Eine einfache Methode, den belagseitigen Winkel zu messen

Unpraktische Tipps, die niemand braucht ;-)
Benutzeravatar
Pancho.Ski
Beiträge: 1204
Registriert: 26.11.2013 18:21
Vorname: Andreas

Re: Eine einfache Methode, den belagseitigen Winkel zu messen

Beitrag von Pancho.Ski » 09.03.2020 17:23

So ist es im Prinzip :zs:

Nachdem man modelliert hat, welche Kräfte auf die Person wirken, weiß man welche Kräfte die Person auf den Ski ausüben muss, und in der Folge, welche Kräfte der Ski übertragen muss. Die teilt man dann auf, wie man es braucht-fertig.

Benutzeravatar
NeusserGletscher
Beiträge: 2034
Registriert: 30.01.2008 15:59
Vorname: Peter
Ski: ein paar zu viel
Ski-Level: 042
Skitage pro Saison: 20
Wohnort: Dorf an einem Bach

Re: Eine einfache Methode, den belagseitigen Winkel zu messen

Beitrag von NeusserGletscher » 09.03.2020 17:55

elypsis hat geschrieben:
09.03.2020 17:08
NeusserGletscher hat geschrieben:
09.03.2020 16:44
Wie soll Skifahren ohne Personen funktionieren?
Fr ist doch die Person!
Nein. Fr ist der resultierende Vektor, der durch den gedachten KSP geht. Die Person ist es, die den Ski auf- oder abkantet und damit überhaupt irgendwas mit dem Ski macht, was dann in Panchos Betrachtung eines Grenzwinkels endet.

Man kann nicht einfach nach belieben mal Sachverhalte in die eigenen Überlegungen einbeziehen und dann wenn sie einem unpassend erscheine wieder ausklammern. Das ist eine Verfahrensweise, die nicht den mir bekannten akademischen Standards genügt.
Was man selbst erledigt können andere nicht verkehrt machen.

Benutzeravatar
Pancho.Ski
Beiträge: 1204
Registriert: 26.11.2013 18:21
Vorname: Andreas

Re: Eine einfache Methode, den belagseitigen Winkel zu messen

Beitrag von Pancho.Ski » 09.03.2020 18:22

Das Aufkanten wurde, ebenso wie alle anderen wesentlichen Einflussfaktoren dieser einfachen Aufgabe, vollumfänglich im Rahmen der genannten vereinfachten Annahmen korrekt berücksichtigt.

Benutzeravatar
NeusserGletscher
Beiträge: 2034
Registriert: 30.01.2008 15:59
Vorname: Peter
Ski: ein paar zu viel
Ski-Level: 042
Skitage pro Saison: 20
Wohnort: Dorf an einem Bach

Re: Eine einfache Methode, den belagseitigen Winkel zu messen

Beitrag von NeusserGletscher » 09.03.2020 18:36

Andreas, bevor Du jetzt sofort gleich wieder antwortest: Bitte warte 24 Stunden mit Deiner Antwort und schau Dir die nachstehende Zeichnung genau an. Schau Sie Dir ruhig mehrmals an. Und morgen abend darfst Du mir gerne sagen, was daran Deiner Ansicht nach falsch ist. Nimm dabei ruhig kein Blatt vor den Mund und leg mal Deine zurückhaltene und bescheidene Art ab und sag einfach frei heraus wie Dir der Schnabel gewachsen ist, was ich falsch mache. Aber erst morgen abend, bitte.

AufSchieferEbene2.png
Hüfte mal außen und mal innen

Wie Du siehtst, hängen Betrag und Richtung von Fp bei gegebenem Fr alleine davon ab, ob der Skifahrer seinen Pops nach außen oder innen bewegt.

Was fällt Die sonst auf?

