Servus aus Österreich, habe jetzt wegen Kinder wieder begonnen die Ski anzuschnallen. Und bevor ich mir einen Skilehrer nehme, würde ich euch bitten um ne kurze Analyse, wo die grössten Schwachpunkte sind. Leider ist das Video schlecht aufgenommen. Bitte und Danke Lg Paul
https://www.youtube.com/shorts/rNsclmPMdiU
Bitte um Feedback
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pavelneeer
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pavelneeer
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Re: Bitte um Feedback
So und jetzt hab ich mir eine Trainerstunde genommen, und probiere es ohne Kurzschwünge.
https://youtube.com/shorts/iG2YxKe34Io
https://youtube.com/shorts/iG2YxKe34Io
Re: Bitte um Feedback
Sieht schon ganz ok aus! Komm unbedingt mit dem Gewicht nach vorne. Du hängst noch zu weit hinten in den Spoilern der Schuhe. Du musst die Schienbeine deutlich gegen die Zunge drücken und mit den Fussgelenken aktiv arbeiten. Die Schaufeln müssen im Kurveneinzug in den Schnee kommen. Wenn du zu weit hinten bist schmierst du über die Enden weg und leitest so den Schwung ein, weil die Skispitzen in der Luft sind. Das gibt dann ein Gemurkse und ist obendrein extrem anstrengend. Die Ski können nur in die Biegelinie kommen, wenn du aktiv nach vorne arbeitest und wenigstens im Ansatz versuchst einen Hüftknick zu machen. Den Stockeinsatz braucht es nur beim klassischen Kurzschwung.
Zusammengefasst:
- Schienbeine deutlich gegen die Zunge drücken.
- Kurveneinzug über die Schaufel
- Aktiv aus den Fussgelenken arbeiten
- Keine Rotation mit dem Oberkörper
- Tiefere, zentrale Position über dem Ski
- Hände vor dem Körper, so dass du sie im Augenwinkel siehst.
- Der Aussenski ist immer der Chef
Noch einfacher gesagt, wenn du den Schuhrand auch nur leicht an der Wade spürst stimmt deine Position über dem Ski nicht.
Materialtechnisch ist es hilfreich die Schuhe so einzustellen, dass genügend Vorlage möglich ist. Überprüfe wie viel Grad Vorlage dein Schaft hat. Ich bevorzuge 15°. Zusätzlich verwende ich eine Massinnensohle, die an der Ferse einen Keil hat, damit ich hinten etwas höher stehe. Das bringt mich automatisch an die Zunge. Auch ein elastischer Strap kann hilfreich sein (z.B. von Booster).
Zusammengefasst:
- Schienbeine deutlich gegen die Zunge drücken.
- Kurveneinzug über die Schaufel
- Aktiv aus den Fussgelenken arbeiten
- Keine Rotation mit dem Oberkörper
- Tiefere, zentrale Position über dem Ski
- Hände vor dem Körper, so dass du sie im Augenwinkel siehst.
- Der Aussenski ist immer der Chef
Noch einfacher gesagt, wenn du den Schuhrand auch nur leicht an der Wade spürst stimmt deine Position über dem Ski nicht.
Materialtechnisch ist es hilfreich die Schuhe so einzustellen, dass genügend Vorlage möglich ist. Überprüfe wie viel Grad Vorlage dein Schaft hat. Ich bevorzuge 15°. Zusätzlich verwende ich eine Massinnensohle, die an der Ferse einen Keil hat, damit ich hinten etwas höher stehe. Das bringt mich automatisch an die Zunge. Auch ein elastischer Strap kann hilfreich sein (z.B. von Booster).
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pavelneeer
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Re: Bitte um Feedback
Danke vielmals,fahre demnächst nach Saalbach da werden ich versuchen einen Teil umzusetzten
LG Paul
LG PaulRe: Bitte um Feedback
https://www.youtube.com/watch?v=062XMAlpCVo lernen von der Meisterin. In der Einstellung von hinten sieht man die Bewegungsmuster am besten. Du siehst ihre zentrale Position über dem Ski. Spüre den Unterschied selbst, in dem du die Position bewusst veränderst von weit vorne bis zum Gewicht auf dem hinteren Drittel der Ski. Wo spüre ich was? Wie verändert sich das Fahrverhalten wenn Druck auf der Schaufel oder am Skiende ist. Shiffrin schiebt nicht einfach die Ski unter dem Körper durch, sondern bringt den Ski mit markantem, kurzem Druck in die Biegelinie. Die äussere Schaufel leitet dabei die Kurve ein. Am Kurvenende gibt der Ski seine Energie als deutlichen Rebound frei, die sie nutzt, um die nächste Kurve einzuleiten. Du siehst, dass ihr Oberkörper immer taloffen ist, die Schultern sind parallel zum Hang, keine Rotation in der Hüfte, dafür ein deutlicher Hüftknick. Du siehst wie die äussere Hand mit den Skispitzen mitgeht, um den Kurveneinzug der äusseren Schaufel zu unterstützen. Der Aussenski bleibt dabei immer der Chef. Die innere Hand zeigt dabei locker nach unten. Was man nicht sieht, das Gewicht ist nie auf der Ferse, sondern auf dem Fussballen. Die Arbeit aus den Fussgelenken ist dabei essentiell. Das muss man lernen zu spüren. Der Blick geht dabei dorthin, wo sie hinfahren will. D.h. der Kopf bleibt als Verlängerung des Oberkörpers immer gerade. Drehst du den Kopf, z.B. in die Kurveninneseite, verdreht sich automatisch der Oberkörper.
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