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Deutsche (Fahrer und Trainer) zu blöd zum Riesenslalom?

Verfasst: 11.02.2005 16:55
von Tom
Servus Forengemeinde!

Die deutschen Herren nebst Trainerstab haben (wieder einmal) ein trauriges Beispiel ihrer mangelnden Intelligenz geliefert. :evil:
Wie dumm muss man denn eigentlich sein, SO in einen weltmeisterschafts-Riesen zu gehen? :evil:
Oder mal von hinten herum: :gdh:
Wenn ich ohnehin kaum mal zu erweiterten Favoritenkreis gehöre, was spricht dann dagegen, den ersten Lauf NICHT harakiri zu gehen sondern (wenigstens ein bisschen) auf Ankommen zu fahren. Da die Teilnehmerzahl pro Nation beschränkt ist, wird es NIE leichter sein, unter die 30 zu kommen und dann im zweiten Lauf auf guter Piste eventuell einen raus zu lassen. Bedeutet MEHR Rennpraxis, mehr TV-Präsenz, mehr Sponsorengelder, mehr Selbstvertrauen, mehr Chancen, ... aber es braucht halt auch MEHR HIRN!!!

btw völlig off-topic: Hirn schadet in fast keiner Sportart, hinderlich ist es m.E. eigentlich nur beim Fußball...
:wink:

nix für ungut

Tom

Re: Deutsche (Fahrer und Trainer) zu blöd zum Riesenslalom?

Verfasst: 14.02.2005 09:23
von golden gaba
Tom hat geschrieben:hinderlich ist es m.E. eigentlich nur beim Fußball...
jetzt wollte ich wirklich ne ausführliche antwort schreiben...
aber bei dem letzten satz vergeht mir die lust...

Re: Deutsche (Fahrer und Trainer) zu blöd zum Riesenslalom?

Verfasst: 14.02.2005 10:29
von nicola
golden gaba hat geschrieben:jetzt wollte ich wirklich ne ausführliche antwort schreiben...
aber bei dem letzten satz vergeht mir die lust...
:zs:
ob germany oder österalien - es ist überall das gleiche, wenns läuft identifiziert man sich, wenn nicht wird (völlig unsachlich und bar jeder kenntnis der situation) kritisiert und diskutiert >> http://derstandard.at/?id=1950382
soziologen schreiben diese form von identifikationsmuster btw. mangelndem selbstwertgefühl zu.

Verfasst: 14.02.2005 12:12
von lukasgruber
@Tom
Es ist vielleicht in anderen Foren nicht üblich, aber in diesem Forum ist eine etwas differenziertere Argumentation als deine durchaus erwünscht, wenn nicht sogar Standard.

Ausserdem hat sich deine Kritik ja gestern sowieso in NICHTS aufgelöst.
Aber warscheinlich hast du eh schon die Fahne gehißt und vergessen, was du am Freitag von dir gegeben hast.

Verfasst: 14.02.2005 12:33
von Maniac
Hallo!

Also ich finde das Deutsche abschneiden in Summe echt Spitze auch wenn die Medallien nicht gekommen sind. So finde ich das Mannschaftsergebnis gut. Endlich haben wir auch mal wieder Männer die wenns läuft mithalten können!
Was ich allerdings echt übel finde ist die Berichterstattung der Medien.
Da wird ein Wettkampf runtergeputzt (Nationencup) der meiner Meinung nach echt spannend und mal was anderes war. Ein Bittner argumentiert wie der Seriengewinner von früher,,, war aus meiner Erinnerung auch etwas anderes. Bodi wird sofort als Solo-Player hingestellt, er ist aber wenigstens gefahren, nur weil er nicht weioter fährt.

Wenn man also andere Skinationen sieht kann ich nur sagen weiter so!