Die WInkel α und β habe ich weggelassen. Sie spielen für die Frage, ob Fp nach innen oder außen weist, keine Rolle. Es gibt für einenen gegeben Winkel α von Fr gegenüber der Bezugsebene keinen festen Grenzwinkel, ab dem Fp die Richtung wechselt. Weil die Hangneigung eine Rolle spielt. Und die ändert sich im Schwungverlauf ja auch noch in der Schnittansicht. Je nach dem, ob die Ski ins Tal zeigen oder quer zur Fallinie ausgerichtet sind.

Der Vektor Fp hängt einzig und alleine vom Kantwinkel der Ski gegenüber Fr ab. Und sonst von nichts. Das ist - ich sage es noch einmal - Mathematik der Sekundarstufe I.

Fp wird übrigen 0 und Fs = Fr, wenn man gar nicht aufkantet. Auch schon einige dutzend Male gesagt, aber eine Zeichnung sagt ja mehr als tausend Worte.

Wenn Du nicht einmal das akzeptierst, dann solltest Du Deinen Matheschein zurückgeben. :wink:
Was man selbst erledigt können andere nicht verkehrt machen.

Benutzeravatar
Pancho.Ski
Beiträge: 1204
Registriert: 26.11.2013 18:21
Vorname: Andreas

Re: Eine einfache Methode, den belagseitigen Winkel zu messen

Beitrag von Pancho.Ski » 09.03.2020 18:58

Dazu brauch ich keine 24 h.

Fr muss nicht zwangsläufig zu jeder Zeit auf der gedachten Verbindung Körperschwerpunkt - Auflagepunkt der Kante liegen.

Man kann sogar den KSP absichtlich aus dieser Linie bringen um Impulse zu erzeugen, das macht der Kollege hier beim seitlichen Abrutschen:
https://youtu.be/wOGg8faQRdk?t=44

Edit: Mehr dazu, wenn wir das System dynamisch über den Zeitverlauf betrachten können...
Zuletzt geändert von Pancho.Ski am 09.03.2020 19:16, insgesamt 2-mal geändert.

Benutzeravatar
Pancho.Ski
Beiträge: 1204
Registriert: 26.11.2013 18:21
Vorname: Andreas

Re: Eine einfache Methode, den belagseitigen Winkel zu messen

Beitrag von Pancho.Ski » 09.03.2020 19:11

Aber nochmals, das ist nachgeordnet..

Hast du denn jetzt meine Modellierung soweit sie in meinen letzten Abbildungen dargestellt ist verstanden?

Nochmals, das sind die Basics, und bisher hab ich kein Feedback von dir, ob das so nun OK ist...

Besonders wichtig ist mir im Moment, dass dir klar ist, dass das nachträgliche Einzeichnen einer Zentrifugalkraft, wie von dir vorgenommen, nicht statthaft ist.

Also: Verstanden oder nicht?

Wir können erst sinnvoll weitermachen, wenn diese prinzipielle Vektoralgebra klar ist...
Bitte gib mir dazu mal ein Feedback - Danke... :-D

Benutzeravatar
Pancho.Ski
Beiträge: 1204
Registriert: 26.11.2013 18:21
Vorname: Andreas

Re: Eine einfache Methode, den belagseitigen Winkel zu messen

Beitrag von Pancho.Ski » 09.03.2020 19:14

Nachtrag:

Und das Masseparadoxon sollten wir auch noch korrigieren, aber eins nach dem anderen.

Benutzeravatar
Pancho.Ski
Beiträge: 1204
Registriert: 26.11.2013 18:21
Vorname: Andreas

Re: Eine einfache Methode, den belagseitigen Winkel zu messen

Beitrag von Pancho.Ski » 09.03.2020 19:25

NeusserGletscher hat geschrieben:
09.03.2020 15:43
Sag mal, was ist an meiner Bitte, alle Kräfte in eine einzige Zeichnung zu bringen, unter Berücksichtigung einer schiefen Ebene, so schwer zu verstehen?
Diese Äußerung lässt mich daran zweifeln, dass das bisher verstanden wurde.

