Neuer Ansatz - Gruppenkurs?

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Mixery
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Neuer Ansatz - Gruppenkurs?

Beitrag von Mixery » 25.12.2012 19:37

Hallo zusammen,

einige haben meinen Skifahrerischen "Werdegang" vielleicht ein wenig verfolgt... Anfangs war ich hier hauptsächlich in Angsthasen-Threads zu finden. Diesbezüglich ist mir leider keine komplette Gehirnwäsche widerfahren, aber die ein wenig gesteigerte Skitechnik, gepaart mit anständiger Grundfitness (Skivorbereitung nicht nur durch TV gucken :D, sondern durch Joggen, Radeln und im Winter Krafttraining) konnten die Angst zumindest ein wenig relativieren.

Ich werde trotzdem nie zum Racer werden, und auch schwarze Pisten stehen nicht unbedingt auf der Ziel-Liste. Dennoch möchte ich mich noch etwas weiter entwickeln. Aktuell hab ich das Gefühl mich auf einer halblebigen Zwischenziel-Geschichte "auszuruhen". Ich komme zur Not, fast überall "irgendwie" runter (keine Sorge, immer kontrolliert, und wenn es absteigend ist ;) ), komme aber technisch irgendwie nicht mehr richtig weiter. Probleme habe ich hauptsächlich wenn es in Richtung Kurzschwung geht und wenn die Bedinungen sehr unruhig sind. Klassisch, zerfahrene Nachmittagspiste. Dort kommen dann oft erschwerend die Menschenmassen hinzu, aber das ist eher ein Kopf-Problem. ;)

Nun hatte ich ja immer mal wieder Privatstunden genommen, die sich aber zeitlich meist sehr knapp gestaltet haben (überwiegend auch ein Kostenthema). Daher habe ich mir nun überlegt, ob es nicht einfach mal sinnvoll wäre, das Ganze über "fahren, fahren, fahren" anzugehen und mal über einen längeren Zeitraum in einer Kursgruppe mit zu fahren. Dazu hätte ich einige Fragen (ich hatte noch nie einen Gruppenkurs):

- Was sind die üblichen Obergrenzen an Teilnehmerzahl in solchen Gruppen?
- Wie werden die Fortgeschrittenen-Gruppen unterkategorisiert bzw. wie wird man eingeteilt?
(Nur durch theoretische Fragen, Vorfahren, oder wie läuft das? Ich neige dazu beim kurzen
Vorfahren etwas überschätzt zu werden, da sich meine Technik mit wechselnden Bedingungen
ziemlich plötzlich verschlechtern kann ;-) )
- Werden die Gruppen rein nach Fahrkönnen eingeteilt, oder gibt es hier auch "weiche" Faktoren
wie ängstliche Fahrer etc.?

Sofern man diese Fragen überhaupt "Skischulübergreifend" (Ort wäre AT/Obertauern, wenn hier jemand einen guten Tipp hat, gerne) beantworten kann, wäre ich euch für Antworten dankbar. :)

LG

Monika

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Re: Neuer Ansatz - Gruppenkurs?

Beitrag von TOM_NRW » 25.12.2012 19:55

Hallo Monika,

ich finde Deinen Ansatz gut. Insbesondere wenn man ein gewisses Skikönnen aufgebaut hat, bedarf es viel Übung um die Muster auch bei unterschiedlichen Rahmenbedingungen (Pistenverhältnisse, Wetter, Sicht ...) zu verfestigen. Viel Fahren bei jeden Verhältnissen ist die richtige Vorgehensweise.

Leider kann ich Dir keine Skischule in Obertauern empfehlen. Vielleicht solltest Du aber auch einmal nach Reisegruppen ausschau halten.

Ich bin viele Jahre als Skilehrer/Reiseleiter für den LandesSportBund NRW (Sportbund Reisen) gefahren. Auf unseren Reisen hing das Kursangebot sehr stark von der Buchungslage ab. Ich selber habe gerne Reisen mit 30-40 Gästen betreut, da man dann ausreichend unterschiedliche Gruppen nach Fahrkönnen und Wünschen zusammenstellen konnte. Die Einteilung erfolgte in einem ersten Schritt nach einem Selbsteinschätzungsbogen und einer eigenen Einteilung. Jedoch war es jederzeit im Laufe der Woche möglich (auch in der Mittagspause) die Gruppen zu wechseln. Dieses wurde sehr gerne von den Gästen je nach Kondition, Wünschen, ... angenommen. Nur selten mussten wir Leuten gut zureden um in eine höhere oder niedrigere Gruppe zu wechseln.

