Oecher Carver's Blog

Hier könnt ihr euern persönlichen Ski-BLOG erstellen und uns von euren Erfahrungen oder Lernfortschritten berichten, oder einfach nur ein Tagebuch eurer Skisaison führen!
Eine Anleitung für's Bloggen findet ihr unter Euer Ski-Blog / Ski-Tagebuch ... so geht's!
Benutzeravatar
TOM_NRW
Beiträge: 4701
Registriert: 28.08.2002 14:03
Vorname: Thomas
Ski: Head i.Race 175cm
Skitage pro Saison: 20
Wohnort: Willich

Re: Oecher Carver's Blog

Beitrag von TOM_NRW » 05.01.2012 20:37

Oecher Carver hat geschrieben:Nach Beratungen im Media Markt und im Saturn, die unabhänig voneinander die Kamera empfohlen haben, ist es die Cannon IXUS 220 HS geworden.[/size]
Das die beiden Unternehmen die gleiche Kamera pushen liegt ggf. daran, dass sie um gleichen Konzern gehören und die gleichen Einkaufs(sonder)Konditionen haben.

Viel Spass mit dem neuen Modell.

Thomas

MichiSi
Beiträge: 17
Registriert: 21.01.2008 19:04
Wohnort: Düsseldorf

Re: Oecher Carver's Blog

Beitrag von MichiSi » 12.01.2012 14:55

Ein freundlicher Hinweis: Fullquote gelöscht.
Mehr Infos unter Richtig ZITIEREN statt FULLQUOTE


Wobei Preis-Leistungstechnisch gegen die kleinen Canons ja nichts zu sagen ist. Und solange er nicht wesentlich mehr bezahlt hat, als bei einem anderen Anbieter für das gleiche Modell, ist's ja im Zweifel meiner Meinung nach ok, wenn der Zwischenhändler dank Großabnahme etwas mehr dran verdient als an einem anderen Modell der gleichen Preisklasse. :)

Benutzeravatar
Oecher Carver
Beiträge: 958
Registriert: 11.11.2006 12:28
Vorname: Detlef
Wohnort: Heinsberg

Re: Oecher Carver's Blog

Beitrag von Oecher Carver » 27.01.2012 12:08

31. Dezember 2011: Silvester in der Skihalle Neuss

Zum 2. Mal verbrachten wir Silvester in der Skihalle Neuss, was eine gute Gelegenheit, unsere neue Dachbox (Thule Pacific 600) zu testen.
Die 2 Paar Skier und das 1 Snowboard passten problemlos rein, eine Skischuhtasche und ein paar Jacken, danach war aber auch Ende. So musste bei 4 Personen (Christian und ich, jeweils mit Freundin) auch der Kofferraum prall gefüllt werden.

Wir kamen etwas später als geplant an, aber die restliche Fahrzeit reichte ja locker (die Tickets galten von 18-23 Uhr). Wir hatten auch ausreichend Zeit, ein wenig Spaß auf der Rodelbahn zu. Nur für’s Skifahren war uns die Zeit etwas zu lang bzw. die Piste doch zu langweilig – und so rodelten wir auch ein wenig auf Gummireifen, Schlitten, etc.
Wir beendeten unseren Skitag auch früher als 23 Uhr. So konnten wir uns in Ruhe umkleiden, die Sachen ins Auto bringen und noch vor der Jahreswende ein wenig feiern gehen.

Hier war allerdings die Hölle los – brechend voll, so dass man fast gar keinen Platz hatte und andauernd angerempelt wurde. Da war ich schon fast froh, als wir gegen 23:45 wieder in die Halle wechselten, um die Silvester-Feuershow zu erleben.

Ähnlich wie damals bei Hannes Schwarz (aus „Das Supertalent“) waren auch hier zwei „Feuerkünstler“ am Werk, die immer wechselnde brennende Gegenstände herumwirbelten. Unterbrochen wurden sie immer wieder von längeren Einlagen über den Kicker springender Skifahrer und Snobwoarder. Das Spektakel dauerte so 20 Minuten, danach konnte man noch ein wenig im Schnee bleiben, bis man wieder zurück zur Silvesterfeier „musste“.

Wir blieben noch recht lange – immerhin waren die Cocktails recht lecker. Das Angebot an Speisen war übrigens sehr überschaubar – irgendwie waren die meisten Gerichte ausverkauft.

Fazit:
Da wir nicht mehr bezahlt hatten, als man für ein normales 5-Stunden-Ticket zahlen würde (28 Euro), wir somit nichts für die Silvesterparty extra zahlen mussten (s. u.) und die Piste recht leer war, hat sich der Trip gelohnt. Nach der langen Schneeabstinenz war es schön, wieder einige Meter abzufahren.

