Nordic Walking

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Herbert Züst
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Beitrag von Herbert Züst » 18.04.2007 12:45

Um Körperfett abzubauen, ist ausschließlich eine negative Energiebilanz entscheidend.
:zs:
Aber 1 Stunde NW (oder auch anderes Training) braucht etwa 500 - 600 kcal. :( Mit 2 grossen Bier danach ist die Energiebilanz schon wieder ausgeglichen. :( :(

Gruss Herbert

goodie_1401
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Beitrag von goodie_1401 » 18.04.2007 13:34

Martina hat geschrieben:Aber grad als dick habe ich dich also auch nicht in Erinnerung.
Ein Kollege hats mal als Propper bezeichnet :D
Hier mal ein paar aktuelle Bilder vom Trainingscamp mit meiner E-Jugend

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Beitrag von Znegva » 18.04.2007 14:45

also, ich habe nach sport nicht wirklich großen Hunger, nur dann wenn sowieso essen an der zeit ist.
Und trinken tu ich meist normales leicht sprudelndes Wasser, nix Isotonisches, keine schorle oder so was.

Und 3-4 kg weniger würden mir auch gut tun...

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Lothar
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Beitrag von Lothar » 18.04.2007 14:50

Uwe hat geschrieben:
Im Wesentlichen:
- Bei geringer Belastung wird im VERHÄLTNIS mehr Fett verbrannt.
- Bei hoher Belastung wird aber EFFEKTIV mehr Fett verbrannt.
Und noch deutlicher wird das Verhältnis wenn man den sog. Nachbrenneffekt bei höheren Intensitäten berücksichtigt!

Übrigens: Zum reinen Abspecken sind Ausdauersportarten gar nicht so gut geeignet, man muss schon viele viele Stunden walken, joggen oder auf dem Rad strampeln um auch nur ein Kilo loszuwerden. Effektiver in der Richtung ist Krafttraining...

Znegva
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Beitrag von Znegva » 18.04.2007 15:08

noch besser ist FDH bzw. FDR (Friss das Richtige), natürlich immer in Verbindung mit ausreichend Bewegung

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nicola
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Beitrag von nicola » 18.04.2007 15:54

ich möchte nochmal zurück zum eigentlichen thema, nämlich nordic walking. den grössten vorteil sehe ich darin, dass sich durch diesen trend auch leute zu bewegung mobilisieren, die sonst oft eher scheu vor sport haben. so wird eben aus dem gehen ein sport, der imho aber sehr stark industrie gepusht ist. was mir auffällt - es gibt kaum öffentlich angesprochene contras.

das wäre nach meiner meinung in erster linie eine veränderung des natürlichen gehmusters mit all seinen folgen. z.b. eine mit dem aufrechten gang unmittelbar zusammenhängende erweiterung des sehfelds (wegen der durch den "stockeinsatz" bedingten verstärkten arm und schulterbewegung setzt sich die rumpfbewegung entlang der wirbelsäule nicht im "normalen" mass bis zum kopf fort. - einige von euch kennen ja vielleicht meine aufwärmübung zur erweiterung des sehfelds).

gehen ist ja im grunde nichts anderes als ein permanentes abwenden von "nach vorne fallen", also ein balanceakt mit dem wir dauernd beschäftigt sind ohne dass wir ihn bewusst wahrnehmen. ich denke, dass menschen, die ohnehin wenig bewegung machen, sich durch eine fitnessübung mit stöcken einen teil einer feinkoordinativen übung wie beim "normalen" gehen berauben können. ich sehe in meiner städtischen wohnumgebung leute (vorwiegend frauen im reiferen alter) die so aufs nordic walking versessen sind, dass sie praktisch überall mit stöcken herumlaufen, das halte ich für unfug.

einen punkt sehe ich darin, dass man beim nordic walking eine mehr oder weniger schulter und armfokussierte betätigung forciert - ich denke davon haben wir im alltag genug, besonders jene leute mit einem schreibtischjob :wink:
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Beitrag von goodie_1401 » 18.04.2007 16:02

