Ökostrom ... es ist so einfach, etwas für die Umwelt zu tun

Hier könnt ihr alle Facetten des Themas besprechen, auch wenn es nicht direkt mit dem Skifahren zu tun hat.
Siehe auch mein Bericht: Klimawandel & Energiewende

Welchen Strom verbraucht ihr?

Ökostrom
12
67%
Noch Kohle- und Atomstrom, ich will aber auch bald umsteigen
0
Keine Stimmen
Kohle- und Atomstrom
6
33%
 
Insgesamt abgegebene Stimmen: 18

Nils-LL
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Re: Ökostrom ... es ist so einfach, etwas für die Umwelt zu

Beitrag von Nils-LL » 01.04.2014 07:35

Bei den Garantien bezüglich stabiler Preise wird es ja leider immer besonders schwierig ...

Kennt dafür jemand ein Unternehmen welches in Kassel (und Umgebung) dafür in Frage
kommen würde?

dentalux
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Re: Ökostrom ... es ist so einfach, etwas für die Umwelt zu

Beitrag von dentalux » 07.04.2014 09:37

Obwohl ich sämtliche Preissuchmaschinen zum Thema Strom für eher unseriös halte, empfehle ich dennoch sie zu benutzen. Achte dabei darauf, sämtliche Boni nicht in die Vergleichsrechnung aufzunehmen - sie verfälschen Das Ergebnis fundamental. Darüber hinaus sollte man auch alle Ergebnisse von Wiederverkäufern, wie der insolventen flexstrom und anderer nicht berücksichtigen.
Die Angaben "Sie sparen xxx,- € gegenüber ihrem ortsansässigen Stromwerken" sollte sehr kritisch interfragt werden - in fast 100% ist die Angabe falsch, da als Vergleichstarif der schlechteste Tarif des örtlichens Anbieters genommen wird. Also selber noch mal nachfragen und nachrechnen.
Hier ein Link zu Verivox - es sollte sich die Detaileinstellungsseite öffnen mit Vorgaben zu Kassel.

Zuverlässig sind langjährige Anbieter, welche selbst Strom produzieren - beispielsweise alle Stadtwerke.
Du kannst auch Strom aus einem Stadtwerk einer völlig anderen Stadt beziehen, beispielsweise http://www.ews-schoenau.de

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harzyeti
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Re: Ökostrom ... es ist so einfach, etwas für die Umwelt zu

Beitrag von harzyeti » 21.05.2015 11:19

Also ich hab jetzt schon ewig Ökostrom. Außerdem versuch ich Energie zu sparen, wo es nur geht. @denta Ich hab meinen Stromanbieter in einem speziellen Ökostomportal gefunden!
Blutiger Anfänger, bisher nur Langläufer - was eher typisch für den Harz ist...

Frodo
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Re: Ökostrom ... es ist so einfach, etwas für die Umwelt zu tun

Beitrag von Frodo » 22.01.2018 09:18

Im Endeffekt ist der Strommix entscheidend, welchen Strom man dabei selbst nutzt hat auf den Strommix genau 0 Einfluss, wenn jeder jetzt Ökostrom nutzen möchte, beeiflusst er den Strommix genau 0,0. Manche reden sich ein, wenn sie Ökostrom nutzen, würden sie der Umwelt etwas Gutes tun, aber mehr als ein gutes Gewissen, leider ohne irgendeinen Einfluss auf die Umwelt, hat es nicht. Wenn man selbst mehr Ökostrom nutzt, dann wird an anderere Stelle eben weniger Ökostrom und mehr Kohlestrom verbraucht, der Gesamtbedarf verändert sich nicht und der Anteil wird nicht durch die eigenen Nutzung höher, sondern im Moment vor allem durch die Förderung zu Lasten der Stromkunden, wobei leider auch ganz viel am Ziel vorbei gefördert wird.