Die anschließende Feier war allerdings nicht nach meinem Geschmack. Grundsätzlich war gegen die Räumlichkeiten und die Musik nichts einzuwenden – es war aber einfach viel zu voll!!!!!!
Und das nahm mir irgendwie jeden Spaß.

Dieses Jahr will meine Freundin in Berlin Silvester feiern – dort werden sicherlich nicht weniger Besucher vor Ort sein … :-?

P.S.:
Ich fand es schon seltsam, dass diese Scharen von Menschen alle bereit waren, 12 bzw. 15 Euro nur für den Eintritt zu zahlen
(Vor-/Abendkasse). Fand ich etwas happig …

(ggf. folgen noch Fotos)

Benutzeravatar
Oecher Carver
Beiträge: 958
Registriert: 11.11.2006 12:28
Vorname: Detlef
Wohnort: Heinsberg

Re: Oecher Carver's Blog

Beitrag von Oecher Carver » 27.01.2012 12:10

08.01.-13.01.2012 Skiurlaub Heiligenblut

ErfahrungsberichtsSiehe: viewtopic.php?f=3&t=14644

Reiseanbieter Snowtrex

Wie im Reisebericht erwähnt, erwischten wir ein sehr günstiges Angebot für das Skipackage.
Alles klappte problemlos, sowohl die Buchung wie auch die Übersendung der Reisenunterlagen.
Die Unterkunft war klasse, anschließend bekam man gleich einen weiteren 50-Euro-Rabatt-Voucher als Dankeschön dafür, dass man „ja bestimmt“ eine Bewertung des Urlaubs abgeben wird.

Ich war sehr angetan vom Preis-/Leistungsverhältnis und der problemlosen Anerkennung des Gutscheins, den wir eingelöst haben. Snowtrex werden wir auch zukünftig für unsere Skiurlaube in Betracht ziehen.

Interessant war allerdings, dass Snowtrex wohl mehrere Kunden im Gasthof Post untergebracht hatten (Buchung war später nur noch auf Anfrage möglich), aber die anderen Kunden alle aus der Slowakei, Slowenien oder sonst woher stammten …

Dachbox

Da wir diesmal nur zwei Paar Skier dabeihatten, fanden auch beide Skischuhtaschen und weitere Tüten mit Kleidung in der Dachbox Platz.
Beim Fahren merkte man die Dachbox nicht wirklich, auch der Spritverbrauch war mit 6,0 Litern nicht zu hoch wie befürchtet (Corsa Eco, nach Herstellerangaben: 4,9 Liter/100km).

Es war angenehm, während der Fahrt keine Skispitzen unter den Ellebogen zu spüren.

Fazit:
Eine Investition, die sich im Hinblick auf die Zukunft auszahlen dürfte.
Nur habe ich noch keine Idee, wo wir die Dachbox lagern sollen. Irgendeine Aufhängung für die Decke/Wand wäre gut …

Fotokamera Canon Ixus 220 HS

Da ich die Kamera erst 1 Tag vor der Abfahrt erworben hatte, habe ich mich nicht wirklich mit den Einstellungsmöglichkeiten der jeweiligen Funktionen und Programmen beschäftigt.
Die Fotos und Videos, welche die Kamera allesamt im Auto-Modus gemacht hat, lassen sich aber
m. E. sehen.

P.S.:
Irgendwie scheint mein Laptop das schnelle HD-Format nicht bewältigen zu können. Die Videos ruckeln … muss da noch ein wenig ausprobieren.

Benutzeravatar
Oecher Carver
Beiträge: 958
Registriert: 11.11.2006 12:28
Vorname: Detlef
Wohnort: Heinsberg

Re: Oecher Carver's Blog

Beitrag von Oecher Carver » 27.01.2012 12:12

21. Januar 2012: Skihalle Landgraaf

Da mein 2-für-1-Skipass (aus dem „Gutscheinbuch“) Ende Januar 2011 abläuft, hatte ich gehofft, Christian oder meine Freundin für einen Tag in der Skihalle Landgraaf begeistern zu können.
Zumal nach Angaben auf der Website der „Airbag“ – ein hinter einem Sprunghügel liegendes großes Luftkissen, mit dessen Hilfe man Sprünge üben kann – sich noch bis zum 22. Januar in Landgraaf befand.
Da ich aber niemanden für einen Abstecher in die Skihalle gewinnen konnte, fuhr ich am Samstag Abend alleine nach Landgraaf und nutze das Abendangebot (5 Stunden Skifahren für 24,95 Euro, ab 19 Uhr).

