Ski für Fahrerin mit altem Sprunggelenk Bruch und Arthose

VOR dem Fragen BITTE ERST LESEN
IN eurer Frage, beantwortet bitte ALLE Fragen aus Tipps zum Skikauf!
Mtbikerin71
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Ski für Fahrerin mit altem Sprunggelenk Bruch und Arthose

Beitrag von Mtbikerin71 » 17.01.2020 20:44

Um dir bestmöglich zu helfen, beantworte bitte folgende Fragen:

Wie alt bist du? Männlein oder Weiblein? Wie lang und wie schwer?
48 Jahre , weiblich, 170 groß und nicht soooo leicht ;)

Wie sportlich bist du; welche andere Sportarten betreibst du, wie oft?

Ich fahre aktiv Mountainbike auch Downhill und auch gerne mal Rennrad

Wie lange und wie oft (pro Jahr) fährst du schon Ski?

4 Jahre

Bitte beschreibe kurz deine (bisherige) bevorzugte Fahrweise (z.B. Pistenfarbe, Schwungart, Geschwindigkeit)

am liebsten blau

Mit welcher Fahrweise bzw. bei welchen Bedigungen hast du Probleme?

Wenn der Schnee weich und zerfahren ist. Buckel auf der Piste. Dann kann ich meinen Ski mit dem Sprunggelenk nur schwer drehen und habe abends eine sehr heftige Schwellung.

Welche Technik fährt du überwiegend (sauber gecarvt bis nur gedriftet)?

gedriftet

Arbeitest du bewusst an deine Technik, bzw. nimmst du Skiunterricht?

immer im Urlaub Skiunterricht.
Für welches Einsatzgebiet (Piste/nur bischen neben der Piste im Neuschnee/richtig Tiefschnee abseits der Pisten=Freeriden/Tourengehen) und für welche (künftige) Fahrweise soll der neue Ski geeignet sein?

für besseres und leichteres Fahren

Welcher Skityp (siehe hier) könnte zu dir passen?

Ich denke das ein reiner Carving Ski nicht das richtige wäre, tendiere mal mehr zu einem All Mountain oder auch Freeride Ski.


Wie ist dein Ski-Level? (Bitte mit dem Ski-Level Tool ermitteln)

das Tool habe ich nicht gefunden

Wohin willst du dich skifahrerisch entwickeln, was würdest du gerne als nächstes lernen, üben, können?

Einfach sicherer werden und mal ne rote fahren.

Welche Ski bist du bisher gefahren?

Head Absolut Joy

Bist du schonmal bewusst z.B. Slalom- , Race-, Allmountain- oder sonstige Carvingski gefahren (siehe Skitypenbeschreibun), und hast einen Unterschied zwischen den Skitypen gespürt?

Welchen davon fandest du gut? Warum?

Mit welchen kamst du nicht so gut zurecht? Warum?




Hallo Zusammen,

wie oben beschrieben hatte ich vor 20 Jahren eine schwere Sprunggelenk Fraktur. In dem Sprunggelenk ist auch mittlerweile Arthrose und ich kann es auch nicht mehr so bewegen. Es ist halt nicht mehr so flexibel. es war alles gebrochen was es gab. Ferse,
Sprungelenk innen und außen und alles zersplittert.

Aktuell fahre ich den Head Absolut Joy. Allerdings glaub ich mittlerweile das dies der falsche Ski ist, denn im zerfahrenen Schnee, oder auch Buckel, kann ich Ihn nicht mehr so gut drehen. Ich nehme immer Skikurse im Urlaub und meine Skitage waren letztes Jahr 15 Tage. Gerade wenn es mittags zerfahren war und auch sulzig wurde, konnte ich den Ski nur schwer auf der Seite meines verletzen Sprunggelenk drehen. Ich hab da einfach keine Kraft richtig drin, da ich klar den Fuß immer etwas schone.

Nun dachte ich mir ob ich nicht mal einen All Mountain, Freeride Ski testen sollte. Wir fahren nächste Woche nach Wildkogel für eine Woche und ich wäre so für Tips wirklich sehr dankbar.

