Tagebuch einer Männertour (egal wohin)

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Cyberhexer
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Re: Tagebuch einer Männertour (egal wohin)

Beitrag von Cyberhexer » 11.03.2016 09:05

Dann mal gute Fahrt.
Sonntag bis Dienstag kam ordentlich Neuschnee runter so dass ihr gute Bedingungen haben werdet.
Fahrt die Talabfahrten morgen außer ihr mögt den sulz am Mittag
Ich muss leider schon am Sonntag zurück :cry:
Da ich blau auf Pisten nicht mehr sicher Skifahren kann, Level 8.

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Commander57
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Re: Tagebuch einer Männertour (egal wohin)

Beitrag von Commander57 » 20.03.2016 10:50

Er ist wieder da!
Unsere Männertour ist leider beendet, eine wundervolle Woche in Hochkrimml endete gestern um 22:45 Uhr.
Aber der Reihe nach:
Anreisetag 12.3.2016:
Ich wollte um 4:45 per Bahn nach Hannover, was nicht so ganz klappte, da der Lokführer um 4:40 spontan die Lok tauschte.Mein Anschluss in Hamburg war dahin, dachte ich, aber...
Rekordtausch und Rekordfahrt nach Hamburg :D , mein Anschluss ist gesichert, dachte ich, aber ...
Die Bundespolizei musste noch einen Nachtschwärmer von den Gleisen sammeln, also Anschluss verspätet und alles wieder gut.
In und um Hannover alle Mitfahrer eingesammelt und los ging es. Die Fahrt verlief absolut problemlos bis Jenbach. Stau vor dem Tunnel ins Zillertal, kannte ich so nicht, weil ich noch nie um 17:oo da war. OK, kamen wir halt etwas später an, unser Vermieter musste dann mit dem Begrüßungsschnaps warten.
1. Tag
Nach einer kurzen Nacht ging es bei Nullsicht los. Skipass und Ausrüstung holen und hoch auf den Plattenkogel. Das hätte ich mir klemmen können. Bei solchen Bedingungen werde ich seekrank. Da ich den Plattenkogel gut kenne, rutschte ich runter und ging bis Mittag in die Hütte. Ab Mittag war es für mich fahrbar und ich fuhr mich altersgerecht ein. Meine Mitfahrer hatten sich am Morgen bei Nullsicht von der Gerlosplatte nach Königsleiten bewegt, um dort auf bessere Sicht zu warten, was auch klappte. Ach so, unsere Gruppe bestand bei dieser Tour aus einem guten Snowboardfahrer, einem absoluten Snowboardanfänger und 4 Skifahrern (kein Kommentar zum Fahrkönnen für meine Kollegen, ich selbst bin immer noch engagierter Anfänger.
Nachdem alle zur Hütte zurückgefunden hatten und keiner kochen wollte, gab es dies hier
:gdh: https://www.dropbox.com/s/b9pzfs4cnivhs ... 7.jpg?dl=0
2. Tag
Der Tag startete so:
:gdh: https://www.dropbox.com/s/n5ezi4qvce2zk ... 3.jpg?dl=0
die Wetteraussichten waren gut und die Verhältnisse auch:
https://www.dropbox.com/s/trnit90hb6reo ... 4.jpg?dl=0
2 Skifahrer fuhren nach Königsleiten rüber, der Rest blieb auf der Platte und fuhr alle Pisten ab, unser Snowboardanfänger stellte sich sehr talentiert an und verhielt sich für einen Snowboarder auf der Piste absolut vorbildlich :-D
Mein Plan für diesen Tag war, konzentriert und kontrolliert an meiner Technik zu arbeiten. Dabei waren die Hinweise, welche ich mir in unzähligen Stunden im Forum gesammelt hatte, sehr hilfreich. Nachdem ich dann auch noch erkannte, das mein Ski besser bei einer gewissen Grundgeschwindigkeit funktioniert, klappte es richtig gut. Apropos Ski, es handelte sich um einen "Fischli Professor" in 170, welcher von mir liebevoll "Richtiger" genannt wurde.
Meine Lieblingspiste in dem Bereich Plattenkogel ist die 86 mit dem Handlalmlift
Zum Schluss noch ein Blick ins Pinzgau vom Plattenkogel:
https://www.dropbox.com/s/1nvf8fiubcf1o ... 0.jpg?dl=0

Wird fortgesetzt.
Frank
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Re: Tagebuch einer Männertour (egal wohin)

