Breiter Allmountain als Nachfolger für meinen Scott Adventure

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saschad74
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Re: Breiter Allmountain als Nachfolger für meinen Scott Adventure

Beitrag von saschad74 » 04.09.2019 10:28

Anderl hat geschrieben:
03.09.2019 22:38
Den Enforcer hab ich nochmal gefunden für 329 € in 193 aber die bieten kein Package an mit Bindung.
Der Vantage ist halt echt günstig, mit ner Marker Squire 11 ID für unter 300 €.
Servus,

darf man fragen, wo Du den Enforcer 100 für 329 gefunden hast? 193 wäre genau meine Größe und für das Geld würde ich den glatt 'mal probieren. Und ohne Bindung wäre für mich perfekt.

Ach ja: ohne Dir zu nahe treten zu wollen, aber bei Deinem Gewicht würde ich nicht unbedingt auf eine Squire setzen. (Martin und ich haben das Thema schon mehrfach diskutiert, aber mir ist bei knapp 20kg weniger selbst an der von ihm durchaus empfohlenen Griffon noch zuviel Plastik...) Was für einen Z-Wert fährst Du denn typischerweise?

Gruß,
Sascha

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gebi1
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Re: Breiter Allmountain als Nachfolger für meinen Scott Adventure

Beitrag von gebi1 » 04.09.2019 11:43

Die Squire ist auch bei einem meiner Ski schon lange im Einsatz. Den Future Spin von Line teilen uns mein Sohn und ich. Ich bin 80 Kg, er 75 Kg. Er quält den Ski vor allem im Park und neuerdings auch beim Urbanski. Die Squire stellt sich als erstaunlich robust heraus. Weder er noch ich hatten jemals eine Fehlauslösung, auch harte Landungen auf grossen Kickern steckt sie weg und das obwohl alles an ihr aus Plastik ist. Der grösste Vorteil ist ihr geringes Gewicht.

Bei 115 Kg würde ich aber auf eine entsprechende Bindung setzen. Wenn's ne Marker wird, mindestens Jester. Besser ne Look Pivot 18.

Gruss
Martin

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Re: Breiter Allmountain als Nachfolger für meinen Scott Adventure

Beitrag von Anderl » 04.09.2019 11:52

Servuus Sascha,

bin halt groß und habe Schuhgröße 46 (Sohlenlänge 335 mm)
von daher brauch ich nicht so nen hohen Z-Wert, fahre mit 7

Den Ski gibt's hier, hab aber gerade gesehn das der Versand 35 € kostet:

https://www.snowleader.de/de/enforcer-1 ... BUQAvD_BwE
Gruß
Anderl

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Re: Breiter Allmountain als Nachfolger für meinen Scott Adventure

Beitrag von bibobutcher » 04.09.2019 13:28

Ok, ich riskiere es mit der Länge und entscheide mich für den empfohlenen Line SD 104.
Nun zur Bindung: ich fahre auf meinen bisherigen Skiern immer zwischen 8,0 und 8,5 z-Wert.
Braucht es dann die emphohlene Salomon Guardian MNC 16 oder tut es auch z.B. eine Armada Warden 13 oder eine Marker Jester?
Bergauf wird es erstmal nur kleine Strecken vom Lift aus gehen.

Gruß
Bernd

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Re: Breiter Allmountain als Nachfolger für meinen Scott Adventure

Beitrag von saschad74 » 04.09.2019 13:47

Servus,

die Jester tut's bei mir (mit Z10) seit Jahren relativ zuverlässig. Gelegentlich gab's aber Fehlauslösungen. Die Feder für den Anpressdruck ist bei meiner ersten Jester bei beiden Fersenautomaten nach deutlich über 120 Skitagen gebrochen, wurde aber nach Einschicken zu Marker durch den lokalen Händler auch bei der über 5 Jahre alten Bindung noch auf Kulanz getauscht.