Liebe Grüße
Ivonne

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extremecarver
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Re: Ski für Fahrerin mit altem Sprunggelenk Bruch und Arthose

Beitrag von extremecarver » 17.01.2020 22:13

Wichtiger wäre eher der passende Schuh. In dem Fall wohl eindeutig - der muss sehr hart sein - weil dein Sprunggelenk ja nicht mehr viel Bewegung erlaubt (ich nehme an nach vorne). Wenn dann dein Schuh bei viel Kraft nach vorne nachgibt in den Bereich wo du nicht mehr gut hinkommst - ist dein Schuh eindeutig zu weich.

Oder ist Beweglichkeit nicht das Problem - und nur die Kraft? Dann wäre es evtl andersrum und du bräuchtest statt Overlap Skischuh einen Cabrio Schuh (also Dalbello oder K2 als prominenteste Hersteller). Mit Cabrio Schuhen kommst du viel weiter ohne viel Kraft nach vorne - kannst also leichter dein Gewicht nach vorne bringen. Nur musst du dazu deutlich mehr abwinkeln können .

Der Ski ist eher nebensächlich.
schnell, riskant, vielseitig bergab
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IceShape
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Re: Ski für Fahrerin mit altem Sprunggelenk Bruch und Arthose

Beitrag von IceShape » 18.01.2020 01:35

Ich kann zum Material jetzt zwar nicht viel sagen, jedoch wäre eventuell eine Überlegung noch Privat Unterricht zu nehmen? Ich habe auch Arthrose und mir fällt es leichter zu Carven als zu driften, wenn ich zu viel drifte weil ich mit kleinen Kindern unterwegs bin oder so dann finde ich es viel Kräfte zehrender und Schmerzhafter als wenn ich Carve.
ich denke aber auch das der Schuh erstmal das wichtigste sein wird, und dann leihski. Schauen was geht, welches Tempo, Technik und so weiter. Bei sowas ist es denk ich echt schwer zu sagen was am besten passt.

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Re: Ski für Fahrerin mit altem Sprunggelenk Bruch und Arthose

Beitrag von Mtbikerin71 » 18.01.2020 08:32

IceShape hat geschrieben:
18.01.2020 01:35
Ich kann zum Material jetzt zwar nicht viel sagen, jedoch wäre eventuell eine Überlegung noch Privat Unterricht zu nehmen? Ich habe auch Arthrose und mir fällt es leichter zu Carven als zu driften, wenn ich zu viel drifte weil ich mit kleinen Kindern unterwegs bin oder so dann finde ich es viel Kräfte zehrender und Schmerzhafter als wenn ich Carve.
ich denke aber auch das der Schuh erstmal das wichtigste sein wird, und dann leihski. Schauen was geht, welches Tempo, Technik und so weiter. Bei sowas ist es denk ich echt schwer zu sagen was am besten passt.
Guten Morgen, vielen Dank für Deine Antwort.
Ich habe immer Privatunterricht, auch in einer Woche wieder. Gruppenunterricht hatte ich einmal und das geht so überhaupt nicht.

Schuhe habe ich bereits vor 2 Jahren anpassen lassen, denn mit Leihschuhen, die drückten auf die Naben.

Liebe Grüße
Ivonne

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Re: Ski für Fahrerin mit altem Sprunggelenk Bruch und Arthose

Beitrag von Mtbikerin71 » 18.01.2020 08:40

extremecarver hat geschrieben:
17.01.2020 22:13
Wichtiger wäre eher der passende Schuh. In dem Fall wohl eindeutig - der muss sehr hart sein - weil dein Sprunggelenk ja nicht mehr viel Bewegung erlaubt (ich nehme an nach vorne). Wenn dann dein Schuh bei viel Kraft nach vorne nachgibt in den Bereich wo du nicht mehr gut hinkommst - ist dein Schuh eindeutig zu weich.

Oder ist Beweglichkeit nicht das Problem - und nur die Kraft? Dann wäre es evtl andersrum und du bräuchtest statt Overlap Skischuh einen Cabrio Schuh (also Dalbello oder K2 als prominenteste Hersteller). Mit Cabrio Schuhen kommst du viel weiter ohne viel Kraft nach vorne - kannst also leichter dein Gewicht nach vorne bringen. Nur musst du dazu deutlich mehr abwinkeln können .

