MaptoSnow: getestet und für gut befunden

Alles rund um Smartphones auf der Piste
PK
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MaptoSnow: getestet und für gut befunden

Beitrag von PK » 09.01.2013 10:19

Die App wurde von Uwe ja schon hier vorgestellt:
viewtopic.php?f=39&t=15144

Mehr durch Zufall habe ich sie auf der Suche nach einer skigerechten Tracking-App entdeckt und seit kurzem auch auf meinem Android Phone. Am 1.1. war ich damit auf der Piste und konnte sie ausgiebig testen. Hier meine ersten (subjektiven!) Eindrücke:

Hinweis: Seit Dezember 2012 gibt es nun auch endlich eine Android Version. Bis dahin war die App lediglich iPhone Nutzern vorbehalten.

Installation und Bedienung:
Nach dem Download und installation verlangt die App das Anlegen eines neuen Accounts innerhalb der App. Alternativ kann man sich mit seinem Facebook Account einlogen. Sinn dieses Accounts liegt darin dass man damit eindeutig registriert ist, falls man in den Genuss von "Gewinnen" oder anderen "Gimmiks" kommt. Weiter unten mehr dazu. Anleitung gibt es keine, aber das meiste ist selbsterklärend und nach ein paar Minuten Stöbern in der App schnell kapiert. Alternativ kann man sich in der FAQ der Webseite maptosnow.com schlaumachen was die App so alles kann.

Nachtrag: Ein weiterer Sinn des Accounts liegt darin, dass man dann seine erfassten Daten auf dem MaptoSnow-Server sichern bzw. synchronisieren kann. Der Vorteil dabei: Erstens kann man seine Daten wiederherstellen, falls die App oder das Handy mal abschmiert. Zweitens kann man die App auf verschiedenen Handys installieren (wenn man zb. normal mit dem Berufshandy beim Skifahren ist, im Urlaub aber das Private dabei hat)

Nutzen:
Sinn der App ist eindeutig das Aufzeichnen der eigenen Aktivitäten auf Skiern. Wobei die Besonderheit ist, dass man dabei im Gegensatz zu vielen anderen Tracking-Apps komplett ohne Mobilfunk-Traffic auskommen kann. Es fallen damit auch keine zusätzlichen Roaming Gebühren an, was sich ja sonst bei einer ständig mitlaufenden Kartendarstellung ganz schon summiert. Einzig wenn man sich die Map bewusst anzeigen lässt, lädt die App die Daten von GoogleMaps. Ansonsten ist absolute Ruhe im Trafficwesen...

Tracking:
Was die App für mich zur besten Ski-Tracking App macht, die es derzeit gibt? Die erfassten Daten sind perfekt aufs Skifahren zugeschnitten. So wird zuverlässig und genau zwischen Lift- und Pistenfahrten getrennt. Es geht sogar soweit, dass die Anzahl der gefahrenen Pisten und Lifte erkannt und exakt erfasst wird. Wer allerdings auf "schöne" Grafiken (wie bei anderen Apps) hofft, der wird enttäuscht. Die Datenanzeige gibt es nur in einfacher aber sehr übersichtlicher Zahlenform.

Gimmiks und "Contests":
Ein nettes Gimmik sind diese sog. Pins die man sich im Laufe der Zeit "erfährt". So bekommt man zb. nach 10 Pistenkilometer den "10km-Pin", div. Geschwindigkeits-Pins, Höhenmeter Pins usw. usf., es gibt sogar einen "EarlyBird" Pin wenn man den Skitag (bzw. das tracking) vor 9 Uhr beginnt. Selbst utopische Pins kann man sich "erfahren", es gäbe nämlich selbst für 1.000.000 Pistenkilometer einen eigenen Pin... ob ich das in meinem Leben noch schaffen werde? Alles in allem "nett" aber manche auch ziemlich "kindisch". Zu dieser Pinsammlung gibt es auch die Möglichkeit in Contests mitzumachen um sich zum Einen mit anderen Skifahrern zu messen (zb. per Facebook Account), zum Anderen um teils interessante Preise zu gewinnen. Ob man aber dabei als Ottonormalskifahrer da auch nur den Hauch einer Chance gegenüber den vielen anderen registrierten Ski-Cracks hat, sei dahin gestellt.