Da sich schon kleinere Schlangen an der Kasse angesammelt hatten, befürchtete ich gleich, dass es auf der Piste richtig voll sein wird.
Dann gleich die größte Enttäuschung: Der „Airbag“ war platt wie ne Flunder, nichts mit Luft oder aufgeblasen … Leider gab es auch keinen „Buckelpisten“-Streifen, wie es ihn früher mal gab (damit hatte ich aber gerechnet).

Nun ja, am Sessel war nur zweitweise größerer Andrang, am linken Schlepper musste man eigentlich nie warten. Auf der Piste war nicht wenig los, aber es so voll, dass ich abbremsen oder schnell ausweichen musste. Auch wenn „vorausschauendes“ Fahren sicherlich ratsam war.

Die Piste war ziemlich zerwühlt, insbesondere auf dem Endstück auf der linken Piste waren einige Schneehaufen zusammengeschoben worden. Auf der rechten Piste war – wenn man sich von oben gesehen ganz rechts hielt – eine lockere Schneeauflage, durch welche die Abfahrt ein wenig „Charme“ bekam.
Viele Anfänger überschätzen ihr Können, und so schmiss es sie meistens am buckeligen Endstück der linken Piste in den Schnee. Zeitweise war alle paar Sekunden ein Sturz zu sehen – glücklicher Weise nie in meiner Nähe.

Größtenteils war ich auf den Pisten zu finden, am Schluss zog es mich in den Funpark, wo ich dann einige wenige Male über den zweitgrößten „Kicker“ sprang.

Fazit:

Meiner Freundin hätte es definitiv nicht gefallen. Zu viele andere Skifahrer auf der Piste, zeitweise zu viel Andrang am Sessellift, zudem die für eine Halle sehr schlechten Pistenverhältnisse.

Für mich ist die Snowworld aber dennoch interessanter als der „Gletscher“ in Neuss … auch wenn die Pistenverhältnisse in Neuss Silvester Abend natürlich viel viel besser waren….

EO501
Beiträge: 138
Registriert: 03.12.2008 15:01
Vorname: Michael
Ski: Blizzard CMX Pro IQ, Edelwiser Swing
Ski-Level: 48
Wohnort: Velbert

Re: Oecher Carver's Blog

Beitrag von EO501 » 30.01.2012 20:22

Hallo Detlef,
schön das Du diese Saison wieder blogst, ich habe bei Dir schon vieles Interessante gelesen.

Wenn Du mal wieder nach alleine nach Landgraf "mußt", dann melde Dich doch mal vorab. Ich habe eine alte Freundin bei Dir in der Nähe in Stolberg und möchte sie eh mal wieder besuchen.

Zufälligerweise habe ich auch eine neue Kamera benötigt. Bei mir wurde es eine Sony NEX-5. Eines meiner Fotos hat heute gerade einen kleinen Preis gewonnen.https://www.facebook.com/pages/Pfiff-Re ... 1246752814
Oecher Carver hat geschrieben: Die Fotos und Videos, welche die Kamera allesamt im Auto-Modus gemacht hat, lassen sich aber
m. E. sehen.
Wo? Ich frage, da mein Vermieter und sein Clique jedes Jahr nach Heiligenblut zur Herrentour fahren und mich diesmal eingeladen haben. Dann könnte ich evtl. mal vorab auch bei Dir schauen.

Liebe Grüße
Michael

Benutzeravatar
Oecher Carver
Beiträge: 958
Registriert: 11.11.2006 12:28
Vorname: Detlef
Wohnort: Heinsberg

Re: Oecher Carver's Blog

Beitrag von Oecher Carver » 02.02.2012 16:44

Wenn Du mal wieder nach alleine nach Landgraf "mußt", dann melde Dich doch mal vorab
Werde ich machen. Diesmal war es ne recht spontane Entscheidung.
jedes Jahr nach Heiligenblut zur Herrentour ... dann könnte ich evtl. mal vorab auch bei Dir schauen
Öhm ... nach Heiligenblut wird mich so schnell nichts ziehen.

Vielleicht sieht man sich mal im Schnee ...

Benutzeravatar
Oecher Carver
Beiträge: 958
Registriert: 11.11.2006 12:28
Vorname: Detlef
Wohnort: Heinsberg

Re: Oecher Carver's Blog

Beitrag von Oecher Carver » 04.03.2012 11:58

Gebucht: St. Anton (Arlberg) 14.-15.04.2012

Da ich dieses Jahr zwei Urlaube von jeweils 2 Wochen auf den Kanaren gebucht habe (Juni Fuerteventura, September Teneriffa) und auch sonst noch diverse Tage frei nehmen muss, bleiben nicht mehr viele Urlaubstage für's Skifahren übrig.

