Kerstin + Stefan - zwei Nordlichter irrlichternd im Schnee

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saschad74
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Re: Kerstin + Stefan - zwei Nordlichter irrlichternd im Schnee

Beitrag von saschad74 » 06.04.2017 22:02

Danke für die Tipps, aber Kassen brauchen wir - dank Saisonkarte - keine. :)

Und ja, "die Belgier" sind uns letztes Wochenende in Obertauern auch in Scharen begegnet.

Gruß,
Sascha

latemar
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Re: Kerstin + Stefan - zwei Nordlichter irrlichternd im Schnee

Beitrag von latemar » 07.04.2017 00:08

Belgien hat Nachrede Woche noch Ferien und Holland dazu.
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Stefan oder Erwin
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Re: Kerstin + Stefan - zwei Nordlichter irrlichternd im Schnee

Beitrag von Stefan oder Erwin » 08.04.2017 00:17

Heute fahre ich durch die schönste Stadt der Welt und was sehe ich.....
Aber keine Ski sondern Fahrräder auf dem Auto......
Ich fühle mich irgendwie verfolgt. ;-)
LG
Stefan

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saschad74
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Re: Kerstin + Stefan - zwei Nordlichter irrlichternd im Schnee

Beitrag von saschad74 » 19.04.2017 22:59

Servus,

nur kurze Rückmeldung: sind gestern Abend nach 6 Skitagen am Kapruner Gletscher zurückgekommen und hatten so ein bisschen von allem etwas:

- schönes Wetter und halbwegs leer (Donnerstag)
- schönes Wetter und megavoll (Karfreitag, 45min Busfahrt aus Kaprun bis hoch zum Gletscher), knapp 12.000 Leute am Berg
- eher durchschnittliches Wetter und wenig los (Samstag und Sonntag)
- schöne Neuschneeauflage und wenig los (Montag)
- traumhafter Neuschnee und sehr wenig los (Dienstag)

Besonders der gestern Dienstag war einfach der Hammer. Kalter, trockener Pulver bis runter auf 1900m (klar, oben war besser, aber alles jammern auf hohem Niveau), insgesamt in den 6 Tagen gut 60cm Neuschnee, das meiste davon von Montag auf Dienstag. Und dank LWS III dann immerhin noch einiges fahrbar gestern (heute IV). Spitzen Saisonabschluss! Selbst der Karfreitag hat Spaß gemacht (nachdem man einmal oben war).

Gruß,
Sascha

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Stefan oder Erwin
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Re: Kerstin + Stefan - zwei Nordlichter irrlichternd im Schnee

Beitrag von Stefan oder Erwin » 16.12.2017 17:19

Ahoi,
wir irrlichtern wieder.
Schon fast routinemäßig ist Quartier im Salzburger Hof in Zauchensee bezogen worden.
Vom Balkon des Zimmers sehen wir ein dick eingeschneites Dorf. Die Schneeräumer haben alle Schaufeln voll zu tun. Das Publikum bewegt sich auf Ski und Schneebrett im Ort. Leihskifahrer befahren selbst die Hauptstraße.
Entsprechend war unsere Anreise auf den letzten 5 km von einer gewissen Nervosität Tinys gekennzeichnet. Es gilt ja die Regel, dass der Beifahrer im Bedarfsfall zu Unterstützungstätigkeiten herangezogen werden kann. Das kann die Einweisung in eine enge Parklücke sein (in Zeiten von Parkpiepsern eher selten) oder die Reinigung der Windschutzscheibe von Insektenleichen. Im alpinen Straßenverkehr ist hier aber das gute, alte Anschieben gemeint.
Da der Schnee die Straße komplett bedeckte und der Winterdienst noch nicht im Einsatz war, ging auf den letzten paar Kilometern der Vortrieb verloren. Kurz vor Z. ist lt. Verkehrszeichen die Steigung 12%. Das ging dann mal grade so. 12,5% hätten es nicht sein dürfen… In dieser Situation führte die Funktionsweise der entmündigenden elektronischen Helferlein dazu, dass wegen durchdrehender Räder die Motorleistung gedrosselt wurde. Es ging also kaum noch voran und das Auto entwickelte sich zum „Dwarslöpper“ und wollte sich seitwärts an den Schneewall am Straßenrand anlehnen. Hier war also eine klassische Anschiebe-Situation entstanden. Daran dachte Tiny natürlich auch, allerdings überlegte sie, dass jetzt der optimale Moment für einen Rollentausch der Fahrzeuginsassen gekommen sei. 😉 Wir haben das nicht weiter diskutiert, sondern sind im Schneckentempo irgendwie in Z. angekommen. Also bleiben die Schneeketten weiterhin in der Verkaufsverpackung und werden geschont. Übrigens, es war so gut wie kein Verkehr auf der Straße, wir haben also niemanden blockiert…
Zum ersten Skitag. So soll ein Urlaub beginnen. Präparierte Piste mit Pulverschneeauflage, wenig Leute am Berg, gute Sicht und zumindest vormittags Sonnenschein. Alles wie gemalt, auch als ab mittags Frau Holle weitere Aktivitäten aufnahm. Im Skigebiet gibt es nichts Neues, der Pistenplan von 2012 behält also seine Gültigkeit.
Bis denn.
LG
Stefan

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Re: Kerstin + Stefan - zwei Nordlichter irrlichternd im Schnee

Beitrag von Uwe » 16.12.2017 18:27

Darwin: Nur die Guten kommen durch ... den Schnee bis ins Skigebiet :D
Schöne Zeit!!
Uwe

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Re: Kerstin + Stefan - zwei Nordlichter irrlichternd im Schnee

Beitrag von Commander57 » 17.12.2017 03:15

Moin!
Ich wünsche euch eine schöne Zeit. Möge Frau Holle euch jede Nacht eine nette Auflage auf die Pisten zaubern.....
Frank
Hier könnte ihre Werbung stehen.