Der Ski ist eher nebensächlich.
Hallo Extremecarver,

vielen Dank für Dein Input. Ich habe das Problem wenn ich das Sprunggelenk extrem belasten muss. Wenn die Piste hart ist (morgens), dann habe ich eigentlich keine Probleme und kann dann auch recht gut und zügig für meine Verhältnisse entspannt fahren.

Ich habe hauptsächlich das Problem wenn der Schnee aufgewühlt ist.

Ich werde es jetzt im Urlaub noch mal beobachten und ggf. mal nach einem anderen Schuh schauen.

Lg Ivonne

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Re: Ski für Fahrerin mit altem Sprunggelenk Bruch und Arthose

Beitrag von gebi1 » 18.01.2020 12:34

Wenn du so oft Privatunterricht genommen hast, warum kannst du dann nicht carven? Auf blauen Pisten sollte das doch zu packen sein.

Deine Probleme mit Buckeln und stark zerfahrenen Pisten, tiefem Sulz usw. teilst du mit vielen anderen Skifahrern. Die breite Masse von Freizeitskifahrern turnt bei solchen Bedingungen am Hang rum und quält sich, mehr schlecht als recht, in's Tal. Selten ist dies auf das Material zurückzuführen, sondern liegt an der fehlenden Technik, zu wenigen Schneetagen und an einer mentalen Barriere. Wer immer weit zum Skifahren anreisen muss, hat einfach zu wenig Routine um die Skitechnik zu verinnerlichen und intuitiv zu fahren. Daran kannst du nur etwas ändern, wenn du in der Nähe eines Liftes wohnst und viele Stunden investiert. Wer nicht als kleines Kind angefangen hat und immer dran geblieben ist, hat einen zusätzlichen Nachteil. Dann ist da noch dein Fuss, aber ich glaube, dass wenn du lockerer auf dem Ski stehen würdest, es auch deinem Fuss besser gehen würde. Vielleicht hattest du auch einfach schlechte Skilehrer. Kommt vor, wenn man in der Hauptsaison in den Ferien ist. Du bringst vom MTB aber auch Ressourcen mit, dort scheinst du ja mutig zu sein und arbeitest mit dem Gelände und nicht gegen das Gelände.

Bei tiefem Sulz wirkt sich eine passive Haltung und die Rücklage, die viele haben, noch schlimmer aus. Die Skispitze hängt in der Luft und der Ski wird unsteuerbar. Ein einziges Gemurkse. Anstrengend und kräfteraubend. Locker und zentral auf dem Ski stehen und den Ski auf dem Radius fahren lassen, nach vorne arbeiten und NICHT hinten absitzen. Das sich hinten in den Skischuh hängen ist immer Gift! Die Skispitzen müssen ins Tal zeigen, der Oberkörper auch. Wer zu langsam ist und die Ski ständig quer stellt, hat's schwer. Du musst den Mut haben, mit Tempo durch die Schneehaufen zu fahren. Das Tempo wird mit mehr oder weniger Druck auf die Schaufel des Aussenskis reduziert. Es würde sich lohnen, das Carven zu lernen!

Breitere Allmountainski (85-100 mm), mit ausgeprägtem Tip und Tail Rocker, können evtl., wenn sie für dich nicht zu steif sind, mehr Sicherheit vermitteln, weil sie sich bei schlechten Bedingungen einfacher händeln lassen. Z.B. der https://www.xspo.ch/nordica-astral-84-2 ... ec3a90754c oder https://www.xspo.ch/rossignol-experienc ... eb75cd96fa würde ich im nächsten Urlaub mal probieren.

Das https://www.dalbello.it/de/skischuhe/al ... d-gw-8036/ ist ein Cabrioschuh. Die Schale ist dreiteilig. Der Flex wird durch den Deckel, der zum Einstegen geöffnet wird, reguliert. Harter Deckel = harter Flex. Oft kann bei solchen Modellen durch Austauschen des Deckels, der Flex verändert werden. Full Tilt ist der andere Hersteller, der konsequent auf Cabriodesign setzt. Der Plush für breite Füsse, der Soul Sister für eher schmalere Füsse. Full Tilt ist bei Freestylern Marke Nr. 1, es gibt keinen komfortableren Schuh am Markt, mit einer vergleichbar tollen Performance. Dalbello wirst du wohl eher testen können.