Schön, dass ein gewisser Veranstalter eine Wochenendtour nach St. Anton anbietet,
bei der man 2 Tage im Schnee verbringen kann, ohne einen Urlaubstag opfer zu müssen.
Nachdem ich meine Freundin überzeugen konnte, mich zum Arlberg zu begleiten, haben wir gestern die Sache fix gemacht.
So geht's am 13.04. mit dem Bus runter, 2 Tage Skifahren und Sonntag Nachmitag wieder zurück.

Freu mich auf ein geniales Wochenende in St. Anton.
Hoffe, der Schnee hält bis dahin.

P.S.:
Überlege noch, über Ostern in die Alpen zu fahren. Mal schauen, ob ich jemanden überreden kann, mich zu begleiten. Habe z. B. ein interessantes Angebot am Stubaier Gletscher gefunden.
Mal sehen ...
Ggf. geht in Winterberg nochmal was, wenn die Temperaturen sinken ...
Oecher Carver
- 14.-15.04.2012: St. Anton (Arlberg) -

Benutzeravatar
Oecher Carver
Beiträge: 958
Registriert: 11.11.2006 12:28
Vorname: Detlef
Wohnort: Heinsberg

Re: Oecher Carver's Blog

Beitrag von Oecher Carver » 24.04.2012 22:04

St. Anton – Kurztrip 2 Tage

Die Anreise

Entgegen meiner letzten Wochenend-Kurztrips, die allerdings auch schon einige Jahre zurück liegen, begleitete mich diesmal meine Freundin nach St. Anton.
Einen möglichen Stau einkalkulierend fuhren wir am Freitag gegen 19:15 Uhr zum Rastplatz Siegburg. Obwohl wir die etwas kürzere aber mehr Zeit kostende Route wählten, waren wir etwa 1 ½ Stunde vor der geplanten Abfahrt am Rasthof; na ja, sicher ist sicher.

Etwas Phase 10 gespielt, ein wenig Musik gehört, und bald trafen dann auch Markus, den ich schon von drei früheren Touren kannte (siehe Bericht St. Anton 2008), und sein Freund Nick, der wohl etliche Jahre als Skilehrer aktiv war, am Rastplatz ein, so dass das Warten doch recht kurzweilig wurde.
Da der Bus nur halb ausgebucht war, hatte ich damit gerechnet, dass der Bus recht früh eintrifft – und so war es auch. Also ging es früh los – in Frankfurt kamen wir sogar rund 1 ¾ Stunde vor der geplanten Ankunftszeit an.

Ich hatte dann den Eindruck, dass der Busfahrer (ja, wir hatten ab Köln nur 1 Busfahrer) es dann etwas ruhiger angehen ließ – aber auch so kamen wir bereits gegen 7 Uhr in der Unterkunft in Flirsch an, wo wir gleich unser Doppelzimmer beziehen konnten.
1 Stunde Zeit für’s Umziehen, Frischmachen und was immer man wollte - gegen 8 Uhr ging es dann zur Talstation der Nassereinbahn.

Skitag 1

Pistenplan
[ externes Bild ]
Geöffnete Pisten/Lifte
[ externes Bild ]
Wetterlage
[ externes Bild ]

Nach der Ausgabe der Skipässe konnten wir dann sehr pünktlich eine der ersten Gondeln nach oben nehmen. Obwohl es bei dem Wetter nun wirklich nicht auf jede einzelne Minute ankam. In den Bergen hing jede Menge Nebel, auch wenn es ein wenig Grund zur Hoffnung gab, dass sich das Wetter später ein wenig bessert.
Und es war nicht immer so schlecht – mal verdichtete sich der Nebel, mal hatte man recht freie Sicht und das Gefühl, dass die Sonne sogar ein wenig durchkam.
Die Fotos, die ich geschossen habe, geben sehr schlecht diese Wetter- und Sichtbedingungen wieder. Immer, wenn ich die Kamera aus der Tasche holte, hatte sich die Wetterlage schon grundlegend geändert, bevor das erste Foto im Kasten war.