Die Salomon Guardian 16 (aber noch das alte Modell) fahre ich seit letzter Saison auf meiner Powderlatte (Fischer Big Stix) und bin sehr zufrieden. Es wundert mich allerdings, dass Du zwei "normale" und eine Tourenbindung in die Auswahl stellst - ich würde ja erst die Entscheidung Tourenbindung ja/nein treffen und dann über die Bindung als solche näher nachdenken. Wenn Du nur gelegentliche Aufstiege planst, kann es auch gut ohne Tourenbindung gehen. Bist Du allerdings dann 'mal mit einer Gruppe unterwegs, bei der die anderen mit Tourenbindung unterwegs sind, wirst Du in den meisten Fällen alle anderen aufhalten.

Ich würde jedenfalls nach Möglichkeit eher eine gute Rahmentourenbindung bevorzugen und da ist die Salomon sicherlich keine schlechte Wahl. Ich sehe, dass es die (in S allerdings) beim Bittl für unter 200 EUR gibt, was sicherlich absolut ok ist. Ich habe letztes Jahr noch um die 100 EUR für eine (allerdings nur leicht) gebrauchte "alte" Guardian 16 bezahlt.

Gruß,
Sascha

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Re: Breiter Allmountain als Nachfolger für meinen Scott Adventure

Beitrag von bibobutcher » 04.09.2019 14:46

Die Salomon war die "Paket"-Empfehlung von Martin, da ich angedeutet hatte, mich evtl auch irgendwann mal mit Touren zu beschäftigen.(Habe aber zZ noch Alpinschuhe, "Strolz" von 2008)
Was bedeutet "in S"?
Ich stolperte nur über den Z-Wert 16, weil ichdann mit meinen Werten ja ganz im unteren Bereich liege.

Sind die beiden anderen nicht Touren geeignet? (Werden als Free-Tourenbindung bei Bittl angeboten)

Was wären sonst "alternativen"?
Bei einer gebrauchten kommen extra Montagekosten dazu, da habe ich auch nichts gewonnen.

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Re: Breiter Allmountain als Nachfolger für meinen Scott Adventure

Beitrag von gebi1 » 04.09.2019 15:08

Bindungen mit Aufstiegsfunktion (bei Bittl), die sich mit Alpinskischuhen nutzen lassen:
https://www.sport-bittl.com/de/marker-f ... 99094.html
https://www.sport-bittl.com/de/marker-d ... 45505.html
https://www.sport-bittl.com/de/salomon- ... 82952.html
https://www.sport-bittl.com/de/tyrolia- ... 83603.html
https://www.sport-bittl.com/de/armada-n ... 1_412.html die Shift ist die einzige Tourenbindung ohne Rahmen, die sich mit (fast) allen Skischuhen nutzen lässt. Baugleich gibt es sie von Salomon und Atomic. Das ist eine Option, wenn du viel Wert auf eine optimale Aufstiegsperformance legst.

S und L bezieht sich auf die Länge des Skischuhs.

Aus meiner Sicht ist eine aufstiegsfähige Bindung ein Muss! Kurze Aufstiege lassen sich bestens mit normalen Alpinskischuhen bewältigen. Werden aus den Aufstiegen Skitouren, kann über die Anschaffung eines Skischuhs mit Gehmechanismus nachgedacht werden. Was es allerdings braucht sind Felle. Im Gelände sind LVS, Lawinenschaufel, Sonde und Erstehilfe-Set in einem, für Skitouren geeigneten Rucksack Pflicht. Bei kürzeren Aufstiegen, von der Piste aus, verzichte ich oft auf Felle und befestige die Ski am Rucksack.

Aus meiner Sicht ist eine aufstiegsfähige Bindung ein Muss!