Gruß
Maniac

Verfasst: 14.02.2005 12:40
von golden gaba
ach die medien...
man muss immer alle meinungen hören und vor allem auch die der größten und erfolgreichsten skination der letzten winter - ÖSTERREICH.
und wenn dort alle trainer und fahrer/innen sagen das der teamwettbewerb aboslut klasse ist, spannend usw.
dann kann ich nur sagen gratulation deutschland...

servs
tom

Verfasst: 14.02.2005 14:16
von Maniac
UPS!!!!

Eins habe ich noch vergessen, die Siegesfeier mit 6 Siegern ist bestimmt
besser als die Feier alleine. :wink: Sagt ein Flachlandtiroler.

Gruß
Maniac

Re: Deutsche (Fahrer und Trainer) zu blöd zum Riesenslalom?

Verfasst: 14.02.2005 15:01
von nicola
sorry leute ich komme nach genauem nachdenken nicht umhin - soviel blödsinn gehört (exemplarisch) widerlegt.
Tom hat geschrieben:
Wenn ich ohnehin kaum mal zu erweiterten Favoritenkreis gehöre, was spricht dann dagegen, den ersten Lauf NICHT harakiri zu gehen sondern (wenigstens ein bisschen) auf Ankommen zu fahren.
ein bisschen auf "ankommen" (rennläuferjargon=durchkommen) zu fahren ist heute weniger denn je wirklich drinnen, das steckt auch in keiner echten rennläuferseele und tut ihr bestimmt nicht gut. - der vergleich drängt sich auf "ein bisschen schwanger sein" - rennfahren ist ebenso "ganz oder gar nicht", gut taktieren kann man höchstens im zweiten lauf, dazu muss man allerdings zur absoluten spitze zählen.
Da die Teilnehmerzahl pro Nation beschränkt ist, wird es NIE leichter sein, unter die 30 zu kommen und dann im zweiten Lauf auf guter Piste eventuell einen raus zu lassen.

unter die ersten dreissig zu kommen ist, bei allem respekt vor dem können der deutschen rsl läufer, mit einem "verbremsten" lauf auch bei weltmeisterschaften nicht kalkulierbar.
Bedeutet MEHR Rennpraxis, mehr TV-Präsenz, mehr Sponsorengelder, mehr Selbstvertrauen, mehr Chancen
mehr rennpraxis, die gibts wenn nötig neben dem worldcup auch im europacup und bei fis rennen, im allgemeinen liegt das problem für die läufer eher bei zu viel starts als bei zu wenig
mehr sponsorgelder, mehr tv präsenz für ein resultat "unter ferner liefen" :lol: ausgerechnet bei einer wm
mehr selbstvertrauen wodurch

den hirnvergleich möchte ich jetzt lieber nicht kommentieren

Verfasst: 14.02.2005 15:14
von golden gaba
kann sich noch jemand an martina ertls 4.platz erinnern?
die wenigsten....es interessiert in der öffentlichkeit (inkl. sponsoren auch wenn es für den 4. noch geld gibt) keine sau was nach platz 3 passiert bei so einer wm. im verband ist das schon anders und das ist auch gut so.
für mich war der flori eckert mit platz 6 und 10 die absolute sensation.
der typ kann noch nicht mal die ideale hockposition (da lange verletzt) einnehmen und lässt einige etablierte hinter sich...

der neureuther kann einen wm-sl als erster beenden (wie er im teamwettbewerb gezeigt hat)
also soll er mit seinen (ich glaub) 20 jahren vollgas geben und bitte nur auf sieg fahren. der ist noch soooo jung, den seine zeit wird kommen!!

Verfasst: 14.02.2005 16:56
von Wups
Hirn bewiesen die Deutschen beim Nationenbewerb! Die Österreicher nicht (Hosp, Raich). Hosp hätte nur runterkommen brauchen, dann wär's bis zum Schluss spannend gewesen. Raich hat sich verbremst oder hatte keine Kraft mehr? Dann hätte Maier im Super-G starten sollen.
So gab's wenigstens einen Sieger, der sich wirklich gefreut hat.