Neben den nicht kommerziellen Reiseanbietern gibt es auch viele fachlich gute kommerzielle Reiseanbieter wie z.B. Allrounder oder Frosch ... mit Kursangebot, welches weit über ein Guiding hinaus geht.

LG Thomas

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Re: Neuer Ansatz - Gruppenkurs?

Beitrag von Mixery » 25.12.2012 20:17

Hallo Thomas,

danke für Deine Einschätzung.
Da die Rahmenbedingungen (Zeitraum, Unterkunft und eigene Anreise) schon feststehen, werde ich mich auf die dortigen Skischulen und ihre Angebote beschränken "müssen".
Ich kenne dort zwei Skischulen, allerdings nur aus Privatstunden, und die Lehrer die ich hatte, geben auch definitiv nur Privatstunden. Von daher nützt mir die eigene Erfahrung als Referenz wenig.

Das mit dem Wechseln der Gruppe wäre mir wichtig, könnte vor evtl. Frusterlebnissen schützen. ;)

Ich denke ich schreibe mal die Skischulen an, evtl. kann man an der Reaktion schon eine erste Vorselektion ableiten. ;)

Danke und viele Grüße

Monika

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Re: Neuer Ansatz - Gruppenkurs?

Beitrag von beate » 26.12.2012 09:15

Hallo Monika,
Wie immer ist deine Eigenreflktion bzgl Fahrtechnik deutlichst unter dem von dir gefahrenen technischen Niveau.
Deine Probleme auf steileren Abschnitten oder schwierig zu fahrendem Schnee resultieren niemals aus deinem technischen Können!
Fahren, fahren, fahren und zwar bei jeden Wetter und jede Piste, ist das perfekte Konzept!
Aus Arosa kann ich dir sagen, dass wir bei den Erwachsenengruppen keine Gruppen haben, die dein Niveau fahren könnten. Auch nicht in der Hochsaison.
Meist sind es Anfänger oder leicht Fortgeschrittene Erwachsene, die nochmal einen Skikurs buchen. Oft Singles jeden Alters, die nicht allein fahren möchten. Das meist tageweise, nicht kontinuierlich. Meistens ist das Niveau in der höchsten Gruppe paralleles fahren auf leichter roter Piste.
Bei uns fahren seit Jahrzehnten zwei bis drei ältere Lehrer diese Erwachsenengruppen und da wir fast ausschließlich Stammgäste haben, sind das bis auf wenige Ausnahmen, oft die gleichen Gesichter. Ski fahren findet maximal auf hellrosa Pisten statt.
Hast du schon mal über Robinson Club nachgedacht?
Ich denke, das wäre eine wirkliche Alternative für euch. Viele unterschiedliche Levels, auch innerhalb der Gruppeneinteilung noch Abgestufte Gruppen und einigermaßen anständige Lehrer. Du fährst den ganzen Tag mit der Gruppe, kannst jederzeit wechseln oder aufhören bzw für dich fahren.
Vielleicht beziehst du das mal für die nächsten Jahre in deine Überlegungen ein.
Ich wünsche dir viel Spass und viel Erfolg
Beate

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Re: Neuer Ansatz - Gruppenkurs?

Beitrag von Lothar » 26.12.2012 12:37

beate hat geschrieben: Aus Arosa kann ich dir sagen, dass wir bei den Erwachsenengruppen keine Gruppen haben, die dein Niveau fahren könnten. Auch nicht in der Hochsaison.
Meist sind es Anfänger oder leicht Fortgeschrittene Erwachsene, die nochmal einen Skikurs buchen. Oft Singles jeden Alters, die nicht allein fahren möchten. Das meist tageweise, nicht kontinuierlich. Meistens ist das Niveau in der höchsten Gruppe paralleles fahren auf leichter roter Piste.
Zu den angebotenen Kursen in Obertauern kann ich leider auch nichts beitragen, meine Erfahrungen beschränken sich auf Großarl im Salzburger Land. Dort war es exakt so wie von Beate beschrieben. Als absoluter Späteinsteiger in Sachen Ski war im zweiten Jahr ein Skikurs gut passend, im Jahr darauf fand ich es in der "besten" Gruppe eher fad, ich habe dann auf anraten des Skilehrers auf Privatunterricht umgebucht.
Es hängt sicher auch von der Gruppe ab, mir waren die Kursteilnehmer zu unmotiviert und eher an der Geselligkeit als am besseren Skifahren lernen interessiert - bei mir war es eher umgekehrt. Zudem waren mir das Ganze zu wenig intensiv, zu wenig Skifahren und zu viel rumstehen.