Ganz albern im Moment die Elektroautos, da wird dann auch immer davon geredet, dass diese gut für die Umwelt seien und wer dann noch mit Ökostrom lädt glaubt oft, dass er für die Umwelt etwas Gutes tut, dabei tut man mit Elektroautos genau das Gegenteil. Was man mit Elektroautos erreichen kann, das ist Abgase aus den Innentädten zu halten, denn er Auspuff eines Elektroautos ist im Endeffekt immmer der Schlot in einem Kohlekraftwerk. Den Strommix darf man nämlich nicht als Grundlage für den Stom mehmen mit dem die Elektroautos geladen werden, was man berücksichtigen muss ist der Vergleich was ist mit und was ist ohne Elektroautos. Fakt ist, dass der Ökostrom auch ohne ein einziges Elektroauto komplett verbraucht würde, also würde 100% des Ökostroms auch ohne ein einziges Elektroauto komplett verbraucht werden, womit eigentlich jedem klar sein sollte, dass die Elktroautos den Stommix dahingegehnd verändern, dass insgesamt mehr Strom verbrauch wird, der dann aus eingekauftem Atomstom oder Kohlekraftwerken kommen muss. Bei den aktuellen Technologien, wäre eine Auto mit Dampfamschine wesentlich besser für die Umwelt, da dann nicht nochmals ein Wrkunsgradverlust entsteht, das leuchtet jedem ein, dass dies albern wäre, aber ein Elektroauto ist aktuell leider noch alberner als eines mit Dampfmaschine.<br/>
<br/>
Wie es um die Umweltschädlichkeit von E-Autos bestellt ist, das will man in der Politik auch gar nicht wissen oder gar untersuchen, es wird die Mär ans Volk gebracht, dass Elektroautos gut für die Umelt sind und sie werden gefördert, da es populär ist und Wählerstimmen bringt. Wenn man dann liest, dass man für den CO2 Ausstoß, der bei der Produktion des Akkus für einen Tesla Model S anfällt, 8 Jahre lang ein Auto mit Verbrennungsmotor fahren kann, dann sollte das schon Anlass genug sein, mal die Umweltbilanz zu prüfen. Dann könnte man z.B. auch mal überprüfen, wieviele dieser Akkus überhaupt 8 Jahre halten und bei dieser Rechnung geht es nur alleine um den Akku, da ist ja noch einiges mehr, was an Aufwand erforderlich ist. Auch kann es nicht sein, dass Elektroautos gefördert werden, wenn diese für viele Situaionen, wie z.B. eine Urlaubsfahrt, noch überhaupt nicht geeignet sind, notwendige Voraussetzung wäre da für mich, dass es ein Elektroauto gibt, mit ich z.B. nach Spanien oder Italien in Urlaub fahren kann, ohne dass ich stundenlange Ladepausen benötige.

Klar ist es wünschenswert den CO2-Aussoß zu reduzieren, aber dafür fehlt bis jetzt leider jedes klare Konzept, es wurde bisher völlig unstrukturiert blinder Aktionismus zum Wählerfang betrieben, aber ein funktionierendes Konzept gibt es noch nicht. Was erreicht wurde it u.A., dass wie wild Windkraftwerke gefördert und deshalb gebaut wurden, anfangs sogar welche wo klar war, dass sie niemals auch nur annähernd soviel Strom erzeugen werden, wie sie für Herstellung und Wartung verbrauchen. Dann wurden vor allem an der Nordseeküste sehr viele Windräder gebaut, von denen aber viele bisher noch überhaupt keinen Stom ins Netz eingespeist haben, weil es gar keine Leitungen gibt, die diesen Strom transportieren können. Diese Anlagen wurden aber aufgrund des chaotischen Konzepts gebaut, weil sie eben massiv gefördert werden, die Anlagen rotten vor sich hin ohne Strom zu erzeugen, sie werden nach 20 Jahren, wenn die Förderung ausgelaufen ist, zum Großteil wieder abgerrissen und bei manchen Windrädern weiss man gar nicht, ob sie bis zum Zeitpukt des Abrissses je Strom ins Netzt gespeist haben. Sowas passiert wenn völlig konzeptlos blinder Aktionusmus betrieben wird, da es vor allem in der heutigen Zeit nicht mehr um Zukunftskonzepte, sondern um Stimmen für die nächste Wahl geht. Beim Sturm hat man bei manchen Windrädern auch gesehen, was da "erneuerbare" Energien heisst, sie müsen eben nach jedem Sturm erneuert werden.

Wenn man den Kohleausstieg fordert, dann muss man aber auch ein Konzept nennen, woher denn der Strom komen soll, klar ist bsiher nur, dasss die Alternative bei den aktuellen technischen Mögllichkeiten nicht Wind- und Sonnnenergie sein können, da auch an windstillen Wintertagen, wo auch jetzt schon massiv teurer Atomstrom aus Nachbarländern eingekauft werden muss, Strom erzeugt werden muss. Natürlich kann man fordern etwas abzuschaffen, aber dann biite nicht den 5. Schritt einfordern, wenn man selbst noch nicht einmal eine Lösung für den 2. Schritt hat.

