Erste Sport- bzw. Slalomcarver

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Pancho.Ski
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Re: Erste Sport- bzw. Slalomcarver

Beitrag von Pancho.Ski » 14.02.2017 21:35

hotrest hat geschrieben: 3. Wenn es etwas schneller wird, kannst du deine Geschwindigkeit reduzieren u. jederzeit anhalten__100% Ja
4. Auf eisigen Pisten oder in Steilstücken kannst du sicher fahren und Geschwindigkeit kontrollieren__80% Ja
5. Wenn du auf einer schwarzen Piste landest, kannst du diese problemlos bewältigen______80% Ja
6. In zerfahrenem, tiefem o. sulzigem Schnee kannst du problemlos flüssig kurze Schwünge fahren__60% Ja
7. Du kannst auch auf "dunkelroten" Pisten technisch sauber Carven und hast Spur kontrolliert___60% Ja
8. Du kannst im Flachen einbeinig auf dem Innenski Carven,... ______60% Ja
9. Du kannst bei schlechter Sicht (Nebel) noch kontrolliert und flüssig fahren___________60% Ja
Grad nochmal genauer gelesen...

...sorry, glaub ich nicht. :wink: 8)

hotrest
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Re: Erste Sport- bzw. Slalomcarver

Beitrag von hotrest » 14.02.2017 21:59

odenwälder hat geschrieben:Priorität 1: Kauf Dir einen passenden Skischuh (also nicht zu weit oder zu lang und nicht zu hart). Das spart Dir auch beim Verleih viel Zeit und ist hygienischer. Warum nicht zu groß? Das ist zwar gemütlich an der Schneebar, Du bekommst aber kein Feedback, ob Du richtig auf dem Ski stehst. Warum nicht zu hart? Du musst erst lernen, wie man mit den Sprunggelenken arbeitet. Das geht in einem starren Schuh nur schwer. D.h. Du brauchst einen Anfängerschuh (Ist auch billiger).
OK. Ich denke ich nehme die gleiche, wie vom Verleih. Salomon X pro 80. Damit hatte ich keine Probleme.
odenwälder hat geschrieben:Priorität 2: Trainer oder Skilehrer. Wenn Du schnell weiterkommen willst, brauchst Du regelmäßig jemanden, der mit Dir arbeitet. Investiere Dein Geld hier.
Mache ich.
odenwälder hat geschrieben:Priorität 3. Wenn dann noch Geld übrig ist, dann kaufst Du Dir einen Allroundcarver (genauer: einen Ski für Einsteiger und Fortgeschrittene.) .... bei der Länge würde ich eher auf die 160 gehen, aber das ist noch nicht wirklich relevant). ... brauchst Du 50 -100 Skitage, bis Du über diese Kategorie Ski hinausgewachsen bist... der Ski ist dann sowieso durch und Du kannst Dir dann was sportlicheres kaufen.
Habe gelesen, dass Allroundcarver etwas breiter in der Mitte und dadurch träger zu kanten sind. Vom Radius her sind sie dem Sportcarver ähnlich. Geht auch bis 170?
odenwälder hat geschrieben:PS: widerstehe der Versuchung Dir in nächster Zeit einen Prestigeski zu kaufen. Das bringt nichts. ....Das Material ist Nebensache.
Ich hatte vor gute gebrauchte (vielleicht auch zwei) zu kaufen. Aber jetzt lasse ich das lieber.

Danke.
Zuletzt geändert von hotrest am 14.02.2017 22:09, insgesamt 1-mal geändert.

hotrest
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Re: Erste Sport- bzw. Slalomcarver