Hier ein Beispiel, wie schnell so was gehen kann:
[ externes Bild ][ externes Bild ]

Meine Freundin entschloss sich jedenfalls – wie geplant – an diesem Tag kein Ski zu fahren und wanderte mit ihren Stöcken ein wenig durch die Ortschaften, bevor sie dann den Lift zur Bergstation Rendl nahm, wo die Snowvolleyball-Tour 2012 einen Tourstopp einlegte. Dazu später mehr …

Da meine Freundin also nicht mit von der Partie war (am Sonntag schon, später mehr), schloss ich mich Markus und Nick an. Da Markus recht oft im Schnee ist und auch schon eine Woche vorher für 7 Tage am Arlberg war (Unterbringung in Klösterle) und Nick als ehemaliger Skilehrer sicherlich recht versiert Skifahren konnte, befürchtete ich, dass ich irgendwann die Beiden verlieren würde. Vielleicht lag es am Wetter, vielleicht hielt sich Nick auch sehr zurück – ich hatte nicht den Eindruck, dass ich die Beiden aufhalte. Und so hakten wir gemeinsam im Verbund eine Piste nach der anderen ab.

Rauf zum Kapall
[ externes Bild ]
Blaue 5 zur Osthangbahn
[ externes Bild ][ externes Bild ]
Blick zum Gampen
[ externes Bild ][ externes Bild ]
Die Blaue 12
[ externes Bild ]

Wo es unten noch relativ gute Sichtbedingungen gab, war oben (z. B. an der Valluga) der Schnee richtig genial, aber doch eine dichte Suppe, so dass man sich jeden Schwung herbeitasten musste. Da Markus – wie gesagt – ja erst vor wenigen Tagen im Skigebiet war und sich hier auskennen sollte, fuhr er vor; und selbst er landete ab und an wenige Meter neben der Piste und musste zurückstiefeln.

Nachdem wir uns irgendwie Richtung Valluga durchgerungen hatten, fuhren wie die richtig schöne 17 nach Alpe Rauz.

[ externes Bild ][ externes Bild ]
[ externes Bild ][ externes Bild ]

Die 17 machte so einen Spaß, dass wir diese Piste als einzige Abfahrt zweimal fuhren – so hatte ich immerhin zudem die Gelegenheit, diese Skulptur der Reihe Horizon Fields des britischen Künstlers Antony Gormley noch einmal zu fotografieren; beim ersten Versuch hatte ich ihr die Beine abgeschnitten.
Die Horizon Fields bestehen übrigens aus 100 lebensgroßen Abgüssen eines menschlichen Körpers, die über ein Gebiet von 150 Quadratkilometern der Gemeinden Mellau, Schoppernau, Schröcken, Warth, Mittelberg, Lech , Klösterle sowie Dalaas umfasst.

[ externes Bild ][ externes Bild ]
[ externes Bild ][ externes Bild ]

Danach steuerten wir das Skigebiet Stuben an.

[ externes Bild ][ externes Bild ]

Dort lagen die Pisten zwar nicht weniger im Nebel, aber es war doch wesentlich leerer auf den Abfahrten, so dass man hier recht viel Platz hatte. Zudem war der Schnee recht ordentlich – so dass die Pisten in Stuben Markus Favoriten des Tages waren. Nick favorisierte die Piste 17 und ich gab ihm an diesem Tag vollkommen recht.

Gegen Mittag erreichte mich eine SMS meiner Freundin, dass sie zum Rendl hochgefahren ist. Daher beschloss ich, mich auf den Weg zum Rendl zu machen und erwartete eigentlich, dass ich mich von der Gruppe trennen müsste. Aber die beiden Mitstreiter entschieden sich, ihre Mittagspause auch beim Volleyball zu verbringen – zumal Nick ja extra eine Badehose eingepackt hatte, damit er den dortigen Whirlpool mit einigen Frauen seiner Wahl nutzen konnte; zumindest behauptete er das – ich habe nicht nachgesehen.
Also rauf auf den Rendl uns erst einmal ab zum Gruppenfoto; zum Volleyball später mehr.

[ externes Bild ][ externes Bild ]

Da ich mit meiner Freundin im Restaurant auf dem Rendl essen ging, fuhren Nick und Markus dann alleine weiter. Ich fuhr dann von 14 bis 15 Uhr die Pisten am Rendl ab ...
[ externes Bild ][ externes Bild ]
[ externes Bild ][ externes Bild ]
[ externes Bild ]
... und nahm dann die Talabfahrt zurück nach St. Anton, wo meine Freundin schon wartete.
[ externes Bild ][ externes Bild ]
[ externes Bild ]

Gegen 16 Uhr holte uns dort der eigene Bus ab und setzte und am Parkplatz in Nähe des Mooserwirtes ab, wo wir dann bis ca. 20 Uhr beim Apres-Ski blieben, bevor uns der Bus zurück zur Unterkunft brachte.