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Re: Kerstin + Stefan - zwei Nordlichter irrlichternd im Schnee

Beitrag von latemar » 17.12.2017 10:24

Viel Spaß. Bleibt gesund.


Gruß!
der Joe
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Re: Kerstin + Stefan - zwei Nordlichter irrlichternd im Schnee

Beitrag von Stefan oder Erwin » 17.12.2017 18:34

Moin,
heute war sehr abwechslungsreiches Wetter.
Es gab helle Wolken und es gab dunkle Wolken. Es gab Wolken ganz hoch und Wolken ganz tief über uns. Es gab kleine Schneeflocken und große Schneeflocken. Es gab 2 Sonnenminuten und ganz wenig Wind.
Skifahrmäßig war alles tippi toppi. 20 cm Pulverschnee auf der Piste, so wars bestellt. Dass zeitweise die Sicht etwas konturlos war, stellte kein Problem dar. Es gab ja keine Blitzbuckel oder ähnliches zu sehen. Nach wie vor relativ wenig Leute auf dem Berg. Ein paar Lehrer sind nun damit beschäftigt, ihre Mückentüten zu bändigen, sind dabei aber recht erfolgreich. 😉
Was war noch? Ach ja, bei dunklen Skibrillengläsern sind blaue und schwarze Pistenbeschilderungen kaum zu unterscheiden. So heute erlebt, als eine Dame aus dem Vereinigten Königreich „verzweifelt“ im Schnee saß. Auf die Frage, ob sie sich verletzt habe, verneinte sie, sie hatte schlicht ein Problem mit dem Aufstehen. Nachdem dann die Vertikale wieder erreicht war, dann die Frage wo es denn zur blauen Piste ginge, die Schilder hätten ja alle dieselbe Farbe und die böse Schwarze galt es unter allen Umständen zu vermeiden.
Wir haben die Lady dann so lange begleitet, bis ein unfreiwilliges Abbiegen nicht mehr möglich war. Dabei konnte man sehen, dass das Befahren der blauen Piste definitiv die richtige Entscheidung war.
Es kam so etwas wie Pfadfinderromantik auf. Das war also die gute Tat des Tages.
Die nächste gute Tat war dann der Abschwung ins Tal am Nachmittag. Wie wir aus dem Skikeller rauskommen, war der Frau Holle das nächste Kissen geplatzt.
More to come.
LG
Stefan

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Re: Kerstin + Stefan - zwei Nordlichter irrlichternd im Schnee

Beitrag von Stefan oder Erwin » 18.12.2017 18:42

Aloha,
tja, was soll ich nur schreiben?
Es war sehr leer auf den Pisten. Der Pistenbelag ist immer noch vom Feinsten. Skifahren macht einfach beste Laune. So langsam erweitert sich unser Aktionsradius, da die Akklimatisierungsphase fortschreitet.
Was die Mückentüten anbelangt, haben wir die Klassifizierung erweitert. Es gibt Minimücken der sogenannten Pistenzwerg-Klasse. Die Mittelmücken sind die schnell auftauchenden Pubertier-Klassen, die ebenso schnell von dannen ziehen. Dann waren da noch die Altmücken. Angetroffen auf der Tauernkar-Abfahrt. Wir pausierten gerade am Pistenrand und der Mückenhirte stoppte neben uns. Er sprach, sinngemäß, dass er ganz schön aus der Puste sei. Den Anderen gehe es aber schlechter, die dürften erst abschwingen, wenn er das gestattet… Diese Mücken kamen offensichtlich aus einem westlich Deutschlands gelegenen Flachland.
Was war noch?
Die Schiebetür.
Also auf der Sonnalm gibt es einen Wintergarten. Den kann man von der Terrasse durch eine Schiebetür betreten. Das Prinzip einer Schiebetür ist ja eigentlich ein bildungsmäßiges Allgemeingut.
Kennt jeder, hat jeder schon mal benutzt und haben viele selbst im Hause, meist als Schrank.
Wenn so ein Teil aber völlig überraschend, an einem unerwarteten Ort, in fremder Umgebung verbaut ist, wird es offensichtlich kompliziert.
Die schöne Tür der Sonnalm ist beidseitig mit rd. 0,5m² großen Schildern beklebt, auf denen in Augenhöhe und mit Signalfarben in 3 Sprachen mitgeteilt wird, dass es sich hier um eine Schiebetür handelt. Ein großer Pfeil markiert die Schubrichtung. Der Ausblick durch die Glastür ist erheblich reduziert.
Man ahnt schon, trotz dieser formatfüllenden Beschilderung hat es bei 3 von 3 Versuchen nicht funktioniert. 2 Reinkommer, das Schild 20 cm vor der Nase brauchten einen 2. bzw. 3 Versuch unter tätiger Mithilfe der Begleitung. Ein Rausgeher ignorierte nicht nur das Schild, sondern auch noch die Anweisung der Begleiterin. Ätsch - doppelt durchgefallen 😉 Hier zeichnet sich eine prima Betätigung für den Hobbystatistiker ab, wenn es mal mit dem Skifahren nicht so läuft. Fehlerfreie Türbedienung sollte durch einen Willi belohnt werden.
Sonst war nix.
LG
Stefan

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