Dein Niveau ist bestimmt besser als meines, ich kann mir nicht vorstellen, dass in einer Skischule ein regulärer Kurs mit dem passenden Niveau zustande kommt - es sei denn, du bringst noch 3-4 Leute mit... :wink:

Ich finde es schon nicht einfach einen guten Skilehrer für Privatstunden zu finden, eine homegene Gruppe auf besserem Niveau für einen Skikurs zusammen zu bekommen dürfte für eine Skischule kaum machbar sein.

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Re: Neuer Ansatz - Gruppenkurs?

Beitrag von Matje » 26.12.2012 13:41

Mixery hat geschrieben:komme aber technisch irgendwie nicht mehr richtig weiter. Probleme habe ich hauptsächlich wenn es in Richtung Kurzschwung geht und wenn die Bedinungen sehr unruhig sind. Klassisch, zerfahrene Nachmittagspiste.
Dazu würde ich einen Gruppenkurs auch nicht unbedingt empfehlen. Eigentlich hilft hier nur Privatunterricht (von Zeit zu Zeit- auch nicht zu viel, um das gelernte umzusetzen).
Außerdem sich den schlechten Bedingungen stellen, also auch bei zerfahrenen Pisten und/oder im Nebel weiter Ski fahren. Möglichst einen Rhythmus auf (schlechter) Piste durchfahren, nicht immer um die Buckel.....Evtl. auch mal off-Piste(Skiroute), schult ungemein, aber nicht allein!
Mixery hat geschrieben:Was sind die üblichen Obergrenzen an Teilnehmerzahl in solchen Gruppen?
- Wie werden die Fortgeschrittenen-Gruppen unterkategorisiert bzw. wie wird man eingeteilt? - Werden die Gruppen rein nach Fahrkönnen eingeteilt, oder gibt es hier auch "weiche" Faktoren
wie ängstliche Fahrer etc.?
Aus eigener Erfahrung aus der Skischule, wo ich angestellt war, kann ich sagen:

Gruppe1: Absolute Beginner, Ski erklären, erste Pflugkurven........
Gruppe2: Pflugkurven, dazwischen meist parallel, (erste) blaue Talabfahrt
Gruppe3: Parallel und schon "etwas" flotter
Gruppe4: Carvinggrundschule, welche Gruppe es aber auch nie gab

Ich habe Gruppenkurse von 3-15 Mann(Frau) gehabt, je nachdem wie viel Leute u Lehrer zur Verfügung standen. Die Einteilung erfolgte meist über die eigene Einschätzung der Kunden, die meisten haben sich unterschätzt. Überschätzt habe ich kaum erlebt, gabs aber auch. Glücksfall, Gruppe 2(Lehrer traut es ihnen am Morgen schon zu) und 3 fahren gemeinsam hoch und dann wird am ersten Hang noch mal geschaut, wer in welcher Gruppe am besten aufgehoben ist....
Ängstliche Fahrer(innen) wurden meistens in Gruppe 2 gesetzt, wollten sie auch, obwohl ich schon manchmal vorgewarnt habe, das wohl am Vormittag nur Pflugkurven am Anfängerschlepper angesagt sind und sie sich langweilen könnten....War das dann tatsächlich der Fall, habe ich versucht, die Leute beim Mittagstreff in die 3er Gruppe zu stecken, wenn möglich!

Das man einen Gruppenkurs mit relativ einheitlichen Niveau zusammenbekommt, ist leider mehr oder weniger eine Glückssache. In den absoluten Stoßzeiten sind evtl. genug Leute da, aber dann fehlen mal schnell Lehrer und/oder es gibt lange Wartezeiten an den Liften. Zu den "normalen" Zeiten, werden schnell mal Gruppen zusammengewürfelt, welche vom Fahrniveau her nicht passen, um evtl. Lehrer einzusparen....

Zu der Region Obertauern kann ich Dir Zwecks Skischule leider auch nichts sagen, trotzdem viel Glück!

Gruß Matthias
Matje

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Re: Neuer Ansatz - Gruppenkurs?

Beitrag von TOM_NRW » 26.12.2012 14:55

Gruppengrößen mit mehr als 8 Skischülern finde ich völlig inakzeptabel.

