Skiqualität - "Chinaschrott"?

Fragen zu Skiern allgemein.
Fragen zu Modellen bestimmter Hersteller, bitte weiter unten in den jeweiligen Hersteller-Foren.
Kauf & Verkauf von Ski und Equipment (nur privat) siehe Forum SKIBÖRSE
Benutzeravatar
NeusserGletscher
Beiträge: 2034
Registriert: 30.01.2008 15:59
Vorname: Peter
Ski: ein paar zu viel
Ski-Level: 042
Skitage pro Saison: 20
Wohnort: Dorf an einem Bach

Re: Skiqualität - "Chinaschrott"?

Beitrag von NeusserGletscher » 21.11.2018 13:19

ingo#31 hat geschrieben:
21.11.2018 12:47
Ich denke die Chinesen bauen oft "Billigzeugs", weil es genau SO bestellt wird
Das ist ein wesentlicher Punkt. Man bekommt, was man bezahlt. Ohne eigene (!) QS vor Ort kann es einem aber auch passieren, dass bei Lieferengpässen auf minderwertigen oder unpassenden Ersatz zurückgegriffen wird. Oder einfach irgendwas zusammen gehämmert wird, was konstruktiv oder durch Toleranzen bei der Fertigung gar nicht zusammen passt. Alles selbst bereits erlebt, bevor jemand danach fragt.
Was man selbst erledigt können andere nicht verkehrt machen.

Benutzeravatar
maestro70
Beiträge: 800
Registriert: 25.10.2010 13:46
Vorname: Matthias
Ski: Rossi FIS SL, Speed Master GS, Bonafide, Völkl Two
Ski-Level: 86
Skitage pro Saison: 20
Wohnort: Dresden
Kontaktdaten:

Re: Skiqualität - "Chinaschrott"?

Beitrag von maestro70 » 23.11.2018 19:17

Ich fahre meine Ski seltenst länger als 20-30 Skitage. Mir persönlich kommt es hauptsächlich auf die Fahrperformance in den ersten 20-30 Skitagen (also übersetzt in den ersten 1-3 Jahren) an.

Ich hab nen Kumpel, der ist Völkl Werksfahrer, der schwört auf Völkl (natürlich nur die Top-Ski ( RT SW SL+GS, FIS SL+GS, RTM 84+86...)), weil die in D produziert sind, weil, falls Rocker vorhanden, der direkt in der Ski - Form realisiert wird, während die meissten anderen Hersteller den Rocker per Kaltverformung einfach nachträglich in den Ski einbiegen.

Habt ihr Erfahrungswerte dazu?

Stöckli z.B. mag zwar wertig arbeiten, aber deren Ski (für mein Gefühl) bieten mir lange nicht den Fahrspass, wie z.B. meine Atomics, Blizzards, Rossignols, ...
beim fast DOPPELTEN Preis...

Da ich meine Ski eh nach spätestens 3 Jahren wieder verkaufe, und auch bestimmt nicht über nen Acker damit fahre, warum sind diese Marken dann in einigen Augen minderwertig?

Alles was fährt, wird normalerweise spätestens nach 3-5 Jahren ausgetauscht.

Wenn man sein Zeugs nicht pflegt und sorglich behandelt, ist es sicher früh Schrott.

Ausgerissenen Kanten, gebrochene Ski, usw, hatte ich noch nie, weil ich meinen Ski mag, ich fahre doch damit nicht über blanken Stein , Felsen, etc...
Wenn man das macht, unterscheidet sich bestimmt sicher kein Stöckli, etc, von nem normalen (o.g. genannten) Massenprodukt.

Also wo liegt jetzt genau das Problem, der Unterschied???

Die Wenigsten fahren pro Saison 40-50 Skitage,
die Wenigsten fahren kompromisslos "hart" Ski,
die Wenigsten fahren auf "Äckern" und OFFpiste-Ski (wo sicher mal nen ungesehener Stein o.ä. die Ski zerstören kann),
also was unterscheidet einen in D, F o. Ö. gefertigten Ski von sauteuren handgefertigten Spezialski???

Warum soll ich mir für 1000 € einen Stöckli (o.ä.) kaufen, der evtl 6 Jahre seine Spannung nicht verliert,
wenn ich auch für 500 € nen Massenprodukt (Head, Völkl, Elan, Rossigno/Dynastar, K2, ...) kriege, die 3 Jahre halten.