Fazit:
Positiv ist vor allem das Tracking welches in dieser App um Klassen besser als bei jeder anderen mir bekannten aufs Skifahren zugeschnitten ist. Es werden dabei keinerlei Online Daten verbraucht, ausser man macht es bewusst und lässt sich die Karte anzeigen, oder synchronisiert seine Datenerfassung. Beim anzeigen der erfassten Daten in der App selbst wird ebenfalls keine Onlineverbindung aufgebaut.

Die App hatte ich Morgens um 8:30 bei 100% vollem Akku gestartet und den ganzen Tag mitlaufen lassen. Zwischendurch wurden ein paar Fotos geschossen und ca. 10 Minuten telefoniert. WLAN war ausgeschalten, ebenso Bluetooth. Zum Ende des Skitages um 16Uhr, zeigte der Akku meines Galaxy S2 immer noch ca. 30% an. Wenn man also nicht zu viel anderes mit dem Handy anstellt, kann man problemlos einen kompletten Tag aufzeichnen.

Die App lief auch während parallelem Mails senden u. empfangen, Telefonaten und Fotografierens im Hintergrund absolut stabil weiter, ohne die anderen Apps irgendwie zu stören oder deren Performance zu mindern. Dass die App trotzdem weiterhin aktiv war, sah man nur in der Statusleiste.

Ein paar negative Dinge gibts aber dennoch. Sessions (also aufgezeichnete Trackings) lassen sich momentan noch nicht exportieren um sich die Daten nachträglich in anderen Applikationen (zb. in GoogleEarth) ansehen zu können. Auch lassen sich die Sessions derzeit weder editieren (zb. zwei Sessions eines Tages zusammenfassen), noch löschen. Auch falsch abgeschlossene Session (zb. durch beenden der App ohne vorher die Session selbst korrekt beendet zu haben) sind nachträglich nicht mehr "korrigierbar" und fehlen unwiderbringlich in der Gesamt-Statistik. Fairerweise muss man sagen, dass die Entwickler hierzu bereits Verbesserungen in kommenden UpDates angekündigt haben.

Alles in allem: Ich bin begeistert!
Mal sehen wie sich die App im Laufe der Saison bewährt... ich berichte weiter...

Wer mehr Infos sucht, schaut einfach auf die Webseite der App http://www.maptosnow.com und stöbert in der FAQ.
Servus aus Bayern!
Peter.

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Re: MaptoSnow: getestet und für gut befunden

Beitrag von PK » 16.01.2013 09:30

Sodala Leute. Nach dem zweiten Test über zwei Skitage muss ich mein Urteil über die App revidieren.

Vorsicht! Die App produziert anscheinend Unmengen an Traffic!
Obwohl ich sie zum tracking nur "mitlaufen" lassen und abends lediglich die Daten ein paarmal angesehen habe(ohne Map-Anzeige!), hat mir MapToSnow in den zwei Tagen satte 120MB an Traffic produziert. Dieser brutal hohe Traffic kann zwar ein Problem mit meinen Handy sein oder andere Gründe haben, aber trotzdem hier die Warnung an alle die damit im Ausland auf die Piste gehen: Schaut euch genau an wieviel Traffic die App produziert und schaltet rechtzeitig das Roaming aus!

Zum hohen Traffic noch etwas, was ich beobachtet habe:
Die aufgezeichneten Daten werden ja mit deren Server synchronisiert und dann bei jedem App-Start von diesem zurück aufs Handy geladen (Sinn dahinter soll sein, dass man die App auf verschiedenen Geräten installieren kann und immer die aktuellen Daten hat ... Cloud-Computing lässt grüßen). Nur beim Start der App und nachfolgender Anzeige der Rankingübersicht (Auswahl "meine Profile"), hat die App bereits knappe 6MB an Daten vom Netz gesaugt...