Ich wünsche mir auch sehr, dass der CO2-Ausstoß gesenkt wird und es der Umwelt wieder besser geht, aber das geht nur mit vernünftigen Konzepten und nicht mit blindem Aktionismus und Forderungen die mit den realistisch machbaren Dingen gar nicht umsetzbar sind. Aber so ist das mit der grünen Politik, sie haben ein Wunschdenken und Träume, haben aber keine fuktionierenden Konzepte, sondern vorwiegend welche die völlig sinnfrei Geld der Steuerzahler verschlingen, aber sie halten an ihren Forderungen und Realtiäten fest, die ihr eigenes Wunschdenken und Träumereien sind und tun so, als ob es Realtät wäre. Leider haben wir als einzelnes Land mit nationaler Umweltpolitik auch nur wenig Einluß, da müsste man wirklich versuchen international etwas zu erreichen, wen wir den Ausstoß um 20% senken, aber in China, Indien, Afrika und anderen Teilen der Welt sowohl die Bevölkerunge massiv zunimmt und die Industrie massiv wächst, dann ist das was wir national erreichen können nichtmal ein winziges Tröpfchen auf den heißen Stein.

Beim Auto gibt es zumindest Hoffnung durch die Brennstoffzelle, aber wer mag da abschätzen, wie lange geforscht werden muss, bis man zum Durchbruch kommt und ein alltagstaugliches Konzept hat...

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Re: Ökostrom ... es ist so einfach, etwas für die Umwelt zu tun

Beitrag von Uwe » 23.01.2018 11:29

Nicht ganz ... zentrale "Energie"produktion ist effektiver/umweltfreundlicher, als wenn Jeder seine eigene Energie (Motor) laufen lässt. Und nachts gibt es noch sooo große Netzkapazitäten, dass man problemlos laden kann ... siehe:



Und wenn dann noch irgendwann alle Auto-/Haus-Akkus als Schwarm-Energiespeicher genutzt werden, hammas gepackt ;-)
Uwe

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Re: Ökostrom ... es ist so einfach, etwas für die Umwelt zu tun

Beitrag von Frodo » 23.01.2018 12:12

Gerade "Nachts", vor allem an windstillen Wintertagen gibt es Probleme, auch wenn natürlich vor allem die Befürworter, die keine Kritik zulassen und einfach den eingeschlagenen Weg immer weiter gehen wollen, auch wenn er nicht wirklich der ideale Weg ist, scheinbar versuchen mit irreführenden Grafiken, das Gegenteil zu beweisen und diese Grafiken dann im Umlauf sind, wie man hier ja sieht.

Wenn es die Speichermöglichkeiten geben würde, dann wären wir natürlich einen großen Schritt weiter, aber soweit sind wir leider noch lange nicht. Woher soll denn an windstillen Wintertagen die Kapazität kommen, wenn man, wie von den Grünen gefordert, die Kohlekraftwerke abreißt? Die Sonne scheint in der Nacht nicht, die ja vor allem im Winter recht lang ist und ohne Wind können die Windanlagen ja auch keinen Strom liefern...

Ich glaube da eher an die Logik als an Grafiken, die sonstwer erstellt hat, der Spruch "traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast", gibt es nicht ohne Grund. Mir kann man jedenfalls mit keiner Grafik glaubhaft machen, dass man in windstillen Winternächten Stomüberschuss hat und zu 100% sicher ist jedenfalls, dass es dann kein Ökostrom sein kann, es sei denn man ist irgendwo, wo es Wasserkraftwerke gibt. Wasserkraftwerke halte ich ohnehin für die beste Methode, die man da, wo es von denn geografischen Möglichkeiten her möglich ist, auch nutzen sollte.

Die Theorie, dass es effizienter ist zentrale Kraftwerke zu haben, als wenn jeder das alleine für seinen Bedarf oder auch für den Gesamtbedarf macht, kann ich auch gut nachvollziehen. Ich habe mich auch oft gefragt, ob das wirklich ökologisch sinnvoll sein kann, wenn jeder auf seinem Dach seine eigene Solaranlage hat, statt dass man komplett auf große Solarparks setzt. Beim Auto ist das bis jetzt nur bedingt umsetzbar. Aus meiner Sicht kann es sowieso nur funktionieren, wenn eine Technologie entwickelt wird, wo man davon weggeht, dass die Autos stundenlang irgendwo an Säulen geladen werden und etwas entwickelt, wo man die Akkus einfach in kürzester Zeit mit wenigen Handgriffen tauschen kann, die Fahrt dann ohne stundenlange Pause fortsetzen kann und die Akkus dann effizient geladen werden können. Was bleibt ist aber der höhere Wirkungsgradverlust, wenn ich erst aus Kohle Strom erzuge und dann den Strom nutze, statt direkt mit der Kohle das Auto anzutreiben, was niemand machen würde, weil es nicht mehr wirklich zeitgemäß ist und unsinnig wäre, aber eben nicht so unsinnig wie mit der aktuellen Technik ein Auto mit Strom zu betreiben.

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