer in der nächsten saison hauptsächlich lebt.
ganz persönlich, bei mir entscheiden am meisten die gelenke, die immer weniger "verstehen", warum sich der alte immer noch was beweisen will

ich hoffe, dass anfang juli der arzt arthroskopisch meinen knie zur weiteren kooperation motiviert. danach wird sich auch meine vorbereitung richten. gottseidank kann der oberkörper, bauch, rücken u.ä. unabhängig davon trainiert werden, was ich sowieso durchgehend tue.
mittlerweile arbeite ich auch jeden zweiten tag mit dem boxsack (hoffentlich sagt man es so), was herrlich intensiv ist und beim kicken eigentlich den ganzen körper beansprucht.
um die knie möglichst zu schonen mache ich - wenn es die gelenke zulassen = gar nicht immer) spezielle kniebeugen an der wand mit dem skateboard unter dem rücken. die serien können verschiedenartig variiert werden - zeit, position, pausen, gewicht in händen, auf einem bein,...).
die herausgeber unseres SNOW magazins (wo die meisten von meinen artikeln erscheinen, www.snow.cz ) sind auch importeur vom Skiers Edge geworden (www.skiersedge.cz ), so dass ich auch damit arbeiten könnte.
ich habe noch eine spezialübung von meinem freund, die ich aber als eine art geheimwaffe für mich behalte

viel schwimmen im mai - september (rest des jahres nicht mehr, früher bis 3*/woche), leider kein fahrrad (angst um mein kunstgelenk beim sturz, unfall usw., früher sehr viel) und kein ergometer (negative reaktion im knie - vielleicht wegen einer billigen schlechten maschine - und langweiligkeit beim treten im raum ohne echte vorwärtsbewegung - kennt wohl jeder)
viel dehnen. je älter, desto wichtiger.
ufff. long post. das gute thema hat es aber verdient.
- carlgustav_1
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- Registriert: 30.11.2005 10:20
- Vorname: Martin
- Ski: Elan race SL 160, Scott Aztec 175
- Wohnort: Der Pott kocht :-)
nach ivans doch recht leistungssportlich orientierten tipps möchte ich auch folgende erfahrung unter spaßfahrern teilen: wer beim yoga lernt, 5 minuten auf einem bein zu stehen, hat in der nächsten saison auch kein problem mehr damit, die richtige position auf dem ski zu finden... oder anders gesagt, neben kraft & ausdauer kann bzw sollte man auch balance, konzentration und körpergefühl schulen.
grüße, martin
grüße, martin
krypton rulez!
absolut richtig und ich habe die balanceübungen vergessen. ich habe vor einiger zeit verschiedenes probiert mit verschiedenen balancern und halbkugeln, später aber diese übungen reduziert, nachdem die probleme mit meinem knie in kniebeugen auf einem balancer angefangen haben. sollte aber vorsichtig wieder mehr tun.carlgustav_1 hat geschrieben: wer beim yoga lernt, 5 minuten auf einem bein zu stehen, hat in der nächsten saison auch kein problem mehr damit, die richtige position auf dem ski zu finden... oder anders gesagt, neben kraft & ausdauer kann bzw sollte man auch balance, konzentration und körpergefühl schulen.
meine paradenummer auf einem bein findet immer beim grossen einkauf (unregelmässig, ca. einmal pro woche) mit meiner frau. nachdem alles nach der liste erledigt ist, bleibt noch die drogerie, also natürlich fachbereich meiner frau. statt mich zu langweilen und genervt sein, dass es ihr so lange dauert, stehe ich immer mit dem einkaufswagen abseits vor den nicht besetzten kassen und tue das einbeinstehen mit geschlossenen augen. ich stehe dicht am einkaufswagen mit händen knapp über den enden der griffstange, so dass die kleinste berührung der stange hilft, die balance zu retten. es ist auch manchmal passiert, dass ich unzufrieden war, nicht mehr zeit für dieses "training" zu bekommen, weil ich mit dem anderen bein noch nicht fertig war

es ist auch gut, die balanceübungen in skistiefeln zu machen, aber so weit bin ich im supermarkt noch nicht

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coole Vorstellung! Und dich hat dabei noch keiner gefragt, ob es dir gut gehtivan hat geschrieben: ... stehe ich immer mit dem einkaufswagen abseits vor den nicht besetzten kassen und tue das einbeinstehen mit geschlossenen augen. ich stehe dicht am einkaufswagen mit händen knapp über den enden der griffstange, so dass die kleinste berührung der stange hilft, die balance zu retten. es ist auch manchmal passiert, dass ich unzufrieden war, nicht mehr zeit für dieses "training" zu bekommen, weil ich mit dem anderen bein noch nicht fertig war![]()