In der Zeit kauf ich halt für das selbe Geld 2 von denen, obwohl warscheinlich für die Meissten hier die Ski von denen mind. 5 Jahre gut sind...

Ist ja nicht so, dass die absoluten Cracks hier und woanders (Freeski) mehr als vielleicht 1-2% ausmachen. Der Rest sind absolute NORMALO - Skifahrer...
Ich bin nicht gestört ! Ich bin verhaltensoriginell !

Benutzeravatar
extremecarver
Beiträge: 3512
Registriert: 12.01.2005 15:10
Vorname: Felix
Ski: Raxski Snowrider Powderequipment Swoard Wildschnee
Ski-Level: 999
Skitage pro Saison: 30
Wohnort: Wien
Kontaktdaten:

Re: Skiqualität - "Chinaschrott"?

Beitrag von extremecarver » 23.11.2018 20:50

Einen Lusti, oder Snowrider bekommst um 400-450€ - ohne Bindung/Platte. Ja dass ist teurer wie etwa ein FIS Ski im Ausverkauf (ab 350€ mit Platte/Bindung) bzw ein U16 Rennski den man um 350€ mit Platte bekommt - aber beim Masters GS bist ja auch bei 450€ bis 500€ nur mit Platte dabei. Ist auch nicht günstiger als ein Lusti oder Snowrider. Und bei den FIS Ski sind dass nicht die Listenpreise - die sind eh jenseits von gut und böse - sondern halt die Vorbestellpreise mit Cluborder (wo man sich anschließen kann, oder halt teils Shops wie Frandl Sports die gute Connection mit Rossignol haben).
Nachteil an den FIS Ski sind halt die dünnen Kanten. Mehr wie 150-180 Tage wird man da kaum schaffen - dann ist die Kante zu dünn und wird brechen. Lusti/Snowrider haben dagegen meist eher extrabreite kanten (Snowboardkanten) außer bei GS Rennski.

Und nach 50-60 Tagen trennt sich halt die Spreu vom Weizen. 30-40 Tage wird jeder Ski gut fahren. Aber 10 Jahre lang @ 30-35 Tage pro Jahr immer von 8:00 bis 16:00 Uhr und wenn nur kurzer Pause? Dass macht kein Schrottomic oder besagte Chinaski mit - die FIS SL schon - nur da machts die Kante nicht mit. Dann dreht sich der Preis recht schnell.


Der größte Unterschied bei SL Ski ist eh die Platte. Die Consumerski bringen nie zug auf Eis - weil die Platten Sondermüll sind im Vergleich zu Weltcupplatten. Wobei ich ja ein Fan von richtig harten durchgängigen Platten ala der alten VIST Worldcup Alu bin - oder halt modernen Alu GS Platten. Klar wird der Slalom dann etwas schwerer auf engen Radius drückbar - aber superstabil und super Kantengrip (was beim Slalom ja immer ein Problem ist, während GS Ski da musst dich schon komplett verschleifen). Mir hat mein Schrottomic mit VIST Platte eh viel Spaß gemacht - bis er halt nach 50 Tagen Ermüdungsbruch hatte - wobei der zweite noch nicht gebrochene Ski auch eindeutig nicht mehr wie neu fährt/fuhr. Würde wohl auch bald brechen.
schnell, riskant, vielseitig bergab
http://openMTBmap.org & www.VeloMap.org

Benutzeravatar
maestro70
Beiträge: 800
Registriert: 25.10.2010 13:46
Vorname: Matthias
Ski: Rossi FIS SL, Speed Master GS, Bonafide, Völkl Two
Ski-Level: 86
Skitage pro Saison: 20
Wohnort: Dresden
Kontaktdaten:

Re: Skiqualität - "Chinaschrott"?

Beitrag von maestro70 » 23.11.2018 21:42

extremecarver hat geschrieben:
23.11.2018 20:50
Und nach 50-60 Tagen trennt sich halt die Spreu vom Weizen. 30-40 Tage wird jeder Ski gut fahren. Aber 10 Jahre lang @ 30-35 Tage pro Jahr immer von 8:00 bis 16:00 Uhr und wenn nur kurzer Pause? Dass macht kein Schrottomic oder besagte Chinaski mit - die FIS SL schon - nur da machts die Kante nicht mit. Dann dreht sich der Preis recht schnell.
Die wenigsten (normalen) Skifahrer fahren mit ihrem Ski 50-60 Skitage a 8 Stunden Vollgas pro Saison.