[ externes Bild ][ externes Bild ]

Volleyball

Viel habe ich nicht vom Volleyball-Turnier mitbekommen; ich hatte aber den Eindruck, dass hier ne Menge Spaß geboten wurde. Die Stimmung war recht gut (kommt bei den u. g. Videos nicht so wirklich rüber) und es war ne willkommene Abwechslung zum tristen Wetter auf den Pisten.
Neben dem eigentlichen Turnier konnte man wohl auch einige Sachpreise abräumen, indem man bei einem Volleyball-Aufschlag ein bestimmtes Ziel auf der anderen Seite traf. Für 10 Euro Einsatz konnte man dann Skier im Wert von bis zu 600 Euro abräumen.
Ob der Whirlpool genutzt wurde, ist mir nicht bekannt. Nick landete jedenfalls nicht in diesem – ob er lieber Skifahren wollte oder keine ansprechenden Badenixen fand, bleibt wohl sein Geheimnis …

Wen es interessiert: Das Amateur-Team aus Österreich setzte sich im Endspiel gegen die Amateuer-Team aus Polen durch. Deutschland schied wohl im Halbfinale aus, wobei aber der deutsche Spieler Patrick Schwaack aber Gesamtsieger der ganzen Tournee abschnitt.

[ externes Bild ][ externes Bild ]
[ externes Bild ][ externes Bild ]
[ externes Bild ][ externes Bild ]

Videos:
http://de.sevenload.com/videos/ylAS6MZ-St-Anton-Video-1
http://de.sevenload.com/videos/wYgIcGi-St-Anton-Video-2

2. Tag

Geöffnete Pisten
[ externes Bild ]

Am nächsten Tag gingen wir um 7:30 Uhr zum Frühstück. Es wurde alles geboten, was wir für ein vernünftiges Frühstück brauchen, nicht mehr und nicht weniger (Brötchen, Brot, Käse/Wurst, Marmelade, Honig, Quark, Müsli, Kaffee, Tee, Kakao und Saft).
Gegen 8:30 Uhr räumten wir dann unsere Gepäck in den Skibus – denn wir wussten bereits, dass wir nach dem Skifahren nicht wieder in die Unterkunft zurückkehren werden. Dazu später mehr …

Wir fuhren wieder zur Talstation der Nassereinbahn.

[ externes Bild ][ externes Bild ]

Während Nick an der Talstation zum WC abbog, fuhren wir mit Markus und zwei Mädels aus der Gruppe mit der Gondel nach oben.
Da meine Freundin eher zu den langsameren Skifahrerinnen gehört, trennten sich danach unsere Wege, schließlich wollten wir niemanden aufhalten.

Damit übernahm ich die Rolle, die Markus am Vortag hatte – bei schlechten Sichtbedingungen vorfahren. Auf der anderen Seite finde ich es zwar besser, wenn die schlechtere Skifahrerin vorfährt, damit der bessere Skifahrer im wahrscheinlicheren Fall eines Sturzes der schlechteren Skifahrerin besser helfen kann (verständlich ?), aber bei diesen Bedingungen war das schon so in Ordnung.

Wir entschlossen uns (dass ich vorfuhr bedeutete nicht, dass ich bestimmen musste, wohin es geht) zunächst die Talabfahrten zu testen, da zu diesem Zeitpunkt die Pisten sicherlich noch in einem besseren Zustand waren als am späten Nachmittag. Zudem hofften wir, dass wir im unteren Bereich und vor allem zwischen den Bäumen recht ordentliche Sichtverhältnisse haben werden. Wir wurden nicht enttäuscht – die Pisten waren in einem guten Zustand und die Sicht vollkommen okay.

[ externes Bild ][ externes Bild ]
[ externes Bild ][ externes Bild ]

Wir trafen offensichtlich nicht alleine diesen Entschluss – drei weitere Personen der Gruppe trafen wir schon auf der Blauen 24, Markus und Nick später auf roten 24a (Nasserein).
Während meine Freundin konsequent die 24 weiterfuhr, fuhr ich die letzten Meter mit meinen Mitstreitern des Vortages das Schlussstück der roten Piste, das richtig Spaß machte, nach unten.
[ externes Bild ][ externes Bild ]

Danach wechselten meine Freundin und ich nach St. Christoph. Wir fuhren mit der Nassereinbahn nach oben.
[ externes Bild ]

Danach nahmen wir die schöne Rote 21 (Grün – St. Anton) nach unten
[ externes Bild ][ externes Bild ]
[ externes Bild ]
und bogen auf Höhe des Mooserwirtes in die Blaue 1 (Zammermoos – St. Anton) ein.