Ute
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ich halte yogatraining, welches eher körperbetont ist, auch für eine sehr gute grundlage. den meisten männern tut es gut, die beweglichkeit im beckenbereich zu fördern (auch wenns nur in mm-schritten gehtcarlgustav_1 hat geschrieben:neben kraft & ausdauer kann bzw sollte man auch balance, konzentration und körpergefühl schulen.


barfuss! mit skistiefeln ist es, dank der grossen auflagefläche viel zu einfach. tipp: nimm frische socken mit und mach vor dem einkauf die wöchentliche fusswäscheivan hat geschrieben:es ist auch gut, die balanceübungen in skistiefeln zu machen, aber so weit bin ich im supermarkt noch nicht


gruss urs
ich mach es sehr unauffälig und die Tschechen sind nicht so altruistisch, sie verfolgen meistens ihre schnäppchen und kümmern sich ´nen dreck um einen abseits stehenden kerl mit dem einkaufswagen.Schneefrau hat geschrieben: coole Vorstellung! Und dich hat dabei noch keiner gefragt, ob es dir gut geht![]()
Ute
sie gotzen mich vielleicht komisch oder verdächtig an, aber ich weiss es nicht, ich stehe da ja mit geschlossenen augen

VOR dem einkauf? DANACH!urs hat geschrieben: barfuss! mit skistiefeln ist es, dank der grossen auflagefläche viel zu einfach. tipp: nimm frische socken mit und mach vor dem einkauf die wöchentliche fusswäsche
wenn barfuss, warum socken?
bin aber sowieso nicht weit davon. ich laufe ausser hochwinter in sportsandalen meist barfuss (u.a. training gegen kalte füsse in rennschuhen) und könnte so ganz einfach barfuss hinter dem einkaufswagen stehen.
nur verstehe ich die "grosse auflagefläche" nicht: die ist ja immer die schuhsohle. da müsste man in der sohlenmitte eine geeignete halbkugel draufkleben - übrigens gibt es sowas schon, nur nicht an betriebsbereiten skischuhen, die mit meinen freeflex und fullflex-bindungen nicht funktionieren würden

wenn wir schon dabei sind: in alten skischuhen mit haken in der sohle kann man sich auf eine stange hängen und absolut effektiv bauch trainieren - die üblichen situps sind dagegen kinderspiel...
wer ist der/die erste mit einer fledermaus-bemerkung?

- Herbert Züst
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Ich finde bei mir einfach keinen Zusammenhang zwischen Balanceübungen auf einem Bein und und Skifahren, denn ich kann meine Socken nicht ohne Abstützen auf einem Bein anziehen, fahre aber kutzschwingend jede rote Piste sowohl nur auf dem rechten oder auch nur auf dem linken Bein hinunter.
Ich mache das ganze Jahr 3 x die Woche je eine Stunde Indor Kraft oder Ausdauertraining . Im Sommer stehen oft 3 bis 7 stündige Bergwanderungen auf dem Programm. Früher waren es auch Hochgebirgstouren mit oder ohne Skis. Seit ich aber über 50 bin haben sich diese immer mehr reduziert.
Gruss Herbert
Ich mache das ganze Jahr 3 x die Woche je eine Stunde Indor Kraft oder Ausdauertraining . Im Sommer stehen oft 3 bis 7 stündige Bergwanderungen auf dem Programm. Früher waren es auch Hochgebirgstouren mit oder ohne Skis. Seit ich aber über 50 bin haben sich diese immer mehr reduziert.
Gruss Herbert
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Hallo Herbert,Herbert Züst hat geschrieben:Ich finde bei mir einfach keinen Zusammenhang zwischen Balanceübungen auf einem Bein und und Skifahren, denn ich kann meine Socken nicht ohne Abstützen auf einem Bein anziehen, fahre aber kutzschwingend jede rote Piste sowohl nur auf dem rechten oder auch nur auf dem linken Bein hinunter.Gruss Herbert
und wie ergeht es dir, wenn du mal im Dunkeln oder bei extremen Nebel (<< 10m Sichtweite + null Bodensicht) abfahren musst?
Ist das eher wie Socken anziehen oder wie einbeiniges Abschwingen?
Gruß Ute
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