Hallo,
ich kann
@odenwälder nur zustimmen.
Ergänzend fällt mir auf, dass deine Stockeinsätze asymmetrisch sind.
Rechts holst du weit aus und bewegst den ganzen Arm nach dem Stockeinsatz wieder relativ weit nach hinten.
Links setzt du den Stock eher verhalten und von Grund auf sehr weit hinten ein.
Ich denke die bewusste Arbeit am symmetrischen Stockeinsatz könnte wirklich viel bringen.
Du könntest versuchen den Stockeinsatz etwas weiter vorne zu setzen (eher so wie der rechte), ohne die Arme dabei zu sehr mitzuschwingen. Also, wie odenwälder auch sagt, mehr aus den Handgelenken und Unterarmen. Die Oberarme können dabei in ca. 45˚ ausfahren und stabil bleiben, bei ordentlicher Rumpfspannung, die Unterarme bleiben weiter vorne.
Das könnte bewirken, dass du generell mehr nach vorne kommst. (aber nicht nur mit dem Oberkörper)
Übungen zur Separation der Oberkörper– und Beinbewegung sind auch sinnvoll. Also z.B. Übungen, bei der du mit den Armen gar keine Bewegung machst und alles nur unterhalb der Hüfte stattfindet.
Du könntest mal probieren, ohne Stöcke, die Hände an die Hüften zu legen und so Kurzschwünge zu machen.
edit: Bewusst auch die Lendenwirbelsäule und Hüfte von den Beinbewegungen "trennen" im Hüftknick. Also eigentlich ab der Hüfte aufwärts alles horizontal lassen.
Das hilft dabei, die Bewegung aus den Sprung- und Kniegelenken einzuleiten und den Oberkörper stabil zu lassen, ohne zusätzlich Schwung aus der Armbewegung und dem Lendenbereich zu holen.
Hab noch zwei Videos rausgesucht:
Hands on Hips:
https://www.youtube.com/watch?v=pxFsMNjbv8I
Angulation:
https://www.youtube.com/watch?v=m3POsh_lFNw
Ich hoffe, das mit der Lendenwirbelsäule klingt nicht zu abstrakt. Ich erkenne es nicht so gut, aber im Video sieht es so aus, als ob du die Wirbelsäule leicht mitschwingst. Mir passiert das manchmal, wenn ich sehr gemütlich fahre und zu wenig Oberkörperspannung habe. (= bei mir auch schlecht für die Wirbelsäule!) Hast du nach langen Skitagen Rückenschmerzen?
LG
Nikos