[ externes Bild ][ externes Bild ]

Mit der Galzigbahn ging es zum gleichnamigen Berg, um von dort die Blaue 8 (St. Christoph) abzufahren. Die Blaue 8 machte wirklich richtig viel Spaß – breit und immer wieder tolle Abschnitte, bei denen man einfach Gas geben muss.
St. Chistoph liegt übrigens auf 1.800m deutlich höher als St. Anton und ist einer der höchstgelegenen Alpen-Ski-Orte, der vor allem aus exklusiven Hotels und gemütlichen Gasthöfen besteht.
Hier war wirklich alles weiß – man hatte den Eindruck, dass man sich mitten im Winter befindet …

[ externes Bild ][ externes Bild ]
[ externes Bild ][ externes Bild ]

Wir wollten weiter nach Stuben und fuhren wieder hoch zum Galzig, ohne aber den Umweg über die Valluga nehmen zu müssen – und da fingen die Probleme an. Die Schwarze 10 (Arlensattel) entdeckten wir auf den ersten Blick nicht und so planten wir, mit dem Schlepplift Tanzbödenlift zur Blauen 11 (Arlenmähder) zu gelangen.
Obwohl man laut Pistenplan dafür wohl nur die Rote 6 (Seichböden) nehmen muss, fuhren wir über die Blaue 9 (Schwarze Wand), die Rote 7 (Tanzböden) und wenige Meter der Roten 6 zum Sessellift.
Oben angekommen stellten wir aber fest, dass uns das Ganze auch nicht weiterhalf.
Aber vielleicht klappt es ja mit dem 4er-Sessel Zammermoosbahn …
Wir wollten daher über die Schwarze 2 (Kandahar Galzig) zum vorgenannten Sessellift, bogen aber wegen der schlechten Sicht dann lieber auf die Blaue 5 (Osthang Einfahrt). Und so kamen wir über die Osthangbahn wieder zum Galzig. Naja, die Blaue 5 war aber richtig schön zu fahren, so dass dieser Abstecher keineswegs umsonst war.

[ externes Bild ][ externes Bild ]

Oben angekommen entdeckten wir dann die Schwarze 10. Meine Freundin war nicht wirklich sicher, ob sie uns zum Ziel bringen würde, aber es klappte tatsächlich. Und wirklich schwer war diese Piste auch nicht, lange Zeit musste man schieben, schieben, schieben.

Glücklich nahmen wir dann die lange und schöne Blaue 11 (Arlenmähder) und danach die Arlenmähderbahn nach oben.

Über die Blaue 12 (Ulmerhütte) kamen wir zur gleichnamigen Hütte und da bereits Mittagszeit
(13 Uhr) war, kehrten wir dort erst einmal ein, um ein deftiges Mittagsessen einzunehmen.

[ externes Bild ][ externes Bild ]

Während des Essens freute ich mich schon auf die Blaue 17 (Valfagehr), die uns am Vortag soviel Spaß bereitete.

Wie am Vortag zählte die Blaue 17 auch heute wieder zu den meist befahrenen Pisten. Aber es war deutlich leerer als am Vortag, aber leider auch wesentlich schattiger. Dennoch machte die Piste auch an diesem Tag Spaß.

Die Piste S1a (Mittelstation-Stuben) war dagegen deutlich schlechter zu fahren, der Schnee war einfach viel zu weich. Dabei war zudem die Sicht sehr bescheiden, so dass meine Freundin zum ersten Mal unzufriedene Äußerungen von sich gab, die ich hier nicht wiederholen möchte …
Daher war in Stuben erst einmal die nächste Foto-Pause angesagt.

[ externes Bild ][ externes Bild ]
[ externes Bild ][ externes Bild ]
[ externes Bild ][ externes Bild ]
[ externes Bild ][ externes Bild ]

Da es langsam spät wurde, entschlossen wir uns, nur eine Piste des Gebiets Stuben zu fahren.
Nachdem wir mir der Albonabahn 1 auf der Mittelstation angelangt waren, ging es daher direkt über die S1 zurück nach Alpe Rauz.
Die Sitzheizung der Valgafehrbahn (6er Sessel) nahmen wir danach weniger wahr als die Skulptur der Horizon Fields, die ich schon am Vortag fotografiert hatte.

Wie schon am Vortag ging es dann über die Blaue 12, die Blaue 4 (Steissbachtal) und die Blaue 1 zurück zum Mooserwirt, wo wir gegen 16:30 Uhr einkehrten.