Den Support habe ich bereits angeschrieben, mal sehen was die dazu sagen.

Bewahrheitet sich dieser extrem hohe Traffic nun generell, rate ich Jedem ab die App mit aktivem Roaming zu nutzen! Eure Mobilfunkrechnung kann sonst "explodieren"! Bin mal auf meine gespannt ...

Echt schade drum, denn die Datenaufzeichnung und was die App sonst so bietet ist echt Spitzenklasse!

Screenshot des Trafficaufkommens:
Traffic "Mobilfunk" seit Installation: 120MB!!
Traffic "Heute" WLAN: App im heimischen WLAN gestartet und ein paar Rankings angesehen: 6MB Daten!
Traffic "Heute" Mobil: App ohne WLAN gestartet und lediglich die Sessionübersicht (mein Profile) anzeigen lassen: 1,9MB Daten!

Nachtrag: Habe die App jetzt eben auf meinem Galaxy S3 installiert und gleich hohen Traffic festgestellt. Nur das Aufrufen des Rankings und ansehen einiger Sessions (ohne Map!) verbrauchte eben über 13MB Datenverkehr!! Das Problem scheint also generell vorhanden zu sein. An meinem S2 liegst also nicht ...
Servus aus Bayern!
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Re: MaptoSnow: getestet und für gut befunden

Beitrag von HoTTrod » 16.01.2013 10:35

Hi Peter,
hast Du denn mal versucht, die App bei ausgeschaltetem Roaming zu benutzen?
auf dem I Phone klappt das.. d.h. ich brauche keine Datenleitung..
wenn ich mir Abnend was ansehen möchte, benutze ich das WLan...
LG Jens

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Re: MaptoSnow: getestet und für gut befunden

Beitrag von PK » 16.01.2013 10:55

Hi Jens,

beim ersten Test hatte ich Roaming ausgeschaltet. Funktionierte alles super. Die Synchronisation und Ansicht der Daten hatte ich "damals" auch erst Zuhause gemacht. Alles kein Problem...

Nun beim zweiten Mal dachte ich, weil ja angeblich kein Datenaufkommen anfällt, ich könnte das Roaming ruhig aktiv lassen. Auch dachte ich mit keiner Sekunde daran, dass nur das ansehen der Sessionübersicht schon etliche MB an Traffic verursacht. Letztendlich sinds dann in zwei Tagen fast 120MB geworden. Mehr als unschön...

Die App werde ich nun zwar weiterhin nutzen. Denn "schlecht" ist sie ja nicht. Aber ich werde nun wieder das Roaming ausschalten. Ist zwar unschön weil dann zb. Mails oder WhatsUp usw. dann auch "tot" sind. Aber wenns nicht anders geht... Ich hoffe mal das ist nur ein Programmierfehler. Sollte die App grundsätzlich soviel Traffic produzieren, dann wars das für mich.

Mir fällt grad noch was ein:
Roaming abschalten hilft ja nur was im Ausland. Was ist wenn ich mal in Deutschland Ski fahre? Dann produziert die App ja auch ihre Unmengen MB an Traffic. Was soll ich dann "abschalten" damit mir mein Trafficvolumen nicht vollläuft? Flugmodus aktivieren? Nicht wirklich ... oder?
:-?
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Re: MaptoSnow: getestet und für gut befunden

Beitrag von HoTTrod » 16.01.2013 11:39

ich schalte die App nur mal an, wenn ich eine Abfahrt scanne..
sonst nicht...
hätte aber eine Internet flat.. wäre nicht ganz so schlimm..
LG Jens

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Re: MaptoSnow: getestet und für gut befunden

Beitrag von PK » 16.01.2013 11:45

grins ... klar habe ich auch eine "Internet-Flat" aber bei mir wirds ab 300MB eng. Dann wird gedrosselt... wenn die App wirklich soviel Traffic verursacht, dann wirds nach ein paar Tagen verdammt langsam beim surfen. :-?