Beitrag von Commander57 » 20.03.2016 17:22

Und weiter geht es.
3. Tag
Am Morgen sind wird mit dem Auto nach Gerlos gefahren. Obwohl wir vor 9:00 Uhr ankamen, hatte die Schlange an der Isskogelbahn Freizeitparkcharakter, Wartezeit 20 Minuten. Per Ebenfeld X-Press und Stoanmandl ging es auf den Isskogel. Anfangs sah es noch so aus:https://www.dropbox.com/s/gpi3j5o3ajkt5 ... 2.jpg?dl=0
Unser Snowboard-Novize lernte das Ziehwegfahren,dann fing es an zu schneien, die Sicht wurde sehr schlecht und wir verbrachten die Mittagspause auf der Rössl-Alm. Anschließend fuhren wir bis 15:00 alle roten Pisten mehrfach (sind ja nicht so viele), danach war Einkaufen in Königsleiten angesagt.
4. Tag
Das Wetter wurde besser und beschlossen, die Pisten in Königsleiten abzufahren. Gesagt, getan und wir waren an der Talstation Gerlospass, der Weg über Sonnwendkopfbahn, Dorfbahn 1 und 2 bringt einen ruck zuck auf die Königsleitenspitze. Der Blick auf den Plattenkogel ist immer wieder beeindruckend.
:gdh: https://www.dropbox.com/s/em54zk021gaqk ... 5.jpg?dl=0
"Da bin ich runtergefahren" staunte unser junger Snowboardfahrer :-D
Da ein Teil noch einmal nach Gerlos rüber wollte trennten wir uns. Ich blieb mit unserem Novizen in Königsleiten. Da er noch nie einen "amtlichen" Schirm gesehen hatte, beschlossen wir gegen 14:00, die Umbrella Bar am Ende der 39 zu besuchen. Das war ein Fehler. Die Piste war für einen Anfänger schlichtweg nicht mehr zu fahren, weich und Haufen, total überfüllt mit Leuten, welche sich quälten. Ich entschied, das Skibusangebot zu testen. Das war der nächste Fehler. Der Bus nach Königsleiten war gerade weg, also den Bus nach Gerlos genommen. Die Taktung der Busse ist suboptimal, wenn man in Gerlos ankommt, fährt einem Der Bus nach Königsleiten direkt vor der Nase weg :evil: ,der nächste kommt 1,5 Stunden später. Dann schafft man aber weder den Bus nach Hochkrimml noch den letzten Lift auf die Platte, also fährt man für geschmeidige 28€ Taxi.
5. Tag
Unser Snowboardernovize machte Pause, wir beschlossen, wieder nach Königsleiten zu fahren. 3 von uns sind dann weiter nach Zell, ein Kollege und ich fuhren die Pisten um die Königsleitenspitze bei Kaiserwetter. Da es schnell warm wurde, beschlossen wir, wieder auf die Platte zurückzufahren. Wenn man die Ski schön eng führt und nicht zu langsam fährt, ist Sulz nicht schlimm. Am letzten Stück zum Plattenkogelexpress 1 passierte es dann. Dort gibt es ein steiles Stück, welches weich und voller Haufen ist und einen Ziehweg. Mein Kollege ignorierte den Ziehweg und stürzte sich ohne Technik ins Gehügel. Damit war die vollmundig verkündete Statistik "Sturzfrei" obsolet. :D :D :D
Für den Rest des Tages trieben wir uns noch auf der Platte herum und fuhren die schwarze Handlalmpiste mehrfach.
6. und letzter Tag
Freies Skifahren für jeden war angesagt. Als genügsamer Mensch reichte mir die Platte, dem Snowboardnovizen und einem weiteren Kollegen ging es ähnlich, der Rest fuhr noch einmal nach Zell. Ach ja, Zell. Die Talabfahrt gibt es wetterbedingt nicht, die Pisten am Karspitz und Übergangsjoch sind super, es ist allerding von Krimml eine elendige Lifterei.
Auch für mich blieb die Tour nicht sturzfrei. Ein klassischer Innenskifehler nach der Mittagspause, nicht angepasste Geschwindigkeit im Funpark und ein Manöver des letzten Augenblicks. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an die junge Frau, möge dich der Blitz bei was auch immer treffen.
Fazit:
Es hat Spass gemacht, alle sind unversehrt bis auf kleine Blessuren.
Jetzt freue ich mich auf den Sommer
Gruß aus dem hohen Norden
:gdh: https://www.dropbox.com/s/yhr816yeh2vuk ... 5.jpg?dl=0
Frank
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Re: Tagebuch einer Männertour (egal wohin)

Beitrag von ingo#31 » 20.03.2016 21:40

Zusammenfassend auch: viel in der Schlange gestanden, überfüllte und zerfahrene Pisten, unfähige/ rücksichtslose Ski/Boardfahrer auf den Pisten, gute Busverbindungen und preiswerte Taxifahrt. Trifft das soweit zu?
Kann gut verstehen, dass du dich auf den Sommer freust!