Warden und Jester sind Freeride/Freestyle Bindungen ohne Aufstiegsfunktion.
Zuletzt geändert von gebi1 am 04.09.2019 15:13, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Breiter Allmountain als Nachfolger für meinen Scott Adventure

Beitrag von saschad74 » 04.09.2019 15:09

Servus,

ich habe auch nur Alpinschuhe - ebenfalls Strolz - und derzeit ist auch keine Anschaffung von "richtigen" Tourenskischuhen geplant, da mein Fokus für die nächsten Saisons definitiv eher auf dem Abfahrt- statt auf dem Aufstiegserlebnis liegt. Ein paar (also eher 1-3 statt 5-7) hundert hm kann man nach meiner bisherigen Erfahrung damit schon recht bequem aufsteigen, wenn man die oberen Schnallen aufmacht. Jedenfalls kein Vergleich zu "Ski auf die Schulter/an den Rucksack und durch mindestens knietiefen Schnee stapfen".

Die Jester und die Warden sind normale Freeride/Alpinbindungen. Von Free-Tourenbindung lese ich da im Onlineshop nichts, aber wenn Du "Bindungen" in der Kategorie Skisport auswählst, gibt's oben den Filter "Bindungseigenschaft", wo man dann "mit Tourenfunktion" auswählen kann. Nach Preis sortiert ergibt sich zumindest beim Bittl, dass die Salomon ohnehin die günstigste der angebotenen Bindungen ist - bei Sport Conrad bspw. steht die für 140 EUR mehr online.

"in S" soll heissen: es gibt Rahmentourenbindung (das sind die, die ohne spezielle Einsätze an den Schuhen auskommen) in der Regel in zwei verschiedenen Sohlenlängenbereichen, nämlich S und L. Bei der Guardian sind das laut Sport Conrad:

S = 265-320mm Sohlenlänge
L = 305-360mm Sohlenlänge

Wenn Deine Skischuhe 320mm Sohlenlänge oder darunter haben, reicht Dir die S. Bist Du ganz knapp an den 320mm dran, würde ich evtl. versuchen, eine L zu bekommen, denn es ist ja nicht gesagt, dass das nächste Paar Skischuhe auch bei gleicher Nenngröße dieselbe Sohlenlänge haben wird.

Und klar, gebrauchte Ware montiert man sinnvollerweise selbst, sonst lohnt sich der Preisvorteil nur selten. Bei "normalen" Bindungen ist das aber kein Hexenwerk, wenn man handwerklich nicht völlig unbegabt ist, da tut's als Werkzeug ein Akkuschrauber von Baumarktqualität. Bei Pinbindungen (für Dich derzeit uninteressant) sollte man allerdings doch ziemlich exakt arbeiten und deshalb wäre eine Standbohrmaschine nicht unpraktisch. Aber ich habe in den letzten 6 Jahren mindestens 7 Bindungen montiert und abgesehen von einem dämlichen Messfehler im letzten Jahr (wenn man denkt, man kann's und nicht mehr genau hinschaut, wird's gefährlich...) hat immer alles problemlos funktioniert.

Gruß, Sascha

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Re: Breiter Allmountain als Nachfolger für meinen Scott Adventure

Beitrag von saschad74 » 04.09.2019 15:15

gebi1 hat geschrieben:
04.09.2019 15:08
die Shift ist die einzige Tourenbindung ohne Rahmen, die sich mit (fast) allen Skischuhen nutzen lässt. Baugleich gibt es sie von Salomon und Atomic. Das ist eine Option, wenn du viel Wert auf eine optimale Aufstiegsperformance legst.
Wobei Aufsteigen aber auch nur mit entsprechenden Touren- oder Freerideskischuhen geht, richtig? Oder habe ich da was falsch verstanden?

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Re: Breiter Allmountain als Nachfolger für meinen Scott Adventure

Beitrag von bibobutcher » 04.09.2019 15:37

Ok, nach den Erklärungen ist die einzige sinnvolle Alternative zur Salomon die Tyrolia, bei der ich dann mit meinem Z-Wert
auch besser in der Mitte liege. Preislich sind sie ja identisch.

Ich glaube, jetzt bin ich perfekt aufgeklärt, super Martin. Wenn wir uns mal auf dem Berg treffen bist du eingeladen!!

Allerletzte Frage: Muss ich für die Bindungsmontage Hinweise geben (Alpin)?

Gruß
Bernd

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