Alles in allem: Mehr als Unschön. Kann ja sein, dass die App mit dem iPhone weniger Traffic verursacht und es jetzt nur ein Android Problem ist. Werde die App Heute Abend mal auf dem S4 meiner Frau installieren. Gibts fürs iPhone auch Apps die den Traffic protokollieren? sicher, oder?
Servus aus Bayern!
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Re: MaptoSnow: getestet und für gut befunden

Beitrag von HoTTrod » 16.01.2013 11:53

die werden in den Einstellungen/Allgemein/Benutzung/mobile Datennutzung protokolliert..
das mit dem Ausnutzen des Datenvolumens ist das Problem, klar..
LG Jens

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Re: MaptoSnow: getestet und für gut befunden

Beitrag von Badga » 16.01.2013 12:38

Ich glaube nicht, dass es ausschließlich unter Android zu dem Traffic kommt.

Das Problem mit deinen Mails usw, das du ansprichst kennen bestimmt viele. Mich verwundert es aber mittlerweile gar nicht, dass Google dem Android Benutzer nicht zutraut (nicht freigibt) sein eigenes Smartphone so zu nutzen, wie es möglich, und vor allem in meinen Augen SINNVOLL wäre.
Kontrolle ist Macht.
Hatte ich von Anfang an keine Lust drauf. Habe mir dann eine Anleitung zum "rooten" gesucht. Andere nennen es Jailbreak, wie auch immer. Dabei hatte ich aber nur einen einzigen Gedanken:
Jeder Computer(Ob er nun auf dem Tisch, den Schenkeln oder der Handinnenfläche Platz hat, ist mir dabei sowas von egal), den ich besitze kommt NUR mit einem Virenschutz UND einer manuell einstellbaren Firewall überhaupt ins Netz. Im Moment sind das AVG und DroidWall.

Mit Droidwall beispielsweise kann jedem Programm (auch die Systemprozesse) der Datenverkehr per WLAN und/oder Mobilnetz gesperrt/freigegeben werden. Neu installierte Programme sind standardmäßig in beiden Netzen inaktiv. So gibts keine Überraschungen.

MapToSnow bekommt nur WLAN, dann kann ich auf der Hütte Karte gucken und syncen, wenn ich möchte, ansonsten ist Funkstille.

Ob beim iPhone eine Firewall möglich ist, also ohne Jailbreak, weiß ich nicht. Aber wenn schon VPN Clients nicht gingen, weil sie Änderungen in den Netzeinstellungen machen mussten, dann ist eine Firewall, die im NUR solche Änderungen macht wohl eher schwierig ^^.

Sry für OT, aber das Thema mobiles Internet und Sicherheit scheint noch nicht wirklich bei vielen Smartphone Besitzern (nichts gegen dich Peter) angekommen zu sein, trotz den wirklich praktischen Möglichkeiten wie Roamingeinschränkungen etc.
Vor allem, da man (unter Android zumindest) mit Bordmitteln dazu fähig wäre, die aber gesperrt werden.

MfG Oli

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Re: MaptoSnow: getestet und für gut befunden

Beitrag von PK » 16.01.2013 13:00

Hi Oli,

Roaming war bisher nie ein Problem. Die paar Nachrichten per WhatsUp oder ein zwei Mails die übers Fremdnetz gelaufen sind, haben nie besonders großen Traffic verursacht. Daher gebe ich offen zu die Sache mit dieser App doch etwas blauäugig angegangen zu sein.