Der Normalfall ist wohl eher 1 Skitag = 4 Stunden reines Ski fahren -
also sind wir bei Otto - Normal - Skifahrer mit ca max. 20 Skitagen pro Jahr
bei max. ca. 10 ECHTEN Skitagen pro Jahr

d.h. hält so ein normal-Consumer-Ski mind. 4,5 - 6 Jahre...

....alle 6 Jahre ein neues Paar Ski ist jetzt nichts Aussergewöhnliches, bei Skifahrern, die den Begriff auch verdienen.

Wir müssen (auch und besonders bei Ratschlägen) immer berücksichtigen:
handelt es sich um einen Ski-Freak, oder um Otto-Normal-Skifahrer.

Beide werden an ihr Material unterschiedliche Anforderungen stellen!

Da sollte man nicht die Ansprüche eines Cracks / Freaks (z.B. auch ich) auf Otto-Normal-Skifahrer übertragen.
Das ist meisst nicht zielführend für den Grossteil der Fragesteller.

Wenn die Cracks ihr Material artgerecht nutzen, ist es logisch, dass ein artgerechter, d.h. extrem hochwertiger/haltbarer Ski benötigt wird.
Dieser wird dann aber auch meisst nicht länger als max. 3-4 Jahre gefahren. Und das ist meiner Meinung nach auch der Zeitraum, in der jeder Ski ausgetauscht wird/werden sollte.

Ich denke auch in eine weitere Richtung:

Sagen wir mal, der normal-Skifahrer gibt das Doppelte für einen z.B. Stöckli aus, damit dieser 10 Jahre hält.
Wofür?
Also ich persönlich würde HEUTE meine neuen Ski nicht mit denen von vor 10 Jahren tauschen wollen. Die Technologie entwickelt sich doch auch weiter...
Ich bin nicht gestört ! Ich bin verhaltensoriginell !

Benutzeravatar
NeusserGletscher
Beiträge: 2034
Registriert: 30.01.2008 15:59
Vorname: Peter
Ski: ein paar zu viel
Ski-Level: 042
Skitage pro Saison: 20
Wohnort: Dorf an einem Bach

Re: Skiqualität - "Chinaschrott"?

Beitrag von NeusserGletscher » 24.11.2018 11:10

Es ist ja nicht nur die Haltbarkeit. Es ist halt wie mit gutem und schlechtem Werkzeug. Die Säulenborhmaschine aus dem Baumarkt hat ggf. ab Werk so viel Spiel, dass man damit nur eckige Löcher bohren kann. Selbst, wenn Du damit nur 10 Löcher pro Jahr bohrst, ist es rausgeschmissenes Geld. Die Profi-Maschine aus dem Fachhandel ist nicht nur teuerer und auf längeren Einsatz ausgelegt, sie ist auch präziser und hält diese Präzisision bei guter Pflege über Jahre.

Selbst, wenn ich nur 10 Tage im Jahr fahren würde, möchte ich einen Ski haben, der mir Spaß macht und auch unter erschwerten Bedinungen sich gut fahren lässt. Klar, so was kann man auch mit entsprechendem Aufwand in Niedriglohnländern fertigen. Nur kauft man halt das Risiko mit, weil die Hersteller keine Auskunft über alle relevanten Faktoren geben, welche die Qualität beeinflussen.
Was man selbst erledigt können andere nicht verkehrt machen.

Benutzeravatar
maestro70
Beiträge: 800
Registriert: 25.10.2010 13:46
Vorname: Matthias
Ski: Rossi FIS SL, Speed Master GS, Bonafide, Völkl Two
Ski-Level: 86
Skitage pro Saison: 20
Wohnort: Dresden
Kontaktdaten:

Re: Skiqualität - "Chinaschrott"?

Beitrag von maestro70 » 24.11.2018 18:04

Ich rede ja nicht nur von China.

Hier wurde ja auch einige Marken als Minderwertig befunden, die in Deutschland (Völkl), Österreich (Atomic, Salomon, Head), Frankreich (Dynastar, Rossignol) produzieren (also zumindest die Top-SL und GS-Carver + FIS- Modelle).

Stöckli produziert in der Schweiz,
Käste produziert auch in Österreich,
Snowrider produziert in (Ost)Deutschland.

Die Einzigen, die auch ihre Topmodelle in Osteuropa produzieren sind Nordica / Blizzard in der Ukraine
und
Elan in Slowenien (Logisch...).