Und wenn es Aha gemacht hat, dann kann Sulz auch grössten Spass machen. Für mich ist es das grösste, im Frühjahr durch tiefsten Sulz zu brettern. https://www.youtube.com/watch?v=UR0O1o9NC68

Gruss
Martin

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Re: Ski für Fahrerin mit altem Sprunggelenk Bruch und Arthose

Beitrag von Mtbikerin71 » 18.01.2020 13:24

gebi1 hat geschrieben:
18.01.2020 12:34
Wenn du so oft Privatunterricht genommen hast, warum kannst du dann nicht carven? Auf blauen Pisten sollte das doch zu packen sein.

Deine Probleme mit Buckeln und stark zerfahrenen Pisten, tiefem Sulz usw. teilst du mit vielen anderen Skifahrern. Die breite Masse von Freizeitskifahrern turnt bei solchen Bedingungen am Hang rum und quält sich, mehr schlecht als recht, in's Tal. Selten ist dies auf das Material zurückzuführen, sondern liegt an der fehlenden Technik, zu wenigen Schneetagen und an einer mentalen Barriere. Wer immer weit zum Skifahren anreisen muss, hat einfach zu wenig Routine um die Skitechnik zu verinnerlichen und intuitiv zu fahren. Daran kannst du nur etwas ändern, wenn du in der Nähe eines Liftes wohnst und viele Stunden investiert. Wer nicht als kleines Kind angefangen hat und immer dran geblieben ist, hat einen zusätzlichen Nachteil. Dann ist da noch dein Fuss, aber ich glaube, dass wenn du lockerer auf dem Ski stehen würdest, es auch deinem Fuss besser gehen würde. Vielleicht hattest du auch einfach schlechte Skilehrer. Kommt vor, wenn man in der Hauptsaison in den Ferien ist. Du bringst vom MTB aber auch Ressourcen mit, dort scheinst du ja mutig zu sein und arbeitest mit dem Gelände und nicht gegen das Gelände.

Bei tiefem Sulz wirkt sich eine passive Haltung und die Rücklage, die viele haben, noch schlimmer aus. Die Skispitze hängt in der Luft und der Ski wird unsteuerbar. Ein einziges Gemurkse. Anstrengend und kräfteraubend. Locker und zentral auf dem Ski stehen und den Ski auf dem Radius fahren lassen, nach vorne arbeiten und NICHT hinten absitzen. Das sich hinten in den Skischuh hängen ist immer Gift! Die Skispitzen müssen ins Tal zeigen, der Oberkörper auch. Wer zu langsam ist und die Ski ständig quer stellt, hat's schwer. Du musst den Mut haben, mit Tempo durch die Schneehaufen zu fahren. Das Tempo wird mit mehr oder weniger Druck auf die Schaufel des Aussenskis reduziert. Es würde sich lohnen, das Carven zu lernen!

Breitere Allmountainski (85-100 mm), mit ausgeprägtem Tip und Tail Rocker, können evtl., wenn sie für dich nicht zu steif sind, mehr Sicherheit vermitteln, weil sie sich bei schlechten Bedingungen einfacher händeln lassen. Z.B. der https://www.xspo.ch/nordica-astral-84-2 ... ec3a90754c oder https://www.xspo.ch/rossignol-experienc ... eb75cd96fa würde ich im nächsten Urlaub mal probieren.

Das https://www.dalbello.it/de/skischuhe/al ... d-gw-8036/ ist ein Cabrioschuh. Die Schale ist dreiteilig. Der Flex wird durch den Deckel, der zum Einstegen geöffnet wird, reguliert. Harter Deckel = harter Flex. Oft kann bei solchen Modellen durch Austauschen des Deckels, der Flex verändert werden. Full Tilt ist der andere Hersteller, der konsequent auf Cabriodesign setzt. Der Plush für breite Füsse, der Soul Sister für eher schmalere Füsse. Full Tilt ist bei Freestylern Marke Nr. 1, es gibt keinen komfortableren Schuh am Markt, mit einer vergleichbar tollen Performance. Dalbello wirst du wohl eher testen können.