Das nun MapToSnow soviel Datenverkehr produziert, obwohl die Macher das völlig anders darstellen, hat mich nun doch mehr als geschockt. Die Mobilfunkrechnung wirds mir diesen Monat ja zeigen was mich das dann auch gekostet hat. Mein mobiles Datenvolumen ist in diesem Monat bisher (insgesamt) bei 189MB, alleine 120MB davon entfallen nun auf diese eine App...

Das Hauptproblem dieser App scheint der doch sehr hohe BasisTraffic zu sein, wenn man seine Daten synchronisiert und später wieder abruft um sich die Sessions anzusehen. Da brauchts gar keine Kartenanzeige dazu, nur die Sessionübersicht verursacht satte 2MB. Das kanns doch nicht sein, oder?

DroidWall habe ich mir auch schon angesehen. Aber einerseits ist dazu Root notwendig und da gebe ich auch zu, zuviel Bammel zu haben mir dabei was zu zerschießen. Bin schließlich kein "Nerd" was solche Handymanipulation angeht. Andererseits fürchte ich Gewährleistungsprobleme. Aber das ist wieder ein anderes Thema. DroidWall soll angeblich bei Roaming nutzlos sein ... habe ich zumindest mal gelesen. Kannst das jemand bestätigen?

Sei es drum. Roaming ist ab sofort ausgeschaltet. Sessions sehe ich mir nur noch an wenn ich im WLAN bin. Besser ist das!
Servus aus Bayern!
Peter.

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Re: MaptoSnow: getestet und für gut befunden

Beitrag von Badga » 16.01.2013 13:27

Ich werde mir jetzt vorm Urlaub auch nochmal eine App für den online Traffic besorgen. Brauchte ich bisher nicht, weil ich selbst mit meinen "normalen" Nutzungsgewohnheiten nie die Datenmenge erreicht habe.

Die Datennutzung von MapToSnow wie du sie beschreibst ist natürlich echt heftig, und kann ich als Informatiker ehrlich gesagt auch nicht ganz nachvollziehen. Alles was bei MapToSnow übertragen werden muss, um die Wettbewerbe zu organisieren und abzuhalten, sowie die reinen Leistungsdaten, Können als Textbasierte Daten verschickt, und damit sogar noch gut komprimiert werden, wenn man wirklich Traffic sparen will.
Lädt man natürlich jeden Pin, den man noch nicht hat, oder andere Grafiken (in den Wettkampfbeschreibungen?) bei Bedarf nach, entsteht natürlich (im Vergleich zu Text) viel Traffic.
Aber das müsen schon viele Pins sein für 120MB...bin da jetzt ehrlich gesagt grad ein wenig skeptisch.
Die Kartenansicht verursacht wirklich ordentlich Traffic, Googlemaps sind ja auch einfach nur Bilder.
PK hat geschrieben:Aber einerseits ist dazu Root notwendig und da gebe ich auch zu, zuviel Bammel zu haben mir dabei was zu zerschießen. Bin schließlich kein "Nerd" was solche Handymanipulation angeht. Andererseits fürchte ich Gewährleistungsprobleme.
Ich fürchte eher Gewährleistungsprobleme in meiner Privatssphäre, da kann kann ich dann auch sehr wissenshungrig und konsequent sein. Aber klar, ich hab da berufsbedingt natürlich eine andere Kenntnisbasis (wäre ja irgendwie schlimm wenn nicht :D)

Und außerdem ist urlaub doch zum Abschalten da :wink:

MfG Oli

Edit:
PK hat geschrieben:DroidWall soll angeblich bei Roaming nutzlos sein ... habe ich zumindest mal gelesen. Kannst das jemand bestätigen
Grad mal gestöbert und du hast Recht, die Routen, die beim Roaming benutzt werden, wurden durch Droidwall tatsächlich nicht unterbunden. Da das Projekt scheinbar auch nicht weiter verfolgt wird habe ich grad auf AFWall+ umgesattelt. Bedient sich sehr ähnlich, unterbindet Roaming und ist außerdem auch noch OpenSource.

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