Dann dürften ja eigentlich nur Elan, Nordica und Blizzard "Schrottski" sein...
Ich rede nicht vom Anfängerski, sondern von den Topmodellen.

Wie Gebi auch, hatte ich bis jetzt sehr viel Spass mit meinen Atomic, Völkl, Rossignol, Nordica und Blizzard Ski.
Da ich meine Ski eh meistens nach spät. 3 Jahren austausche, wo ist das Problem?

Ich hatte ne Menge Spass, für normales Geld.

Ich bin z.B. 2 x Stöckli gefahren und fand die im Vergleich, vom Fahrverhalten her, lange nicht so schön, wie meine o.g. Ski.

Warum sollte ich dann das Doppelte dafür ausgeben?

Lusti kann ich nicht beurteilen,
Snowrider wollte ich schon immer mal testen, vor allem auch weil die in relativer Nähe von mir produzieren, aber irgendwas hält mich davon ab.
Ist bestimmt ne Kopfsache. Vielleicht dem Marketing auf den Leim gegangen?

Ich denke halt, wenn z.B. Head, Atomic und Rossignol reihenweise Worldcup-Medallien einfahren, können sie so schlecht nicht sein. Mal ganz davon abgesehen, das mir diese Ski auch im persönlichen Test sehr viel Freude machen...
Zuletzt geändert von maestro70 am 24.11.2018 19:21, insgesamt 1-mal geändert.
Ich bin nicht gestört ! Ich bin verhaltensoriginell !

Benutzeravatar
TOM_NRW
Beiträge: 4784
Registriert: 28.08.2002 14:03
Vorname: Thomas
Ski: Head i.Race 175cm
Skitage pro Saison: 20
Wohnort: Willich

Re: Skiqualität - "Chinaschrott"?

Beitrag von TOM_NRW » 24.11.2018 18:37

Hallo zusammen,

kann mir mal jemand sagen, wo man herausbekommt, welches Modell, welches Herstellers, in welchen Land produziert wird? Ich habe noch auf keinem Ski „made in China“ gelesen. Mir ist aber auch klar, dass verschiedene Hersteller auch auf Lohnfertiger zurückgreifen. Dachte immer die sitzen eher in Osteuropa (Polen, Slowenien).

Fahre aktuell einen Head i.Race aus letzter Saison. China-Ware?

LG Thomas

Benutzeravatar
maestro70
Beiträge: 800
Registriert: 25.10.2010 13:46
Vorname: Matthias
Ski: Rossi FIS SL, Speed Master GS, Bonafide, Völkl Two
Ski-Level: 86
Skitage pro Saison: 20
Wohnort: Dresden
Kontaktdaten:

Re: Skiqualität - "Chinaschrott"?

Beitrag von maestro70 » 24.11.2018 19:15

Mein relativ schlecht vorproduzierter (falsch geschliffener) Elan SLX kommt aus Slowenien...

Also z.B. mein Völkl TWO wird in China produziert (hab ich irgendwo gelesen), aber

Wenn Sierra Quitiquit (u. @gebi1 ) den geil finden, wer bin ich, ihr zu widersprechen? :D
Zuletzt geändert von maestro70 am 24.11.2018 19:38, insgesamt 2-mal geändert.
Ich bin nicht gestört ! Ich bin verhaltensoriginell !

Benutzeravatar
extremecarver
Beiträge: 3512
Registriert: 12.01.2005 15:10
Vorname: Felix
Ski: Raxski Snowrider Powderequipment Swoard Wildschnee
Ski-Level: 999
Skitage pro Saison: 30
Wohnort: Wien
Kontaktdaten:

Re: Skiqualität - "Chinaschrott"?

Beitrag von extremecarver » 24.11.2018 19:23

Atomic/Salomon ist meist "designed in Austria" - hergestellt dann normalerweise in Bulgarien, dort ist die größte Skifabrik von Amer Sports.

OEM sind auch viele in Österreich - noch werden glaube ich der Großteil der Ski/Snowboards weltweit in AT hergestellt.

Nordica/Tecnica/Blizzard ist Österreich bei allen Top Modellen und FIS - und zwar in der alten Blizzard Fabrik in Mittersill. Dazu glaube ich ein paar Exquisite Modelle aus einer Manufaktur in Italien. Also nicht Ukraine!