Und wenn es Aha gemacht hat, dann kann Sulz auch grössten Spass machen. Für mich ist es das grösste, im Frühjahr durch tiefsten Sulz zu brettern. https://www.youtube.com/watch?v=UR0O1o9NC68

Gruss
Martin

Vielen Dank Martin für die vielen Tips.

Ja mit dem Mountainbike bin ich doch sehr gut drauf. Beim Ski fahren, ja ich habe zu spät angefangen und dann noch mit dem nicht mehr so stabilen Sprunggelenk. Aber ich liebe halt die Berge und bin gerne aktiv unterwegs. Ich werde niemals die super tolle Fahrerin werden, aber ich muss einfach mehr Sicherheit bekommen und entspannt runter fahren. Mut fehlt mir da einfach noch etwas. Aber ich arbeite daran.


Den Schuh schau ich mir auf jeden Fall an.

Liebe Grüße

Ivonne

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Re: Ski für Fahrerin mit altem Sprunggelenk Bruch und Arthose

Beitrag von odenwälder » 18.01.2020 16:43

Mtbikerin71 hat geschrieben:
18.01.2020 13:24
Ich werde niemals die super tolle Fahrerin werden, aber ich muss einfach mehr Sicherheit bekommen und entspannt runter fahren. Mut fehlt mir da einfach noch etwas. Aber ich arbeite daran.
Nur Mut, du kannst schon Skifahren, du weisst es nur noch nicht. Du stehst ganz einfach zentral über dem Tretlager (der Bindung), machst dich vor der Kurve leicht und drückst dann rein - Kinn zum Lenker. Und immer auf die Blickführung achten :wink:

Martin hat es ja schon erklärt. Achte beim Be-/Entlasten einfach noch darauf, dass der Squat (nichts anderes ist die Bewegung und auch beim Skifahren gilt zumindest für die Sportler: Ass to the grass) sauber ausgeführt wird: Rücken gerade (ein runder Rücken ist auch noch so ein häufiges Anfängerproblem), Arme ruhig und den Schwerpunkt gerade auf und ab zu führen (oft wandert der Schwerpunkt bei der Bewegung ungewollt nach hinten. Das führt zu der von Martin beschriebenen Rücklage). That's it.

Was die Skier angeht: Ich würde bei Deinen Voraussetzungen eher zu einem Unisex/Herrenski greifen (ausleihen). Kraft in den Beinen hast du ja.

Ach so: Die Kräfte auf das Sprunggelenk kannst du über das Tempo kontrollieren. Niemand muss schnell fahren.

latemar
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Re: Ski für Fahrerin mit altem Sprunggelenk Bruch und Arthose

Beitrag von latemar » 18.01.2020 19:21

Am Ski liegt es definitiv nicht, denn der ist eigentlich ideal.
Meiner Ansicht nach brauchst du eher einen harten, engen Schuh, der dir das Sprungelenk stabilisiert.
Und einen Skilehrer, der die das strikt neutral auf dem Ski stehen beibringt und das Arbeiten mit Knie und Oberkörper, damit du das Sprungelenk schonst.
Da kann man viel passende Technik lernen. Es darf eben nicht 0815 sein.


Gruß
der Joe

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Re: Ski für Fahrerin mit altem Sprunggelenk Bruch und Arthose

Beitrag von extremecarver » 18.01.2020 20:10

Wenn Du DH schreibst, meinst du dann at DH Weltcup Strecken inklusive aller Sprünge und Drops. Grad bei so Strecken wie Lenzerheide muss man da ja echt wegstecken können im Sprunggelenk und Knie, weil da ballert man ja aus 7-8m Höhe in eine felswüste runter beim letzten sprung vorm Ziel. Ich muss mich da jedes Mal echt überwinden weil eh schon total fertig vom oberen Teil und dann die Brocken wo man eh kaum den Lenker festhalten kann.
Champery dagegen solange trocken mit guter Technik ziemlich harmlos. Aber bei Starkregen ist da rennspeed echt brutal, aber für Gelenke schonend.
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