Gruß Thomas

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Re: Neuer Ansatz - Gruppenkurs?

Beitrag von Mixery » 26.12.2012 15:21

Lothar hat geschrieben: Dein Niveau ist bestimmt besser als meines, ich kann mir nicht vorstellen, dass in einer Skischule ein regulärer Kurs mit dem passenden Niveau zustande kommt - es sei denn, du bringst noch 3-4 Leute mit... :wink:
BEATE!!!! Da hast Du was angerichtet... Jetzt denken alle ich könnte sehr gut Ski fahren :D Hoffentlich begegnet mir nie jemand von hier im realen (Ski-)Leben... 8)
(Leider kann ich solche "sehr guten" Tage wie "damals" in Arosa nicht immer auf Knopfdruck abspulen, denke aber dass das mit ein mehr Technik-Routine öfter gelingen könnte.)

O.k., der Reihe nach, vielen Dank für die zahlreichen Rückmeldungen und auch für die Blumen. ;)

Das hilft mir auf jeden Fall die Sache besser einzuschätzen und wohl letztendlich auch zu der Erkenntnis zu kommen, dass das mit der Gruppe wohl doch nicht die Bringer-Idee ist...
Ich hätte übrigens eher vermutet, dass ICH die ein oder andere Gruppe langweile, nicht umgekehrt. Dachte es gäbe so eine Art Dunkelrot-Fahrer-Vereinigung, die mich dann sicher schnell abhängt, sobald es etwas anspruchsvoller wird und mein kleines Angst-Denker-Hirn dann sämtliche Gedanken über die erlernte Skitechnik legt und diese somit plötzlich unbrauchbar macht. :roll:

Hab ich das richtig verstanden. Das überwiegende Skischulgruppen-Klientel sind tatsächlich reine Anfänger, die sich dann im Laufe einer Woche innerhalb der Gruppenstufen ein wenig hocharbeiten? Klassische Fortgeschrittenen-Kurse, zu denen auch gute Skifahrer gehen, um weiter ihre Technik zu verfeinern, gab es nur in meiner Phantasie?

Die Idee kam mir ja aus verschiedenen Blickwinkeln. Erstens als ich gesehen hab, dass sich die Privatstunde in der von mir vor zwei Jahren bevorzugten Skischule um 25 % verteuert hat, hat es mir schier die Schuhe ausgezogen. :o
Dann war es mir in der Vergangenheit schon öfter passiert, dass ich zwar sogar namentlich einen bevorzugten Lehrer gebucht hatte, dieser dann aber aufgrund von Krankheit, Verspätung der Vorgängerstunde, was auch immer, doch nicht konnte. Was macht man dann, hat sich ja auf die Stunde eingestellt und will die Zeit nutzen, also lässt man sich den Ersatz aufschwatzen, der dann meistens der obligatorische Griff ins Klo war. So kam ich irgendwie drauf, das mal mit Gruppen zu probieren, dachte da ist man wenigstens nicht allein, wenn der Lehrer nix taugt. ;-) Und natürlich wirklich wegen des Gedankens, über Viel-Fahren unter Anleitung vielleicht die ein oder andere Hürde noch zu überwinden.

@Beate: Das Robinson-Angebot werde ich mir mal ansehen, wäre vielleicht wirklich was für die nächste Saison. Danke für den Tipp. :-)

Ich denke ich werde dann wohl eher auf die Privatstunden umschwenken, dann halt doch wieder etwas weniger Stunden, dafür mehr üben oder so. ;-)
Werde mich weiter bemühen, hierzu vielleicht doch noch einen konkreten Tipp zu bekommen, evtl. auch übers Hotel oder so. In einem anderen Forum habe ich gelesen, dass es (neuerdings??) auch viele selbständige Skilehrer gibt, die nicht den örtlichen Skischulen angehören.
Weiß jemand wie man an die ran kommt? Gibt es da eine Art Verzeichnis oder ähnliches? ;)

LG

Monika

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Re: Neuer Ansatz - Gruppenkurs?