Das mit der schiefen Ebene - hab ich schon gesagt - machen wir als nächste Schwierigkeitsstufe.

Tatsächlich zeigt aber jede meiner Zeichnungen alle (unter den hier beschriebenen vereinfachenden Modellannahmen) Kräfte. Deiner Bitte kann also leicht entsprochen werden - such dir eine beliebige aus, alle erfüllen für sich diese Bitte. (bei zweifarbigen Darstellungen wie beschrieben immer nur eine Farbebene sehen...).

Das ist ein wichtiger Knackpunkt und da sind wir zu schnell drüber weggegangen...

Also ist das nun klar...? Bitte mal einfach nur darauf Antworten - Danke.

Benutzeravatar
NeusserGletscher
Beiträge: 2034
Registriert: 30.01.2008 15:59
Vorname: Peter
Ski: ein paar zu viel
Ski-Level: 042
Skitage pro Saison: 20
Wohnort: Dorf an einem Bach

Re: Eine einfache Methode, den belagseitigen Winkel zu messen

Beitrag von NeusserGletscher » 09.03.2020 19:59

Pancho.Ski hat geschrieben:
09.03.2020 18:58
Dazu brauch ich keine 24 h.
Die 24 Stunden waren auch mehr als Pause für mich gedacht
Pancho.Ski hat geschrieben:
09.03.2020 18:58
Fr muss nicht zwangsläufig zu jeder Zeit auf der gedachten Verbindung Körperschwerpunkt - Auflagepunkt der Kante liegen.
Aber nur, wenn Du beide Ski betrachtest, wie das in dieser Abhandlung gemacht wird. Wenn wir von einem einzigen Ski ausgehen, geht Fr im Gleichgewichtszustand durch den Ski.
Pancho.Ski hat geschrieben:
09.03.2020 18:58
Man kann sogar den KSP absichtlich aus dieser Linie bringen um Impulse zu erzeugen, das macht der Kollege hier beim seitlichen Abrutschen:
https://youtu.be/wOGg8faQRdk?t=44
Bei unserer Betrachtung dreht es sich seit 10 Seiten um eine gleichmässige Bewegung ohne zusätzliche Impulse.

Es macht keinen Sinn. Du kommst immer wieder mit neuen Thesen um die Ecke und drückst Dich um die Beantwortung meiner Fragen. Schade, dass Du nicht Wort gehalten hast:
Pancho.Ski hat geschrieben:
07.03.2020 16:40
Pancho.Ski hat geschrieben:
06.03.2020 08:35
Ich habe dem was ich geschrieben habe nichts hinzuzufügen und nichts davon zu revidieren.
Gilt immer noch uneingeschränkt. Du machst immer noch den gleichen Denkfehler.
Leider haben solche Aussagen wie diese die gleiche Halbwertszeit wie viele andere Ausführungen von Dir in diesem Thread. Ich steig jetzt mal zur Abwechselung vorübergehend aus, weil ich wichtigeres zu tun habe als ständig deine Rabulistik zu kommentieren.
Was man selbst erledigt können andere nicht verkehrt machen.

Benutzeravatar
Pancho.Ski
Beiträge: 1204
Registriert: 26.11.2013 18:21
Vorname: Andreas

Re: Eine einfache Methode, den belagseitigen Winkel zu messen

Beitrag von Pancho.Ski » 09.03.2020 20:08

Ich habe ganz am Anfang die Kraftverteilung erstellt, und diese bis jetzt ohne geringste Abweichung beibehalten. Das was ich vor acht Seiten geschrieben habe, dazu stehe ich immer noch genau so, es ist inhaltlich vollkommen identisch.

Ich habe es nur immer auf neue Arten formuliert, in der Hoffnung, das Verständnis zu erleichtern. Ich bedauere es sehr, dass ich gescheitert bin.

Melde dich, wenn ich hilfreich sein kann.. :-D

Antworten
  • Vergleichbare Themen
    Antworten
    Zugriffe
    Letzter Beitrag