Beitrag von hotrest » 14.02.2017 22:09

Pancho.Ski hat geschrieben:
hotrest hat geschrieben: 3. Wenn es etwas schneller wird, kannst du deine Geschwindigkeit reduzieren u. jederzeit anhalten__100% Ja
4. Auf eisigen Pisten oder in Steilstücken kannst du sicher fahren und Geschwindigkeit kontrollieren__80% Ja
5. Wenn du auf einer schwarzen Piste landest, kannst du diese problemlos bewältigen______80% Ja
6. In zerfahrenem, tiefem o. sulzigem Schnee kannst du problemlos flüssig kurze Schwünge fahren__60% Ja
7. Du kannst auch auf "dunkelroten" Pisten technisch sauber Carven und hast Spur kontrolliert___60% Ja
8. Du kannst im Flachen einbeinig auf dem Innenski Carven,... ______60% Ja
9. Du kannst bei schlechter Sicht (Nebel) noch kontrolliert und flüssig fahren___________60% Ja
Grad nochmal genauer gelesen...
...sorry, glaub ich nicht. :wink: 8)
Is Okay :-D

Du weiß schon, dass 100% sich i.d.R. auf eine "mittlere, gleichbleibende Geschwindigkeit und flüssige Fahrweise" beziehen. Es beutet keine perfekte und technisch korrekte Fahrweise. So habe ich Komentar zum Tool verstanden.

odenwälder
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Re: Erste Sport- bzw. Slalomcarver

Beitrag von odenwälder » 14.02.2017 22:25

hotrest hat geschrieben:Lasst uns den Ski-Level um 8 nach unten korrigieren. Macht das was aus? Wird dabei was anderes empfohlen?
Vergiss den Skilevel. Du siehst meine Zahl? Das sind 40 Jahren * 20 Tage. Die Zahl ist viel zu subjektiv.
Stell das Thema Ski noch für eine Saison hinten an, besorg Dir Schuhe und mach Feb/März 2017 einen Skikurs in der Gruppe. Dann machst Du Januar 2018 noch einen Kurs und schon suchst Du im Februar 2018 einem Ski für Fortgeschrittene. Der Markt ist hier riesig, die Modelle bei den Allroundcarvern nehmen sich aber alle nicht viel, hier kann man wirklich auch günstig einkaufen, wenn man bei der Marke flexibel ist. 2019 nimmst Du im Urlaub Einzelstunden - so um die 2-3h/Tag (Bei intensivem Training ist dann eh die Luft raus) eine Woche lang. Dabei ist eine Trainingseinheit von 9-10 oft eine günstige Variante (ist nur 1h kann aber sehr intensiv sein). Zum einen ist der Privatlehrer da oft noch billiger, zum anderen ist die Piste noch leer und Du hast wenig Wartezeiten. Den Rest des Tages arbeitest Du allein weiter und geniest die Berge. Das ist ziemlich teuer, lohnt sich aber. 2020 weisst Du dann, ob Du lieber in der Gruppe oder lieber in intensiven Privatstunden lernst. Der Weg hätte den Vorteil, dass Du zunächst die Themen "Tempokontrolle", "Spurwahl" in der Gruppe lernst. Meiner Meinung nach lernt man das auch, wenn man einfach nur dröge hinterm Lehrer herfährt - und das möglichst viele Höhenmeter. Danach kommt der Schritt, bei dem Du an Deiner Technik feilst. Hier kann Privatunterricht bzw. im Wechsel Gruppe/Privat sehr effizient sein.

Ich weiß, ich empfehle Dir statt eines Skis Unterrichtsstunden. Besonders am Anfang ist das aber die wesentlich nachhaltigere Investition. Als Autodidakt läufst Du Gefahr, dass Du Dich zum "Rücklagefahrer" oder "Oberkörperrotierer" entwickelst (Beides sieht man sehr sehr oft). Das kannst Du später nur in einem langsamen und mühevollem Prozess wieder abstellen. Das bedeutet auch, dass Du von Kumpels, die besser fahren als Du, nichts lernen kannst, wenn die Dich nicht ständig in die richtige Position prügeln.