[ externes Bild ][ externes Bild ]
[ externes Bild ]

Rückfahrt

Wir bleiben dort bis ca. 17:50 Uhr im Mooserwirt und gingen dann zum Bus.
Da uns kein Hotelzimmer zur Verfügung stand, konnten wir uns nur vor oder im Bus umziehen
(wer hier auf Fotos hofft … *kopfschüttel). Das ist sicherlich nicht jedermanns Sache – aber gemessen am Preis und dem Umstand, dass man so recht früh wieder in Deutschland ist, um ggf. am nächsten Tag noch zur Arbeit zu gehen, nahm ich diesen Umstand gerne in Kauf.
Eine kurze Wäsche im Mooserwirt und eine gute Portion Deo/Parfüm müssen halt ab und an reichen.

Nach einer problemlosen Fahrt mit nur zwei Zwischenstopps kamen wir gegen 2:30 Uhr in Siegburg an, wo wir dank der dortigen Autobahnbrücke die Autobahnseite zurück zum Auto wechseln konnten.
Andere stellten übrigens erst auf der Rückfahrt oder zumindest erst kurz davor fest, dass nicht jeder Rasthof so eine Autobahnbrücke besitzt …tja …

Gegen 4 Uhr morgens kamen wir dann zuhause an. Meine Freundin, die erst gegen 9 Uhr auf der Arbeit sein brauchte, verrichtete an diesem Tag fleißig ihren Dienst – ich feierte lieber ein paar Überstunden ab und blieb noch länger im Bett liegen …

Fazit Kurztrip/Veranstalter

Der Preis für diesen Kurztrip war wieder unschlagbar. Für 129 Euro (Basispreis für Reise inkl. 2 Tage Skipass, ohne Zimmerzuschlag) kommt man einfach sonst nicht 2 Tage in ein so tolles Skigebiet.
Eine tolle Gelegenheit für diejenigen, die nicht viele Urlaubstage und/oder nicht so viel Geld für einen kompletten Skiurlaub opfern wollen.
Die Organisation klappte wunderbar und auch mit dem Bus und der Unterkunft waren wir mehr als zufrieden.

Sofern in der nächsten Saison wieder diese Kurztrips angeboten werden, werde ich definitiv wieder dabei sein. Insbesondere denke ich dabei an die Wochenenden im Stubaital und Ischgl, wo ich noch nie gewesen bin (leider sind diese Kurztrips deutlich teurer, Ischgl 179,- Euro, Stubaital 159,- Euro).
Leider spielte das Wetter diesmal nicht so ganz mit. Aber okay, das kann man leider nicht beeinflussen bzw. im Vorfeld wissen. Oft sind derartige Trips lange vorher ausgebucht, da kann man wohl selten spontan buchen.

Fazit Skigebiet „Arlberg“

Ich war vorher 2 Tage im Skigebiet St. Anton und 1 Tag in Lech/Zürs.

Da dieses Jahr an beiden Tagen die Wetterbedingungen nicht einmal einen Panoramablick auf die umliegenden Berge zuließen, hätte man eigentlich davon ausgehen müssen, dass ich an diesen beiden Tagen nicht wirklich neue Erkenntnisse/Eindrücke dazu gewinnen konnte.
Dem ist aber nicht so – so habe ich dieses Jahr z. B. zum ersten Mal die Teilabschnitte Stuben und Rendl besucht.
Meine eh schon sehr positive Meinung vom Skigebiet wurde noch einmal kräftig bestärkt. Der Arlberg gehört spätestens seit dem diesjährigen Besuch definitiv zu meinen Lieblingsskigebieten.

Benutzeravatar
TOM_NRW
Beiträge: 4701
Registriert: 28.08.2002 14:03
Vorname: Thomas
Ski: Head i.Race 175cm
Skitage pro Saison: 20
Wohnort: Willich

Re: Oecher Carver's Blog

Beitrag von TOM_NRW » 26.04.2012 00:11

Hallo Detlef,

schoener Beitrag. Auf dem Foto von der Talabfahrt nach Stuben ist sogar meine neue Lieblingspension (Landhaus Maria) zu sehen. Liegt direkt neben der Albona-Bahn. Schade, dass Ihr nicht mehr Zeit hattet für die Pisten am Albonagrat und Albona 2 unsicher zu machen. Sind wohl sehr alte Lifte aber Traumpisten und geniale Offpiste-Bereiche.

LG Thomas

Antworten
  • Vergleichbare Themen
    Antworten
    Zugriffe
    Letzter Beitrag