Ganz ehrlich, das könnte ich nicht. Wenn man länger als 10 min. am Lift anstehen muss um auf den Hügel zu kommen, damit wäre mein Skitag beendet! Werde es nie verstehen, wie Menschen sich sowas antun können. Selbst von weit weg kommend, würde meine Wahl auf ein Skigebiet fallen, in dem man wirklich zum fahren kommt. Ich meine mit Ski, nicht mit Taxi, Bus, Kutsche oder sonst was... Da wäre mir auch der vermutlich höhere Preis, vollkommen egal.

Hauptsache es hat dir/euch gefallen, ihr seid weitestgehend unverletzt geblieben und der Spass ist nicht zu kurz gekommen. Bis zum nächsten Winten dann und viel Spass im kommenden Sommer.

gruss #31

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Re: Tagebuch einer Männertour (egal wohin)

Beitrag von Commander57 » 20.03.2016 22:02

Moin.
Da bin ich bei dir. War in Gerlos so, im restlichen Gebiet keine Wartezeit. Zell muss man warten, wenn keine Talabfahrt, gibt es aber anderswo auch z.B. Im Montafon. Müssen halt alle wieder vom Berg runter. Nein, für uns war die Woche gut.
Gruß
Frank
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Re: Tagebuch einer Männertour (egal wohin)

Beitrag von bibobutcher » 21.03.2016 09:51

Bin auch überrascht über eure Wartezeiten.
Waren doch Europaweit in eurer Woche keine Ferien.
Dann möchte ich nicht wissen, was in Ferienzeiten los ist!
Aber Hauptsache Ihr hattet Spaß, und den hat man auf einer Herrentour immer, da steht das Skifahren nicht so im Vordergrund :lol:
Mit unserer Tour geht's am Do nach Ostern wieder traditionell an den Arlberg :lol: 8)

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Re: Tagebuch einer Männertour (egal wohin)

Beitrag von elypsis » 21.03.2016 10:05

Das Wetter kann man nicht beeinflussen, so ist das Universum eben. Schade ist nur, wenn man aufs Jahr gesehen, lediglich sechs Tage zur Verfügung hat! Kopf hoch, im nächsten Jahr ist auch wieder Winter, oder?
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Re: Tagebuch einer Männertour (egal wohin)

Beitrag von Commander57 » 29.01.2017 11:02

elypsis hat geschrieben:Kopf hoch, im nächsten Jahr ist auch wieder Winter, oder?
Moin!
Genau so sieht es aus und die Männertour startet am 17.3.2017!
Dieses Jahr ist die Anzahl der Teilnehmer deutlich reduziert, unsere Truppe konnte sich nicht einigen bezüglich Termin und Ort. Schade, fährt der Chronist halt allein für 9 Tage ins Montafon nach Schruns. Ich überlege, an einer geführten Madrisa Rundtour teilzunehmen. Hat jemand diese Tour schon einmal gemacht und kann mir sagen, wie die Anforderungen bezüglich Kondition sind?
Gruß aus dem hohen Norden
Frank
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Re: Tagebuch einer Männertour (egal wohin)

Beitrag von Commander57 » 04.03.2017 08:56

Moin!
Alpinwetterbericht der ZAMG Tirol und Vorarlberg
Achtung, orkanartige Windgeschwindigkeiten sind in allen Berggruppen zu erwarten. Es handelt sich um einen unbrauchbaren, oft sogar gefährlichen Tag für Unternehmungen im Gebirge. Im Norden bleiben die Wolken oft über Gipfelniveau, so dass die Sicht recht gut bleibt und die Sonne zeitweise vertreten ist. Von Süden hängt die sogenannte Föhnwalze über Rätikon und Silvretta, aber hier fällt auch ein wenig Schnee. Temperatur in 2000m: 2 Grad. Höhenwind: Orkanartiger Wind aus Süd.
Das nenne ich mal eine Aussage!! Bald geht es los und die Natur tobt sich noch einmal richtig aus ;)

Frank
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Re: Tagebuch einer Männertour (egal wohin)

Beitrag von Pancho.Ski » 04.03.2017 09:49

Das tobt sich heute aus, ab morgen ne Ladung Neuschnee. Heute haben wir deswegen aber unsere Pläne auch geändert, wollten eigentlich auf den Berg.

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