Beitrag von saschad74 » 26.12.2012 17:12

Servus,
Mixery hat geschrieben:Klassische Fortgeschrittenen-Kurse, zu denen auch gute Skifahrer gehen, um weiter ihre Technik zu verfeinern, gab es nur in meiner Phantasie?
also mit den Skischulen vor Ort kenne ich mich nicht aus, aber ich kenne die von TOM_NRW schon angesprochenen Reisegruppen aus der Teilnehmerperspektive. Da ist es aber oft auch reiner Zufall, wie das Fahrkönnen unter den Teilnehmern verteilt ist. Ich habe schon an großen Gruppen mit 7 verschiedenen Skikursen (von grün - totale Anfänger über jeweils 2x blau, 2x rot bis 2x schwarz) teilgenommen, aber meine letzten Fahrten (mit Allrounder) waren sowohl von der Anzahl der Teilnehmer als auch von dem vertretenen Fahrkönnen eher niedrig einzustufen. Mir hat das nicht viel ausgemacht, weil ich auch trotzdem meinen Spaß hatte - und meine bessere Hälfte schön viel dazugelernt hat. Früher als Jugendlicher bin ich auch häufiger mit dem Landessportbund NRW unterwegs gewesen, da war die Betreuung auch gut und die Gesamtstärke der Gruppe war immer recht groß. Zu Frosch-Reisen oder Club Robinson kann ich nix sagen.

Es gibt bestimmt die Möglichkeit, bei den Reiseveranstaltern vor dem Buchen nachzufragen, wieviele Personen schon gebucht haben, und wie die Fahrkönnenverteilung ist (zumindest bei Allrounder gibst Du Dein subjektives Fahrkönnen bei der Buchung mit an). Wenn man seinen Urlaub allerdings langfristig planen muss, ist das eher schwierig, denke ich...

Gruß,
Sascha

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Re: Neuer Ansatz - Gruppenkurs?

Beitrag von Matje » 26.12.2012 20:22

TOM_NRW hat geschrieben:Gruppengrößen mit mehr als 8 Skischülern finde ich völlig inakzeptabel.

Gruß Thomas


:zs:

Da gebe ich Dir völlig Recht, sehe das genauso! Nur manchmal potenzieren sich halt unglückliche Sachen, Lehrer werden krank....ect. Meistens hatte ich schon Gruppen so bis 7/8 Leute, nur in Ausnahmefällen eben mehr als 10! Das macht dann für Schüler und Lehrer eben keinen Spass!!! :cry:

Mein absoluter Pechtag und der Kunden natürlich, war: wollte mit meiner 4 Mann starken 2er Gruppe grad los, kommt mein Chef und drückt mir zwei absolute Anfänger auf und sagt, habe heut keinen Lehrer für die und hier sind noch drei Mann, die fahren schon einigermaßen parallel, der Sepp(Kollege) ist leider krank geworden!
Versuch die zwei Beginner möglichst schnell auf die Ski zu kriegen, damit sie mit deinen 4 Mann mit können und wegen der 3 anderen von Kollegen musst Du sehen. Aber Du machst das schon! :o :o :o

Hatte also drei Baustellen auf einmal! Musste wohl oder übel in drei Gruppen teilen und dann hin- und her springen! :D
Habe das dann mit Glück( die Anfänger zwei haben sich gut angestellt) irgendwie hinbekommen...
Mixery hat geschrieben:Hab ich das richtig verstanden. Das überwiegende Skischulgruppen-Klientel sind tatsächlich reine Anfänger, die sich dann im Laufe einer Woche innerhalb der Gruppenstufen ein wenig hocharbeiten?
Ja, in den "normalen" Skischulen ist das so, das es etwa Schulen, mehr für Fortgeschrittene gibt, habe ich noch nicht gehört....

Es gibt ja auch noch Freeridecamps, aber ich denke das das für Dich (noch) nicht in Frage kommt...
Habe Dich ja nie fahren sehen, nur so wie Du dein Fahrkönnen hier geschildert hast.
Aber dort sollte man dann über paar Tage reativ gute parallele Fahrer beisammen haben....
Mixery hat geschrieben:Die Idee kam mir ja aus verschiedenen Blickwinkeln. Erstens als ich gesehen hab, dass sich die Privatstunde in der von mir vor zwei Jahren bevorzugten Skischule um 25 % verteuert hat, hat es mir schier die Schuhe ausgezogen. :o
Ja das ist leider so ,das die Lebenshaltungskosten meist mehr als die Gehälter steigen! :D :cry: :D :cry:

Aber es sollte doch so sein, bei zwei Mann Privatunterricht ist es ca. 20 Euro teurer und der Preis geht dann eben durch zwei. Du müsstest halt jemand finden, der/die ähnliches "Fahr"niveau wie Du hat.

Gruß Matthias
Matje

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