Diabetes am Berg

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Trygg2807
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Re: Diabetes am Berg

Beitrag von Trygg2807 » 11.03.2022 19:30

Hi!

Jetzt habe ich es endlich auch an den Berg geschafft, vorher ging es wegen Corona und einem Hexenschuss nicht.
Ich habe es jetzt so gemacht, dass ich morgens tatsächlich das Insulin ganz weggelassen habe. Dafür gab es aber auch nur ein kleines Frühstück, 2 völlig ungesunde Milchschnitten. :D
Man musste ewig um Karten anstehen, da hatte ich schon meine Zweifel, weil der BZ natürlich ziemlich hoch ging. Mit der Bewegung ging er dann aber auch kontinuierlich runter, war also die richtige Entscheidung. Man muss dazu sagen, dass ich noch eine rudimentäre Restmenge eigenes Insulin habe. Für mich war nach 2 Stunden wegen der Kondition Schluss, ich konnte trotzdem mittags einen Snack ohne Insulin essen bzw. ging der Bz da noch von selbst runter, wahrscheinlich wegen dieses ominösen Auffülleffekts. Mit Insulin hätte ich mich da wahrscheinlich ins Nirvana geschossen bzw. hätte ordentlich dagegen essen müssen am Nachmittag. Am späten Nachmittag war dann der Spuk vorbei, alles wieder normal.

So viel dazu, schee war's!

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Re: Diabetes am Berg

Beitrag von Commander57 » 12.03.2022 07:32

@Trygg2807
Moin Jenni!
Danke für die Schilderung deiner Erfahrungen. Bei mir hat es auch gut funktioniert. Ich hatte mir einen Sensor besorgt, um zu sehen, wie sich der BZ verhält und erstmal nichts verändert. Abends 8 Einheiten Basal und gut war. Morgens normal gefrühstückt mit Brot und Käse und auf die Piste. Ich hatte für den Tag Müsliriegel und Knäckebrot dabei, wichtig war mir viel Wasser zu trinken. Abends auf der Hütte haben wir deftig gekocht. Ich bin jeden Tag so 6 Stunden unterwegs gewesen, im Schnitt 40 km am Tag und meine Werte waren im Bereich um 160 - 180. Damit war ich zufrieden. Allerdings habe ich festgestellt, das der Langzeitzucker sich erhöht hatte. Mal sehen, wie sich das jetzt entwickelt. An dieser Stelle noch einmal Dank an @Dslmuc :
Dirk, deine Tipps haben sehr geholfen.

Gruß
Frank

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