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Re: Erste Sport- bzw. Slalomcarver

Beitrag von odenwälder » 14.02.2017 22:41

hotrest hat geschrieben:Habe gelesen, dass Allroundcarver etwas breiter in der Mitte und dadurch träger zu kanten sind. Vom Radius her sind sie dem Sportcarver ähnlich. Geht auch bis 170?
Sorry, das Post habe ich zu spät gesehen. Ob ein Ski träg umkantet oder nicht, spielt für Dich keine Rolle. Das wird beim schnellen Fahren (Tempo eines entspannt fahrenden Hobbyrennläufers) relevant. Für Dich sind 75 mm +- voll in Ordnung. auch 85 gehen noch. Auch mit 88 mm ist ein Ski in deinem Geschwindigkeitsbereich nicht wirklich träge, es ist viel mehr so, dass größere Hebelkräfte auftreten. Du kannst auch 170 fahren (das mache ich bei 170 Körpergröße aber 80+x kg auch bei den Allroundcarvern) 160 sollte aber besser zu Deinem Gewicht passen - das kommt es auf den Ski an (wieviel Rocker). Deshalb ja mein Vorschlag: Mach erst ein paar Kurse und leih die Ski aus, dann weißt Du, ob Du lieber einen (etwas schmaleren) Allroundcarving-Ski oder einen etwas breiteren Allmountainski fahren willst. Die Entscheidung solltest Du erst treffen, wenn Du Erfahrung mit verschiedenen Schneearten gemacht hast. (Ich persönlich finde ja, dass breitere Ski auf der Piste besser sein können als ihr Ruf). Schmale Slalomski sind in meinen Augen Spaßgeräte, die man sich kauft, wenn man es drauf hat und der Schnee in der bevorzugten Urlaubszeit stimmt - und dann auch nur, wenn man den Platz im Keller hat und die Wartung machen will. Sonst ist Leihe hier auch ein Weg :wink:

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Re: Erste Sport- bzw. Slalomcarver

Beitrag von hotrest » 14.02.2017 22:53

odenwälder hat geschrieben: Vergiss den Skilevel...
Bereits vergessen. Habe auch nur angegeben, weil im Fragebogen stand.
odenwälder hat geschrieben: ...Das bedeutet auch, dass Du von Kumpels, die besser fahren als Du, nichts lernen kannst, wenn die Dich nicht ständig in die richtige Position prügeln.
Genau, die haben jedes mal auf Fehlhaltung hingewiesen. Und die ersten Stunden haben wir etliche Übungen gemacht um Körperrotationen zu verhindern.

Stelle das Thema Ski vorerst bis 2018 zurück.

Danke Euch allen für Aufklärung.

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Re: Erste Sport- bzw. Slalomcarver

Beitrag von Pancho.Ski » 15.02.2017 09:58

Viel Spaß und Erfolg, sind nur Ratschläge.

Heb dir mal die Antworten auf und schau sie dir in ein paar Jahren noch mal an :wink:

Ich bin mir sicher, dass du dann schmunzeln wirst müssen... :wink:
hotrest hat geschrieben:Klar ist es für mich zur Zeit schwierig einzuschätzen was "schlechte Sicht" oder "mittelschwere Buckelpiste" bedeutet. Vielleicht ist das, was ich gefahren bin, für euch rein Garnix. Ich hatte am 2. Tag Freude aus der Sicht verloren und falsch abgebogen. Anschließend in die letzt Gondel eingestiegen und festgestellt, dass es die falsche war. Ich musste eine Talabfahrt im Alleingang durchführen. Hatte schwere(re) rote Pisten dabei und eine leichte Dämmerung auf der Schattenseite. Es gab etliche Eisstellen und Bückelabschnitte, die durch Lichtverhältnisse nicht erkennbar waren. Es war eben deutlich schlechter als am hellen Tag und einer frischen Piste.
Das ist - sorry, nicht böse gemeint - schon fast goldig. Spiegelt halt eben die Erfahrung von drei Skitagen wieder...

Berichte doch weiter, wie es dir ergangen ist. Ich finde es gibt hier zu wenige Erfahrungsberichte aus der Sicht von Beginnern, das könnte anderen in der Situation auf jeden Fall helfen.