Das mit dem Schreibtisch sehe ich dank meiner alltäglichen Steifigkeit ganz anders. Mein Nacken und der obere Rücken ist meist schmerzhaft verspannt, die Maus mit rechts bedienen geht wegen der Schmerzen im Handgelenk garnicht mehr. Ich bediene sie jetzt mit links und habe paralell einen Stift. Der Schreibtischjob an sich ist unglaublich bewegungsarm. Zum Glück steht wenigstens der Drucker nicht unmittelbar auf dem Schreibtisch.
Immer wieder erwische ich mich, wie ich von einer dynamischen Sitzhaltung (vorgekippte Hüfte, bewußter Bauchmuskeleinsatz) zusammensacke und wie ein Fragezeichen im Stuhl hänge ;-)

In sofern sehe ich die rhythmische und zum Teil auch hypnotische Bewegung von Armen und Beinen als für mich ideal an um diese Bereiche zu lockern und zu kräftigen.

Den größten Vorteil für mich sehe ich in einem Ausdauertraining, das mir Spaß macht und problemlos zu machen ist.
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Beitrag von Herbert Züst » 18.04.2007 16:38

Hallo Nicola
In meinen jüngern Jahren als für mich nur Klettern zählt, das Gehen keinen Spass machte und nur als Mittel zum Erreichen der Kleterstellen diente, war das Gehen mit Stöcken absolut verpönt weil wir der Meinung waren, dass damit das Gleichgewichtgefühl verkümmern würde. Ich bin heute der Ansicht, dass ich und viele meiner Kollegen gerade in jener Zeit als wir im Galopp Geröllhalden hinunterdonnerten, in einer Stunde 600 Höhenmeter schafften und auch beim Skifahren nicht gerade zimperlich unterwegs waren, uns unsere Kniegelenke ruiniert haben und daher heute wenn überhaupt, nur noch mit Stöcken Bergwanderungen machen können.
Ich bin heute überzeugt, hätten wir schon früher zum Rauf- und Runtergehen Stöcke benutzt, hätten wir uns manches Knieproblem ersparen können. Ob das beim Walken in der Ebene auch so ist sei dahingestellt. Ich jedenfalls ziehe das Stockgehen auf grösseren Wanderungen auch im leichtern Gelände vor, da sich dies sehr positiv auf mein lädiertes Knie auswirkt un den kleinen Blickwinkelverlust, kann man bei genug weitem Horizont leicht verkraften.

Gruss Herbert

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Beitrag von nicola » 18.04.2007 16:43

goodie_1401 hat geschrieben: In sofern sehe ich die rhythmische und zum Teil auch hypnotische Bewegung von Armen und Beinen als für mich ideal an um diese Bereiche zu lockern und zu kräftigen.

Den größten Vorteil für mich sehe ich in einem Ausdauertraining, das mir Spaß macht und problemlos zu machen ist.
die fragen sind nur, wäre eine gehbewegung bei der die arme vom rumpf aus locker mitbewegt(geschwungen) würden, nicht noch entspannender und ist ein ausdauer training mit stöcken wirklich effizienter?
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Beitrag von Lothar » 18.04.2007 16:57

nicola hat geschrieben:... und ist ein ausdauer training mit stöcken wirklich effizienter?
In Bezug auf die Ausdauer natürlich nicht. Hier kommt es ja nur auf die Belastung an, und die läßt sich auch durch Steigerung der Intensität (= Tempo) entsprechend erhöhen. Der Rest ist für mich Marketing der Industrie um Equipment zu verkaufen. Sinnvoll sind die Stöcke für mich bei höhenmeterreichen Bergtouren vor allem beim bergabgehen um die Knie zu entlasten, davon sind die meisten NWalker aber meilenweit entfernt...

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