Fischer ist Österreich/Ukraine


Und wie schon gesagt, grad bei den Massenmodellen wird oft wild herum geswitched. DA kann schon mal Head für Fischer bauen oder umgekehrt. Grad im Snowboardbereich gibt es ja eh fast nur OEM (etwa Burton hat quasi nur OEM, aber immer exklusiv, wer für Burton herstellt dar für niemand anderen herstellen). Daher steht dann oft auch nicht drauf wo der Ski gebaut wurde - so kann man eine Charge dort herstellen, und evtl Nachbestellungen wo anders (auch wenn das wohl sehr selten ist, aber von einem Jahr aufs andere schon möglich. Die Formen für den Ski gehören dann nicht dem OEM sondern der Marke.)!


Und die echten Weltcupski stammen nie aus derselben Produktionslinie wie die "FIS Ski" - da kannst als technikinteressierter Rennläufer (wie Hirscher) oder der Trainer - halt die Details am Ski bestimmen - und die Ski bleiben Eigentum des Herstellers! Grade in DH/SG ist da ein großes Trara (etwa als Bode Miller die Ski vom Steph Eberharter bekommen hat, das war der einzige Grund warum Bode zu Atomic ist). Und Atomic hat da ja einiges zugekauft an Wissen - etwa von Hans-Jörg Kessler - der quasi die Maßfertigung von Ski/Snowboards für Einzelstücke per CNC als erster entwickelt hat.
Und ein Großteil hängt da auch eher an den Serviceleuten als am Ski selber... Weltcupski hat mit Volumenski einfach rein gar nichts zu tun wenns um Technologie(vorsprung) geht. Dass ist nur Marketing für die normalen Ski. Wenn es irgendwas in den Serienmarkt schafft, kannst du sicher sein dass es die Konkurrenz im Weltcup auch hat/kennt.
Es gibt bei den Weltcup Fahrer welche die sich selber damit auskennen, und rumtüfteln - oder andere die rein gar nichts wissen, und alles die Serviceleute und Trainer machen lassen. Ich hab mal mit einer sehr erfolgreichen AT Snowboarderin (PGS/PSL) gesprochen - die hatte keine Ahnung von Kantenwinkeln. Sag halt was sie spüren will, aber die technische Seite interessierte sie überhaupt nicht. Andere dagegen sind in die Fabrik gegangen und haben die Holzkerne per Hand ausgesucht vor dem Bau, bzw hier was, dort was ändern wollen. Am meisten ist das aber die Aufgabe der Serviceleute dass der Rennläufer den passenden Ski hat.


Und Rossignol/Dynastar produziert neben Frankreich auch in Portugal (oder sind nur die FIS Ski aus Portugal? - ich hab FIS Ski Made in France, sowie Made in Portugal von Rossi).
Zuletzt geändert von extremecarver am 24.11.2018 20:00, insgesamt 2-mal geändert.
schnell, riskant, vielseitig bergab
http://openMTBmap.org & www.VeloMap.org

Benutzeravatar
extremecarver
Beiträge: 3512
Registriert: 12.01.2005 15:10
Vorname: Felix
Ski: Raxski Snowrider Powderequipment Swoard Wildschnee
Ski-Level: 999
Skitage pro Saison: 30
Wohnort: Wien
Kontaktdaten:

Re: Skiqualität - "Chinaschrott"?

Beitrag von extremecarver » 24.11.2018 19:29

bezüglich Mittersill:
Die Formkurve zeigt auch beim Unternehmen Blizzard nach oben. Seit dem Einstieg der italienischen Tecnica-Gruppe hat man mit dem Skischuhspezialisten nicht nur sein Portfolio erweitert, man legt auch in der Skiproduktion zu.

Im Stammsitz Mittersill mit 230 Mitarbeitern, wo Blizzard und die Schwestermarke Nordica gebaut werden, liegt man aktuell bei rund 330.000 Paar Ski pro Saison. Zudem habe man in den vergangenen Jahren durch Investitionen ins Premiumsegment die Durchschnittspreise heben können, erklärt Rakuscha. Unterm Strich habe man in vier Jahren den Umsatz bei Ski und Schuhen um 36 Prozent gesteigert.
https://www.sn.at/wirtschaft/oesterreic ... k-23609161

Dass ist eine der größten Skifabriken der Welt - wenn die Zahlen wirklich stimmen. Die Skiindustrie liebt es maßlos die Stückzahlen zu übertreiben.
schnell, riskant, vielseitig bergab
http://openMTBmap.org & www.VeloMap.org

Antworten