:-D

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Re: Erste Sport- bzw. Slalomcarver

Beitrag von extremecarver » 15.02.2017 11:49

7. Du kannst auch auf "dunkelroten" Pisten technisch sauber Carven und hast Spur kontrolliert___60% Ja
8. Du kannst im Flachen einbeinig auf dem Innenski Carven,... ______60% Ja
Diese beiden Fragen sind halt schlecht gestellt.
8. sollte lieber heißen. Du kannst auf einer breiten blauen Piste den Ski auch im Tal oder am Berg stehen lassen - und diese nun einbeinig flüssig heruntercarven.
Weil man könnte 8. halt auch so verstehn wie mittem im Schwung für ein paar Meter den Aussenski hochheben was viel leichter ist - das schwere ist ja die Schwungauslösung wenn man einbeinig fährt. Die Steigerung von 8. wäre dann einbeinig ohne Stöcke flüssig blaue/rote Piste carven. Das wäre aber höher vom Niveau wie alle anderen Fragen. Bzw du kannst einbeinig im tiefen Powder sicher jeden Hang <40° befahren. Passiert ja durchaus mal dass einem sowas zutrifft (Fetter Freerideski wird aus Gondelhalterung rausgeweht, Ski geht verloren, Bindung bricht usw).

Und 7. lässt auch viel zu viel Interpretation zu. Ich würde da eher eine Frage stellen wie du kannst sauber und bewusst sowohl mit Cross Under (Tiefentlastung) als auch mit Cross Over (Hochentlastung) carven - und dass abwechselnd alle 6-7 Schwünge. Das ist etwa eine beliebte Übung bei Prüfungen von Skilehrerausbildungen (oder war es zumindest mal).

Der Rest ist nach 3 Tagen so schon möglich. Weil ich wette niemand schafft auch nur 20% bei Frage 8. (wobei was würden da 20% oder 50% bedeuten? Schwungauslösung zum Aussenski hin geht, aber zum Innenski hin nicht?) ohne 100% bei Frage 4. und 5. hinschreiben zu können.
schnell, riskant, vielseitig bergab
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Re: Erste Sport- bzw. Slalomcarver

Beitrag von Pancho.Ski » 15.02.2017 14:04

Ich würde gerne mal jemanden nach drei Tagen auf Ski auf einer dunkelroten Piste carven sehen. Hab schon viele Anfänger mit unterschiedlichen Begabungen und Altersstufen gesehen, mit und ohne begleitendem Skiunterricht, sei es Gruppen- oder auch Privatunterricht. Eine dunkelrote Piste einigermaßen sicher und beherrscht runter kommen ist gut, und für die Begabten und Fleißigen zu erreichen - viele können eine solche Piste dann vielleicht "irgendwie" runtergurken, mit eher weniger als mehr Kontrolle, und leicht geweiteten Augen wenn sie dann glücklich unten angekommen sind. :o

Carven konnte das nach drei Tagen noch keiner, technisch sauber schon gar nicht. Nicht mal zu 10%. DIe meisten haben nicht mal eine ungefähre Vorstellung was carven überhaupt ist. Man hat Carvingski unter dem Skistiefel, also wird man wohl carven...(?)

Drei Skitage reichen nicht mal aus, um überhaupt alle in den Fragen vorkommenden Situationen auch nur gesehen zu haben - geschweige denn, sie zu beherrschen :wink:

So verstehe ich die Frage nach dem Fahren bei schlechter Sicht (Nebel) als so was wie sich sicher durch eine Art "White Out" hindurch zu bewegen, und nicht eine Talabfahrt am Ende eines sonnigen Tages zu meistern, wenn lediglich die Schatten länger werden. :wink: - das geht für mich noch als gute Sicht durch.

So ist mit ein bisschen Selbstüberschätzung sofort ein grandioser Zahlenwert zu erzielen, dankenswerter Weise hat der Fragesteller hier uns einen Einblick gewährt, wie das zu Stande kommen kann.

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Re: Erste Sport- bzw. Slalomcarver

Beitrag von hotrest » 15.02.2017 15:03

:zs:
Ich werde versuchen Ende März nach Schruns zu kommen? Habe eine Hütte zur Verfügung aber Kumpels können leider nicht. :(

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